Hundefahrradkorb Test & Vergleich – welche Modelle überzeugen?

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  • Ein Fahrradkorb für den Hund ist eine Art Hundetransportbox speziell für Drahtesel. Sie können den Fahrradkorb samt Hund vorne am Lenker befestigen oder einen Fahrrad-Hundekorb für hinten kaufen, der auf dem Gepäckträger montiert wird. Was besser ist, hängt unter anderem vom Gewicht Ihres Hundes ab. Bis zu 10 Kilo kann er normalerweise vorne mitfahren.
  • Ein Hundefahrradkorb sollte ein Netz oder Schutzgitter haben, damit der Hund nicht während der Fahrt aus dem Korb springen kann.
  • Beachten Sie beim Kauf auf das Material des Tierkorbs, die Sicherung und Befestigung sowie die richtige Größe. Der Hund sollte sich während der Fahrt unbedingt bequem hinlegen können.

8,6 Millionen Hunde leben in Deutschland. Die meisten davon sind Herrchen und Frauchen glücklicherweise so ans Herz gewachsen, dass sie sie immer dabei haben möchten.

hundefahrradkorb test

Weil vor allem kleinere Hunde bei längeren Fahrradtouren irgendwann erschöpft sind, gibt es Hundefahrradkörbe. Am Lenker oder auf dem Gepäckträger ist der vierbeinige Liebling sicher untergebracht und trotzdem stets in der Nähe seiner Menschen. Unterschiedliche Hersteller und Marken werben mit verschiedenen Vorzügen ihrer Hundekörbchen fürs Fahrrad oder Elektrofahrrad.

Angesichts der vielen Fragen, die unser Hundefahrradkorb-Vergleich 2019 aufwirft, ist es nicht leicht, den besten Hundefahrradkorb zu finden. Wir haben uns deshalb intensiv mit diesem Thema beschäftigt und möchten Ihnen helfen, die wichtigsten Fragen zu beantworten.

1. Erholung für kleine Hunde

Lenker mit Hundefahrradkorb

Im Fahrradkorb kann sich der Hund erholen.

Hunde lieben lange Spaziergänge und laufen auch gerne neben dem Fahrrad her. Je kleiner und quirliger der Hund, desto eher kann das jedoch zum Problem werden.

Zum einen kann sich der Hund möglicherweise ablenken lassen und plötzlich versuchen in eine andere Richtung zu laufen. Für Herrchen oder Frauchen auf dem Fahrrad kann das gefährlich werden. Zum anderen sind Hunde irgendwann einfach erschöpft. Sie freuen sich dann, wenn ein gemütliches Körbchen zur Erholung bereitsteht, in dem sie weiterhin alles mitbekommen oder auch einfach ein kleines Schläfchen halten können.

Solche Hundefahrradkörbe gibt es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen, die wir Ihnen im Folgenden gerne vorstellen.

2. Hundekorb für den Fahrrad-Lenker oder für den Gepäckträger?

Eine der wichtigsten Fragen in nahezu jedem Hundefahrradkorb-Test im Internet ist die nach der Anbringung. Soll der Hundefahrradkorb auf dem Gepäckträger oder am Lenker befestigt werden?

Anhand dieser wichtigen Frage kann man Hundefahrradkörbe in zwei Kategorien einteilen. Einen Typ Fahrradkorb zu wählen, ist die erste Entscheidung, die Sie treffen sollten.

Art Eigenschaften
Hundefahrradkorb für den Lenker

Hundefahrradkorb von Little Moon

  • Dieser Hundefahrradkorb wird mit einer Halterung vorne am Lenker befestigt.
  • Sie können den Hund jederzeit sehen.
  • Der Hund hat einen freien Blick auf alles, was vor ihm liegt.
  • Für kleine Hunde ideal. Ab einem Gewicht von 10 Kilo wird das Lenkverhalten jedoch beeinflusst und ein Lenker-Hundekorb wird zu unsicher.
Hundefahrradkorb für den Gepäckträger

Hundefahrradkorb für den Gepäckträger

  • Befestigen Sie den Hundefahrradkorb auf dem Gepäckträger, eignet er sich auch als Fahrradkorb für einen großen Hund.
  • Es gibt diese Art Hundefahrradkorb bis 12 Kilo oder sogar als Hundekorb fürs Fahrrad bis 15 Kilogramm.
  • Da Sie den Hund nicht sehen, ist eine gute Sicherung, u.a. mit zusätzlichem Hundegeschirr, noch wichtiger.
  • Statt eines Fahrrad-Hundekorbs XXL können Sie für sehr große Hunde aber besser einen Hundeanhänger fürs Fahrrad nehmen.

Das Gewicht des Hundes ist also ein entscheidendes Argument für die Lenker- oder Gepäckträgeranbringung. Das maximale Belastungsgewicht des Korbes bestimmt über die Hunderasse, die darin Platz findet und damit auch über die Befestigung.

