Chihuahua: Merkmale und Besonderheiten des kleinen Modehundes

Chihuahua
  • Der Chihuahua ist nach einer mexikanischen Provinz benannt, seine Herkunft jedoch ungewiss.
  • Kennzeichnend für den Kleinhund sind der apfelförmige Kopf, seine “Fledermausohren” und die spitze Schnauze.
  • Damit der Chihuahua seinem Ruf als einer der Hunde mit der längsten Lebenserwartung gerecht wird, benötigt er eine spezielle Ernährung und gute Gene.

Er ist der kleinste Hund der Welt und schaut aus so mancher Handtasche mit großen Augen in die Welt: Der Chihuahua gehört wohl zu den am meisten unterschätzten Hunderassen überhaupt. Mit seiner geringen Größe beweist er einen Riesenmut und steht seiner Bezugsperson in allen Situationen zur Seite. Mit der richtigen Pflege und der einen oder anderen Kuscheleinheit wird der mexikanische Hund im Vergleich zu anderen Hunderassen steinalt.

Wie Sie den süßen Vierbeiner ein gesundes Umfeld schaffen und auf was Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier.

1. Herkunft des Chihuahuas: Der Opferhund der Azteken

chihuahua mit bernhardiner

Chihuahuas sind die kleinste anerkannte Hunderasse der Welt.

Der Chihuahua ist eine vom FCI anerkannte mexikanische Hunderasse. Er wird in der FCI-Gruppe 9, Sektion 6, Standard Nr. 218 geführt und ist die kleinste anerkannte Hunderasse  der Welt. Die Herkunft des Chihuahuas ist nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich stammt die Rasse aus der mexikanischen Provinz Chihuahua, wo es eine große Population von ähnlichen, kleinen Hunden gibt.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Urahnen der Chihuahuas den Azteken als Opferhunde dienten, andere Überlieferungen legen nahe, dass die Urrasse der Chihuahuas – Techichi – von den Tolteken als Haustier gehalten wurde.

Gesichert ist das Wissen um die Entwicklung des heutigen Rassestandards. Am Ende des 18. Jahrhunderts gelangen die kleinen Hunde von Mexiko aus in die USA. Bereits 1884 wurde der Chihuahua unter dem Namen erstmals ausgestellt, 1904 folgte die erste Registrierung im Zuchtbuch des Kennel Clubs und die Gründung des ersten amerikanischen Chihuahua-Klubs. In Europa wurde der Chihuahua relativ spät entdeckt. Erst 1952 wurde der Britische Chihuahua Club gegründet und 1956 erfolgte die erste Registrierung eines Chihuahuas in Deutschland.

2. Haltung: Chihuahuas haben einen Lieblingsmenschen

Chihuahua Wesen

Der Chihuahua hat einen Lieblingsmenschen, der ihm alles bedeutet.

Chihuahuas sind trotz ihrer geringen Größe keine Hunde, die den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen. Sie möchten nicht in Handtaschen herumgetragen werden, sondern benötigen mindestens ein Mal pro Tag eine große Auslaufrunde.

Langhaarige Chihuahuas sollten regelmäßig gebürstet und auch gebadet werden. Da Chihuahuas grundsätzlich zu Zahnstein neigen, ist es dringend empfohlen, den Hunden täglich die Zähne zu putzen. Damit sie diese Routine nicht als allzu anstrengend wahrnehmen, sollte damit im frühen Welpenalter begonnen werden. Es gibt spezielle Hundezahnbürsten und Hundezahnpasta. Als weiteres Mittel gegen Zahnstein kann spezielles Trockenfutter verfüttert werden, das den mechanischen Abrieb der Zähne fördert.

Um häufig auftretende Erkrankungen des Chihuahuas vorzubeugen, sollte ein Blick auf die Ernährung des Hundes geworfen werden. Grundsätzlich besteht die Ernährung des Chihuahuas aus hochwertigem Trocken- und Nassfutter. Gibt es beim Tier Grunderkrankungen, muss mit dem behandelnden Tierarzt eine diätetische Ernährung abgesprochen werden.

