Raubtiere: Infos und Fotos zu den Raubtieren an Land

Diese Ordnung der Säugetiere unterteilt sich grob in Hunde- und Katzenartige. Ihnen ist gemein, dass sie sich räuberisch von Beute ernähren, die sie entweder allein oder in einer Gruppe erlegen. Tiger, Löwen, Bären, Wölfe, aber auch Robben zählt man zu den Raubtieren. Biologen sind rund 270 Arten bekannt, welche auf der gesamten Erde verbreitet sind: Von den Küsten der Polarregionen zu den tropischen Regenwäldern haben sich Raubtiere an unterschiedliche Lebensräume und Nahrungsgründe angepasst und spezialisiert.

 

Die wissenschaftliche Bezeichnung “Carnivora” stammt aus dem Lateinischen: “carno” und “vorare” bedeuten in etwa “Fleisch verzehren” und weist bereits auf ihre bevorzugte Beute hin: Wirbeltiere. Als größte Landraubtiere gelten der Eisbär, die Seeelefanten und die Walrosse, die bis zu 3,5 Tonnen Gewicht erreichen können. Das schnellste Raubtier ist der Gepard, der auf kurzen Strecken Spitzengeschwindigkeiten von 93 km/h erreicht!

 

1. Raubtiere sind weltweit verbreitet

Sowohl die Hunde- als auch die Katzenartigen leben auf allen Kontinenten, wobei sich die Population bei den Großkatzen auf Afrika und Asien konzentrieren. Puma, Jaguar und Ozelot sind jedoch in Nord- und Südamerika beheimatet. Hundeartige konnten sich auch mithilfe des Menschen in Australien ausbreiten und sind dort als Dingos bekannt.

 

Fuchs auf WieseAuch in Deutschland leben Raubtiere wie der Fuchs, Marder, Iltis und auch zunehmend wieder der Wolf. Selbst wenn Sie daran vielleicht nicht gleich denken, sind Hunde und Katzen natürlich auch Raubtiere, was Ihnen Ihr Stubentiger vielleicht mit der ein oder anderen Maus manchmal beweist. Durch die Ausrottung der Wolf- und Bärbestände gibt es kaum noch einheimische Raubtiere.

 

Das Jagdverhalten der Raubtiere unterscheidet sich je nach Lebensraum. Manche Arten jagen besonders im offenen Gelände vorzugsweise in Rudeln (Wolf, Löwe, Hyäne).

 

Übrigens: Die nordamerikanischen Kojoten sehen ihrem Verwandten, dem Wolfs, zwar sehr ähnlich, jagen aber eher einzeln oder nur in sehr kleinen Gruppen.

 

Andere, wie Gepard, Fuchs und Tiger gehen ausschließlich allein auf die Jagd und leben auch sonst eher einzelgängerisch. Die Beute verhält sich proportional zum großen oder kleinen Raubtier: Je größer der Räuber, desto größer muss auch seine Beute sein. Dabei reißen manche der fleischfressenden Tiere auch Säugetiere, die deutlich größer als sie selbst sind!

 

Übrigens: Der Große Panda sowie einige Kleinbären ernähren sich sogar rein pflanzlich von Bambus oder Früchten! Da sie aber dennoch das typische Raubtiergebiss aufweisen, zählt man sie zu dieser Ordnung.

 

2. Das wichtigste Merkmal der Raubtiere ist ihr Gebiss

Löwe zeigt Zähne

Die räuberische Ernährungsweise wird nur durch ein spezielles Gebiss überhaupt erst ermöglicht. Die Eckzähne sind bei den Carnivoren ganz besonders dominant ausgeprägt und dienen dem Festhalten der Beute. Um die Fleischstücken aus dem geschlagenen Beutetier zu reißen, verwenden die Raubtiere die für sie typischen Reißzähne. Im Gegensatz zu den Huftieren verfügen Raubtiere kaum über Backenzähne und können ihren Kiefer auch nur vertikal bewegen – Kaubewegungen, wie man beispielsweise bei Kühen beobachtet, sind nicht möglich, da Ober- und Unterkiefer miteinander verwachsen sind. Dadurch ist der Kiefer jedoch deutlich stabiler und sogar in der Lage, Knochen zu zerbeißen.

 

Das Raubtiergebiss dient dem Räuber eher dem Ergreifen,Töten und anschließendem Verschlingen der Beute. Daher ist auch der Verdauungstrakt relativ unkompliziert und kurz, da die Energie aus der Nahrung schnell gewonnen wird und, um Fäulnis zu verhindern, rasch wieder ausgeschieden werden muss.

 

Neben dem Gebiss weist das Raubtier Skelett noch eine weitere Besonderheit auf: Die Pfoten sind oft schmal und viele Raubtiere sind sogenannte Zehengänger. Dies erlaubt ihnen auch bei der Verfolgung ihrer Beute hohe Geschwindigkeiten zu erreichen.