Sehen Sie hier ein paar Beispiele für Hunderassen und die für sie geeignete Anbringung:

  • Korb bis 3,5 Kilo belastbar: z.B. Chihuahua, Malteser, Yorkshire Terrier: Lenker
  • Korb bis 5,0 Kilo belastbar: z.B. Pekingnese: Lenker
  • Korb bis 6,0 Kilo belastbar: z.B. Toy Pudel, Norfolk Terrier, Papillon: Lenker
  • Korb bis 7,0 Kilo belastbar: z.B. Shih Tzu, Shetl. Sheepdog, Jack Russel Terrier: Lenker
  • Korb bis 10,0 Kilo belastbar: z.B. Dackel, West Highland Terrier: Lenker oder Gepäckträger
  • Korb bis 16,0 Kilo belastbar: z. B. französische Bulldogge, Beagle: Gepäckträger

Abgesehen vom Gewicht des Hundes, ist es weitgehend Geschmackssache, wo Sie die Fahrradtasche mit dem Hund befestigen. Haben Sie einen großen Hund oder sind Sie auf dem Fahrrad etwas unsicher, empfiehlt es sich, zu einem Hundefahrradkorb für den Gepäckträger zu greifen, der folgende Vor- und Nachteile hat:

  • Sie können Hunde bis zu einem Gewicht von 20 Kilo in diesem Typ Fahrradkorb transportieren.
  • Das Lenkverhalten des Fahrrades wird nicht negativ beeinflusst.
  • Sie sehen den Hund nicht.
  • Sie können nicht gleichzeitig einen Kindersitz und den Hundekorb nutzen.

3. Kaufberatung – es gibt noch mehr, worauf Sie achten müssen

Wenn Sie sich nun für eine Art Hundetragetasche entschieden haben, sollten Sie einen Blick auf die weiteren Details werfen. Ihr Vierbeiner ist schließlich anspruchsvoll und auch Sie wollen sicher nur den besten Hundefahrradkorb für ihn.

3.1. Die Größe sollte ein Hinlegen erlauben

Die Größe des Fahrradkorbs für den Hund sollte so bemessen sein, dass Ihr befellter Freund darin gemütlich liegen kann. Er sollte weder eingeengt werden, noch zu viel Platz haben. Sonst wird er hin und her geschleudert. Achten Sie bei einem kleinen Hund auch immer darauf, dass er hinaussehen kann. Ein zusätzliches Hundekissen bietet weiteren Komfort.

Tipp: Die Hersteller geben zusätzlich zur Größe auch ein maximales Gewicht an. Dieses sollten Sie auf jeden Fall beachten. Wiegen Sie Ihren Liebling vorher zur Sicherheit noch einmal.

3.2. Robust und pflegeleicht: Sparen Sie nicht beim Material

Ein gutes Material zeichnet sich dadurch aus, dass es robust, langlebig und pflegeleicht ist. Gleichzeitig sollte es aber auch gemütlich sein.

Stoff ist besonders gut geeignet und häufig mit extra-Fäden zur Verstärkung versehen. Weidekörbe sind zwar sehr natürlich und robust. Jedoch können sich immer mal Weidenenden lösen und den Hund im schlimmsten Fall verletzten.

Achten Sie zudem darauf, dass das Material wasserfest ist, sodass bei einem überraschenden Regenschauer ein ausreichender Regenschutz und Windschutz gegeben ist.

3.3. Nicht ohne Netz und Hundeleine

Schutzgitter Hunde-Fahrradkorb

Ein Schutzgitter verhindert, dass der Hund aus dem Fahrradkorb springen kann.

Eines der größten Risiken, wenn Sie den Hund auf dem Fahrrad mitnehmen, ist, dass er herausspringen könnte. Stürmt er dann einfach davon, entsteht eine gefährliche Situation für Sie und andere Radfahrer. Es gilt also, den neugierigen Vierbeiner unbedingt davon abzuhalten. Dieser Punkt spielt auch in den meisten Hundefahrradkorb-Tests, die man lesen kann, eine große Rolle.

Ein Hundekorb fürs Fahrrad sollte ein Schutzgitter oder Netz haben. Beides hat seine Vorteile: Ein Netz hält gleichzeitig auch lästige Mücken und andere Insekten ab. Durch ein Gitter kann der Hund aber besser hinaussehen.

Zusätzliche Sicherheit bietet eine eingebaute Kurzleine, die per Karabiner an Hundehalsband befestigt wird und den Hund zusätzlich vom Herausspringen abhält.

Tipp: Zur Sicherheit messen Sie die Gitterabstände und den Kopf Ihres Hundes aus. Auf keinen Fall sollte er in der Lage sein, mit dem Kopf durch die Gitterstäbe zu gelangen.

3.4. Schnell und trotzdem sicher – die unterschiedlichen Befestigungsmethoden

Befestigung Hundefahrradkorb

Die Körbe werden meist mithilfe eines Klick-Systems befestigt.