Folgende Lebensmittel/Flüssigkeiten dürfen Chihuahuas nicht fressen:

  • Rohes Schweinefleisch
  • Rosinen
  • Mandeln
  • Avocado
  • Schokolade
  • Nachtschattengewächse (Tomaten, Auberginen etc.)
  • Steinobst
  • Birkenzucker (manchmal in Kaugummis oder Zahnpasta enthalten)
  • Rohe Zwiebeln oder Knoblauch
  • Milch und Sahne

3. Wesen des Chihuahuas: Ein sehr mutiger Spielgeselle

Chihuahua Haltung

Kein Schoßhund: Der Chihuahua bewegt sich gern und viel.

Der Chihuahua ist ein kleiner, drolliger Hund, der aber nicht zu unterschätzen ist. Womöglich gibt ihm gerade seine geringe Größe das unendliche Selbstvertrauen, das er besitzt.

Er ist klein und möchte gerade deshalb Aufmerksamkeit und Anerkennung. Der Charakter des Chihuahuas ist von sehr intensiven Emotionen und seinem übersprühenden Temperament bestimmt. Das lässt sich an dem rassetypischen Zittern erkennen.

Chihuahuas zittern sehr oft – mal aus enormer Freude, großer Angst oder einfach aus Vorfreude auf den anstehenden Ausflug. Das Zittern kann jedoch auch ein Anzeichen für einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel sein, weshalb die Hunde sehr regelmäßig gefüttert werden sollten. Wir empfehlen 4 Fütterungen pro Tag

Chihuahuas sollten bereits als Welpen eine geradlinige Erziehung genießen, da sie ansonsten dazu neigen, sich laut bellend Aufmerksamkeit zu verschaffen und nicht zu gehorchen. Hat der kleine Hund seinen Platz an der Seite seiner Bezugsperson gefunden, ist er sehr anhänglich und liebt die Nähe zum Menschen.

Dabei ist wichtig zu wissen, dass ein Chihuahua sein Herz nur an eine Person verschenkt. Seinen Lieblingsmenschen folgt er am liebsten überall hin und er beschützt ihn allen Situationen. Andere Familienmitglieder werden auch in Kauf genommen, aber niemals mit derselben Intensität geschätzt. Fremden gegenüber ist der Vierbeiner eher zurückhaltend und distanziert. Er spielt gern und möchte auch geistig gefordert werden. Der Chihuahua ist ein fröhlicher und sehr lebendiger Begleiter für aktive Menschen.

Der Chihuahua gehört zu den Hunderassen mit der längsten Lebenserwartung. Er wird durchschnittlich zwischen 15 und 17 Jahre alt.

4. Rassenmerkmale des Chihuahuas: Nur der Apfelkopf ist anerkannt

Charakteristisch für den Chihuahua sind sein apfelförmiger Kopf und die übergroßen, abstehenden Ohren. Reinrassige Hunde verfügen über einen kompakten Körperbau, der etwas länger als hoch ist, sowie einen ausgeprägten Stop, der die süße Schnauze des Hundes formt. Die Rute des Chihuahuas ist mittellang und schwingt leicht über dem Rücken des Hundes. Die Hunderasse ist laut dem Rassestandard in allen Farben anerkannt. Besonders beliebt sind die Farben schwarz, blue, lilac und black tan.

Den Chihuahua gibt es sowohl langhaarig wie auch kurzhaarig. Langhaar-Chihuahuas gelten als etwas ruhiger und besonnener. Sie haben weiche Haare, die entweder glatt oder gewellt sind. Die Ohren sind befranst, der Halskragen ist opulent und die Rute auch behaart. Kurzhaar-Chihuahuas zeichnen sich hingegen durch ein kurzes, dichtes und glänzendes Fell aus, das auch weniger pflegebedürftig ist.

Insbesondere in den USA hat sich in den vergangenen Jahren ein Trend für Chihuahuas entwickelt, die einen rehförmigen Kopf haben. Jedoch sind diese „Reh-Chihuahuas“ nicht offiziell anerkannt und werden deshalb von der Rassezucht ausgeschlossen. Auch nicht anerkannt sind in der Zucht die beliebten Mix-Hunde, beispielsweise aus Chihuahua und Mops oder Pinscher wie auch der Chihuahua-Jack-Russel-Mix.