 

3. Viele Raubtierarten können aus sicherer Entfernung im Zoo beobachtet werden

Da Raubtiere in freier Wildbahn dem Menschen als leichte Beute schnell gefährlich werden können, bieten Zoos und Tiergärten den Besuchern eine gute Möglichkeit, den exotischen und prachtvollen Tieren nahe zu sein. Manche Zoos bieten auch zu bestimmten Zeiten Raubtierfütterungen an, die man durch den Zaun oder die Glaswand beobachten kann.

 

Tiger im ZooTrotz der Sicherheitsvorkehrungen der Tierparks entkommen manchmal doch gefährliche Raubtiere. In einem solchen Fall packen Sie besser nicht ihre Safariausrüstung aus, sondern bleiben unbedingt zuhause, bis die Sicherheitskräfte die Tiere wieder eingefangen haben.

 

In unserem Tierlexikon stellen wir ihnen bekannte und seltene Raubtiere vor und fassen die wichtigsten Fakten in Steckbriefen zusammen. So können Sie die imposanten Löwen, Tiger und Bären mit Hilfe von Fotos und Bildern in Ihren eigenen vier Wänden kennen lernen.

Marderabwehr: Der richtige Umgang mit den ungebetenen Gästen

Marderabwehr Marderschutz Marderschreck Motorraum Problem

Die beste Marderabwehr ist die Prävention: Sobald der Marder eingezogen ist, wird es schwierig, ihn wieder loszuwerden. Als Marderschutz haben sich einfache Maßnahmen bewährt, mit denen Sie die Tiere fernhalten können. Um einen Marder aus dem Haus oder Auto zu verjagen, ist ein Marderschreck die beste Lösung. Eine Marderabwehr wird dann notwendig, wenn sich die […]

Frettchen – Der zahme Verwandte des Iltis

Frettchen Haltung

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Sumatra Tiger

wissenschaftlicher Name: Panthera tigris sumatrae. Der Sumatra-Tiger gehört zur Unterfamilie der Großkatzen Pocock, 1829 Englisch: Sumatran Tiger Französisch: Tigre de Sumatra Dänisch: Sumatratiger Finnisch: Sumatrantiikeri Italienisch: Tigre di Sumatra Niederländisch: Sumatraanse tijger Norwegisch: Sumatratiger Portugiesisch: Tigre-de-samatra, Tigre-de-sumatra Schwedisch: Sumatratiger Spanisch: Tigre de Sumatra Art: Tiger (Panthera tigris) Gattung: Panthera Unterfamilie: Großkatzen (Pantherinae) Familie: Katzen (Felidae) Überfamilie: Katzenartige (Cynofelidae) […]

Löwe

Panthera leo

wissenschaftlicher Name: Panthera leo. Der Löwe gehört zur Unterfamilie der Großkatzen. (Linnaeus, 1758) Englisch: Lion Französisch: Lion Dänisch: Løve Finnisch: Leijona Isländisch: Ljón Italienisch: Leone Niederländisch: Leeuw Norwegisch: Løve Portugiesisch: Leão Schwedisch: Lejon Spanisch: León Gattung: Panthera Unterfamilie: Großkatzen (Pantherinae) Familie: Katzen (Felidae) Überfamilie: Katzenartige (Cynofelidae) Ordnung: Raubtiere (Carnivora) Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria) Klasse: […]

Sibirischer Tiger

auch Amurtiger wissenschaftlicher Name: “Panthera tigris altaica”. Der Sibirische Tiger gehört zur Unterfamilie der Großkatzen (Temminck, 1844) Englisch: Siberian tiger, Amur tiger Französisch: Tigre de Sibérie, Tigre de l’Amour Dänisch: Sibiriske tiger, Amurtiger Finnisch: Siperiantiikeri Isländisch: Síberíutígur Italienisch: Tigre siberiana, Tigre dell’Amur Niederländisch: Siberische tijger Norwegisch: Sibirtiger Portugiesisch: Tigre-siberiano Schwedisch: Sibirisk tiger Spanisch: Tigre siberiano, Tigre […]

Leopard

Panthera pardus

Leopard oder Panther wissenschaftlicher Name: Panthera pardus. Der Leopard gehört zur Unterfamilie der Großkatzen. (Linnaeus, 1758) Englisch: Leopard Französisch: Léopard, Panthère Dänisch: Leopard Finnisch: Leopardi Italienisch: Leopardo Niederländisch: Luipaard Norwegisch: Leopard Portugiesisch: Leopardo Schwedisch: Leopard Spanisch: Leopardo Gattung: Panthera Unterfamilie: Großkatzen (Pantherinae) Familie: Katzen (Felidae) Überfamilie: Katzenartige (Cynofelidae) Ordnung: Raubtiere (Carnivora) Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria) […]