Vor allem bei Körben für den Lenker handelt es sich meistens um einen Klickfix-Hundefahrradkorb. Das KlickFix-System, das von der Firma Rixen & Kaul aus Solingen erfunden wurde, ermöglicht die sehr einfache und variable Anbringen von verschiedenen Körben und Taschen am Fahrrad.

Sie müssen nur eine Halterung am Lenker befestigen und können den Hundefahrradkorb einfach einklinken und genauso schnell wieder abnehmen. Um eine noch stabilere Haltung zu gewährleisten, können Sie den Korb aber zusätzlich durch Kabelbinder fixieren. Ein Fahrradkorb für einen Hund in groß wird am Gepäckträger meistens mit Klettverschluss und Schrauben montiert.

4. Da wird ja der Hund auf dem Fahrrad verrückt – noch so viele offene Fragen?

4.1. Hat die Stiftung Warentest einen Hundefahrradkorb-Test durchgeführt?

Die Verbraucherorganisation hat sich schon häufiger mit Themen rund um Hunde und andere Haustiere beschäftigt. Man könnte deshalb meinen, dass sie auch bereits einen Hundefahrradkorb-Test durchgeführt hat.

Unsere Recherchen haben leider ergeben, dass das nicht der Fall ist. Daher können wir Ihnen auch keinen Hundefahrradkorb-Testsieger ans Herz legen.

Wenn Sie Ihren Vierbeiner nicht nur auf dem Fahrrad, sondern auch im Auto gerne dabei haben möchten, interessiert Sie aber bestimmt dieser Test von Hundeboxen fürs Auto.

4.2. Wo kann man einen Hundefahrradkorb kaufen?

Eine größere Auswahl und auch den einen oder anderen günstigen Hundefahrradkorb finden Sie im Internet. Onlineshops bieten Modelle der gängigen Marken, etwa einen Tigana Hundefahrradkorb, ein Modell von Trixie oder einen Aumüller Hunde-Fahrradkorb.

4.3. Hundefahrradkorb besser hinten oder vorne?

Sie können einen Hundefahrradkorb vorne am Lenker oder hinten am Gepäckträger befestigen. Was besser ist, hat zum einen mit dem Gewicht des Hundes zu tun, zum anderen mit Ihrem persönlichen Geschmack.

Ab einem Gewicht von zehn Kilo empfinden die meisten Fahrradfahrer den Korb am Lenker als unangenehm. Manche fahren schon bei einem geringeren Gewicht unsicherer. Während der eine freie Sicht haben möchte, bevorzugt es ein anderer, den Hund immer im Blick zu haben.

Entscheidend ist, dass Sie und der Hund sich wohlfühlen und Sie sicher mit dem Korb fahren können.

4.4. Bis zu welcher Größe passt der Hund in den Korb?

Die Hersteller geben normalerweise ein Maximalgewicht und die Maße des Korbes an. Die größten Körbe sind für Hunde mit einer Widerristhöhe von etwa 35 Zentimetern und einem Gewicht von 20 Kilogramm geeignet. Für größere Hunde können Sie einen Hunde-Fahrradanhänger nutzen.

4.5. Welche Vorteile bringt mir ein Hundefahrradkorb?

Hundefahrradkorb Vergleich

Mit einem Hundefahrradkorb ist Ihr Vierbeiner auch bei der nächsten Fahrradtour mit dabei.

An den neuen Hundefahrradkorb müssen sowohl Sie als auch der Hund sich erst gewöhnen. Schon vor der ersten Fahrt sollten Sie sich mit der Befestigung und Sicherung vertraut machen. Den Hund sollten Sie langsam an den neuen Korb gewöhnen. Stellen Sie den Korb doch einfach im Wohnzimmer auf. Dann kann sich Ihr Vierbeiner in Ruhe damit vertraut machen. Üben Sie auch explizit den Ein- und Ausstieg und arbeiten Sie dabei mit Leckerlis zur Belohnung. Die erste Fahrt sollte dann erst mal nicht allzu lang sein. Doch schon bald wird Ihr Hund die Fahrten in dem Korb bestimmt genießen.

Der Korb bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Hund auch auf längeren Fahrradtouren dabei zu haben. Er hat immer wieder die Gelegenheit sich auszuruhen.

Solange er fit ist, kann er aber auch neben dem Rad herlaufen. Gerade kleine Hunde halten das aber nicht lange durch, auch wegen der recht hohen Geschwindigkeit. Ohne einen Korb müssten Sie Ihren Hund also zuhause lassen. Das wäre schade, da Hunde ein Abenteuer gemeinsam mit Herrchen oder Frauchen richtig genießen.

4.6. Wie befestige ich den Hundefahrradkorb?

Die Montage ist normalerweise schnell erledigt und alle nötigen Materialien sowie eine Montageanleitung werden mitgeliefert. Je nach Modell muss die Halterung angesteckt oder angeschraubt werden. Ein Korb, der zusätzlich mit Schrauben befestigt wird, bietet extra viel Sicherheit und erschwert auch Dieben die Arbeit.

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