4.1. Sonderfall „Merle“: Ein Gendefekt mit Folgen

Chihuahua merle

Bei der Farbe Merle handelt es sich um einen Gendefekt bei Hunden.

Bei „Merle“ handelt es sich um eine spezielle Scheckung des Hundes, die durch einen Gendefekt entsteht. Die Fellfarbe des Hundes wird durch die Mutation nicht völlig ausgebildet, sondern von mehr oder weniger großen Flecken unterbrochen. Diese sind zumeist weiß oder auch grau. So entsteht durch die irreguläre Pigmentverteilung ein scheinbar fleckiges, gesprenkeltes Fell.

Hunde mit dem Merle-Faktor besitzen außerdem besonders häufig zwei unterschiedliche Augenfarben oder jeweils ein Auge mit zwei unterschiedlichen Farben. Zu den weiteren Folgen des Merle-Gendefekts gehören leider teilweise schwer wiegende Erkrankungen. So leiden Merle-Hunde signifikant häufig an Taubheit. Außerdem gibt es Fehlbildungen des Auges und von inneren Organen. Die Anomalien treten insbesondere dann auf, wenn beide Elternteile den Merle-Faktor in sich tragen. Deshalb sollten Hund und Hündin mit der Merle-Mutation nicht miteinander verpaart werden.

Info: Der Merle-Faktor ist auch bei anderen Hunden zu finden. Insbesondere wird er in der Colliezucht gefördert, es gibt ihn aber auch unter anderen Farbbezeichnungen bei Deutschen Doggen, Dackeln sowie Australian Shepherds.

4.2. Mit Hollywood zum Teacup- und Mini-Chihuahua

Berühmte Persönlichkeiten wie Paris Hilton, Reese Witherspoon oder Mickey Rourke haben den Chihuahua zum Trendsetter-Hund gemacht. Er wird bevorzugt in der Tasche oder auf dem Arm getragen, gern in aufsehenerregender Kleidung, ausgestattet mit Mäntelchen, Schuhen und Accessoires. Dabei gilt: Je kleiner der Chihuahua ist, umso besser. Dieser Trend hat sich als gefährlich erwiesen.

Während ein normalgroßer Chihuahua zwischen zwei und drei Kilogramm auf die Waage bringen soll, werden von unseriösen Züchtern Tiere mit weniger als 1000 Gramm bevorzugt. Die zuständigen Verbände und die Aussteller haben diese Entwicklung lange Zeit verstärkt, in dem sie bei Wettbewerben kleineren Chihuahuas vor kräftigeren Chihuahuas über zwei Kilogramm den Vorzug gaben.

Auch bei der Verpaarung eines normalgroßen Deckrüden mit einer ebenso normalgroßen Chihuahua-Dame kann es passieren, dass ein einzelnes Baby kleiner ist als die restlichen Hunde des Wurfes. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, denn es gibt immer benachteiligte, schwächere Geburten.

So entstehen zufällig Mini-Chihuahuas, deren Aufzucht jedoch sehr zeitintensiv ist. Wenn die wenige Gramm schweren Hunde die ersten Wochen überleben, leiden sie trotzdem oft an erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen.

4.2.1. Mini Züchtungen sind Tierquälerei

Chihuahua

Sehr beliebt ist der Chihuahua in der Farbe Black Tan.

Diese Mini-Hunde haben oft eine offene Fontanelle und ihre Knochen sind nicht ausgehärtet. Außerdem hat das vergleichsweise große Gehirn des Chihuahuas zu wenig Platz im Schädel, weshalb der Hund unter Kopfschmerzen leidet.

Bereits ein Sturz aus geringer Höhe, starke Zugluft oder eine einfache Erkältung kann für die kleinen Tiere eine lebensbedrohliche Situation darstellen. Deshalb eignen sich die Mini-Chihuahuas nicht für ein Leben in einer Familie oder einen aktiven Lebensstil mit ausgedehnten Spaziergängen und Herumtoben.