Puma

Berglöwe

Puma, Silberlöwe, Berglöwe, Kuguar wissenschaftlicher Name: Puma concolor. Der Puma gehört zur Familie der Katzen (Linnaeus, 1771) Englisch: Cougar, Deer Tiger, Mountain Lion, Puma, Red Tiger Französisch: Puma Niederländisch: Poema Norwegisch: Fjelløve Schwedisch: Bergslejon, Kuguar, Puma Spanisch: León americano, León bayo, Mitzli, Onza bermeja, Puma   Gattung: Pumas (Puma) Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae) Familie: Katzen (Felidae) Überfamilie: […]

Polarwolf

Arctic Wolf

wissenschaftlicher Name: Canis lupus arctos. Der Polarwolf gehört zur Gattung der Wolfs- und Schakalartigen. Pocock, 1935 Englisch: Arctic Wolf Dänisch: Polarulv Niederländisch: Poolwolf Norwegisch: Arktisk ulv   Art: Wolf Canis lupus Gattung: Wolfs- und Schakalartige Canis Tribus: Echte Hunde (Canini) Familie: Hunde (Canidae) Überfamilie: Hundeartige (Canoidea) Ordnung: Raubtiere (Carnivora) Überordnung: Laurasiatheria Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria) Klasse: Säugetiere […]

Riesenbeutelmarder – Fleckschwanz-Beutelmarder – Fleckenbeutelmarder

wissenschaftlicher Name: Dasyurus maculatus. Der Riesenbeutelmarder gehört zur Gattung der Fleckenbeutelmarder. Erstmals erwähnt: 1792 durch Kerr Englisch: Spotted-tailed Quoll, Tiger Cat, Tiger Quoll Französisch: Chat marsupial Gattung: Fleckenbeutelmarder (Dasyurus) Familie: Raubbeutler (Dasyuridae) Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia) Überordnung: Australidelphia Unterklasse: Beutelsäuger oder Beuteltiere (Metatheria) Klasse: Säugetiere (Mammalia) Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda) Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata) Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata) Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere […]

Tüpfelbeutelmarder – Tüpfel-Fleckenbeutelmarder – Quoll

wissenschaftlicher Name: Dasyurus viverrinus. Der Tüpfelbeutelmarder gehört zur Gattung der Fleckenbeutelmarder. Erstmals erwähnt: 1800 durch Shaw Englisch: Eastern Quoll, Eastern Dasyure, Eastern Native Cat Französisch: Dasyure moucheté Gattung: Fleckenbeutelmarder (Dasyurus) Familie: Raubbeutler (Dasyuridae) Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia) Überordnung: Australidelphia Unterklasse: Beutelsäuger oder Beuteltiere (Metatheria) Klasse: Säugetiere (Mammalia) Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda) Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata) Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata) Stamm: Chordatiere, […]

Zwerg-Fleckenbeutelmarder

wissenschaftlicher Name: Satanellus hallucatus. Der Zwerg-Fleckenbeutelmarder gehört zur Familie der Raubbeutler erstmals erwähnt: 1842 durch Gould Englisch: Northern Quoll, North Australian Quoll, Little Northern Dasyure, Satanellus Französisch: Dasyure tacheté nain Familie: Raubbeutler (Dasyuridae) Ordnung: Beuteltiere (Marsupialia) Unterklasse: Beutelsäuger (Metatheria) Klasse: Säugetiere (Mammalia) Unterstamm: Kiefertiere (Gnathostomata) Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata) Unterabteilung: Neumundtiere (Deuterostomia) Bilateria Allgemeines Der Zwerg-Fleckenbeutelmarder […]

Streifenbeutelmarder

wissenschaftlicher Name: Myoictis melas. Der Streifenbeutelmarder gehört zur Familie der Raubbeutler erstmals erwähnt: 1840 durch Müller Englisch: Striped Native Cat, Three-striped Dasyure, Three-striped Marsupial Mouse Französisch: Dasyuriné à rayures Gattung: Streifenbeutelmarder (Myoictis) Familie: Raubbeutler (Dasyuridae) Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia) Überordnung: Australidelphia Unterklasse: Beutelsäuger oder Beuteltiere (Metatheria) Klasse: Säugetiere (Mammalia) Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda) Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata) Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata) […]

Schwarzschwanz-Fleckenbeutelmarder – Schwarzschwanzbeutelmarder – Geoffroys-Beutelmarder

wissenschaftlicher Name: Dasyurus geoffroyi. Der Schwarzschwanz-Fleckenbeutelmarder gehört zur Gattung der Fleckenbeutelmarder. Erstmals erwähnt: 1841 durch Gould Englisch: Western Quoll, Western Native Cat, Western Dasyure, Chuditch Französisch: Dasyure à queue noire Gattung: Fleckenbeutelmarder (Dasyurus) Familie: Raubbeutler (Dasyuridae) Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia) Überordnung: Australidelphia Unterklasse: Beutelsäuger oder Beuteltiere (Metatheria) Klasse: Säugetiere (Mammalia) Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda) Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata) Unterstamm: Wirbeltiere […]