Mini Chihuahua Chihuahua
Gewicht Unter 1 kg bis 2 kg 2 bis 3 kg
Größe unter 24 cm 25 bis 30 cm
Lebenserwartung 5 bis 7 Jahre 15 bis 17 Jahre
Besonders häufige Erkrankungen Wasserkopf, Augenerkrankungen, Zahnfehlstellungen, Diabetes mellitus, Patella-Luxation, Lungenentzündungen, Stürze mit Todesfolge, Kopfschmerzen Ohrenerkrankungen, Zahnstein, Patella-Luxation

Trotzdem forcieren unseriöse Züchter das Verpaaren von Mini Chihuahuas, um sie unter Trendbegriffen wie „Teacup Chihuahua“ oder „XS Chihuahuas“ zu verkaufen. Tierschützer, der Tierschutzbund und Tierarztverbände bezeichnen diese Züchtung als Tierqual und auch immer mehr Hundevereine haben dieses Bewusstsein und fordern in einem Entwurf für eine Heimtierschutzverordnung unter anderem das Verbot von Mini-Züchtungen.

5. Krankheiten des Chihuahuas: Mini-Züchtungen besonders anfällig

Chihuahua kurzhaar

Chihuahuas gibt es sowohl als Langhaar wie auch als Kurzhaar.

Der Chihuahua gehört nicht zu den besonders robusten Hunderassen. Allein seine Größe und zierliche Statur macht ihn anfällig für Krankheiten der Gelenke und Knochen. Hinzu kommen Krankheiten, die sich vermeiden ließen.

Chihuahuas mit einem Körpergewicht von unter einem Kilo sind signifikant anfälliger für schwere körperliche Leiden. Mit der Wahl eines normalgewichtigen Chihuahuas senken Hundebesitzer das Risiko von bestimmten Erkrankungen.

5.1. Zahnerkrankungen

Der Chihuahua zeichnet sich durch seinen niedlichen apfelförmigen Kopf aus. Dieser führt leider aber auch zu einer Reihe von Besonderheiten, die Erkrankungen fördern. Seine besondere Kopfform fördert Zahnfehlstellungen. Besonders häufig leidet der Chihuahua an einem zu eng stehenden Unterkiefercaninus. Dabei handelt es sich um die Eck- bzw. Fangzähne des Hundes. Stehen diese zu dicht, wirkt sich das auch auf den Oberkiefer aus. Der Caninus-Engstand kann mit dem Einsetzen von kieferorthopädischen Apparaturen behoben werden.

Typisch für den Chihuahua ist auch das Vorkommen von persistierenden Milchzähnen. Dabei verbleiben die Milchzähne im Kiefer, obwohl die zweiten Zähne bereits nachgeschoben sind. Es können sich Essensreste unter dem Milchzahn sammeln, die schließlich zu Entzündungen führen. Außerdem entstehen mit der Milchzahnpersistenz oft weitere Fehlstellungen des Gebisses. Der Tierhalter sollte seinen Chihuahua spätestens beim Milchzahnwechsel einem Tierarzt vorstellen, damit dieser persistierende Zähne rechtzeitig erkennt und die betroffenen Zähne ziehen kann. Sowohl der Caninus-Engstand wie auch die Milchzahnpersistenz behindern den Chihuahua beim Kauen und fördern Krankheiten der Zähne und des Zahnfleisches.

5.2. Harnsteine

Der Chihuahua hat aufgrund eines Gendefekts eine Neigung zur Bildung von Harnsteinen. Diese bilden sich in den Nieren, werden zunehmend größer und wandern langsam in die Harnröhre. Das verursacht den Tieren große Schmerzen, bei Rüden können Harnsteine zu einer Verlegung der Harnröhre führen. Erkennbar sind Harnsteine an dem scheinbar schmerzhaftem Absetzen oder vermindertem Absetzen des Urins, Bauchschmerzen, Inkontinenz sowie Blut im Urin. Um das Risiko von Harnsteinen zu senken, sollten Chihuahuas viel Wasser trinken und im besten Falle ein spezielles Diätfuttermittel erhalten, das der Tierarzt verschreiben muss.

Achtung: Proteinträger wie Innereien (Leber, Niere) und bestimmte Fischarten (Sardinen, Sardellen) sollten aufgrund ihres hohen Puringehaltes nicht an Chihuahuas verfüttert werden.

5.3. Diabetes mellitus

Chihuahua

Chihuahuas sind gesellige Tiere, die sich gern mit Größeren messen.

Im Vergleich zu anderen Hunderassen hat der Chihuahua ein erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Weitere Faktoren wie Übergewicht oder weitere Entzündungs- oder Stoffwechselkrankheiten begünstigen die Erkrankung. Zu den Symptomen können ein starkes Durstgefühl und starker Harndrang, Abgeschlagenheit und Hornhauttrübungen gehören, es gibt aber auch symptomfreie Verläufe.

Diabetes mellitus muss in jedem Fall behandelt werden, da der Chihuahua ansonsten unter schweren Folgeerkrankungen leiden kann oder an den Schädigungen der Nieren sterben kann. Zur Behandlung wird dem Hund regelmäßig Insulin gespritzt. Außerdem erhält er eine diätetische Ernährung.

5.4. Patella-Luxationen

Wie auch andere Hunderassen ist der Chihuahua relativ häufig von der Patella-Luxation betroffen. Dabei verschiebt sich die Kniescheibe, was je nach Stärkegrad sehr schmerzhaft sein kann. Besonders häufig sind sehr kleine Chihuahuas unter einem Kilo betroffen, weshalb Hunde dieser Rasse mindestens zwei Kilo wiegen sollten.

Springt die Kniescheibe öfters heraus oder lässt sie sich gar nicht mehr einrenken, muss die Kniescheibe operativ fixiert werden.

Info: Zu den weiteren Erkrankungen, an denen Chihuahuas vermehrt erkranken, gehören Augenkrankheiten sowie Ohrenentzündungen.

6. Anschaffungspreis für einen Chihuahua: Qualität hat seinen Preis

Gesunde Chihuahuawelpen bekommen Sie beim Züchter.

Wer darüber nachdenkt, sich einen Chihuahua als Haustier zu kaufen, der kann bei den örtlichen Hundezuchtvereinen nach den Adressen seriöser Züchter fragen. Außerdem finden sich im Internet viele Angebote. Ein Chihuahua sollte wie alle anderen Tiere am besten bei einem eingetragenen Züchter gekauft werden. So ist sichergestellt, dass das Tier eine gesunde Abstammung hat.

Der Preis für einen Chihuahua liegt zwischen 600 und 1300 Euro. Mit dem verhältnismäßig hohen Preis decken die Züchter unter anderem diese entstandenen Kosten:

  • Haltung der Elterntiere
  • Decktaxe
  • Fahrtkosten zum Deckrüden
  • Tierärztliche Untersuchungen des Muttertieres bzw. des Welpen
  • Ausstellungen
  • Kosten für Dokumenterstellung
  • Futter und Zubehör für Welpen

Ein Wurf besteht zumeist aus ein bis vier Welpen. Kommen mehr Welpen auf die Welt, verteilen sich die Kosten für die Züchter etwas breiter.

Ein Hund sollte bei der Abgabe entwurmt, geimpft und gechipt sein. Neben den Anschaffungskosten sollten regelmäßig anfallende Kosten miteinberechnet werden. Neben der Ausstattung des Wohnraums mit Körbchen, Wasser- und Futterschalen, Leine und dem Geschirr gehören auch regelmäßige, tierärztliche Untersuchungen dazu.

Tipp: Wem die Anschaffung eines Zucht-Chihuahuas zu teuer ist, der kann auch in einem Tierheim Ausschau halten. Die herrenlosen Hunde freuen sich über ein neues Zuhause, die Kosten betragen zumeist eine Schutzgebühr, die jedes Tierheim für sich selbst festsetzt.

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