Hundeanhänger Test & Vergleich – welche Modelle überzeugen?

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  • Hundeanhänger werden an das Fahrrad gespannt und erlauben es Hundehaltern, ihre geliebten Haustiere auch auf längere Fahrradtouren oder Ausflügen mitzunehmen, die sonst besonders für kleine oder ältere Hunde zu anstrengend wären.
  • Fahrradanhänger für den Hund sind Kinderfahrradanhängern sehr ähnlich, unterscheiden sich aber in der Ausstattung: So hat ein Hunde-Fahrradanhänger eine kurze Leine, statt eines Gurtes. Jedoch sollte auch der Hundeanhänger gefedert sein.
  • Es gibt Hundeanhänger fürs Rad aus Aluminium oder Stahl und in verschiedenen Varianten sowie in unterschiedlichen Größen.


Ein Hund und “sein” Mensch sind ein eingeschweißtes Team und machen so viel wie möglich zusammen. Deshalb soll der treue Vierbeiner natürlich auch bei Ausflügen dabei sein.

Längere Fahrradtouren können aber selbst für fitte Hunde irgendwann zu anstrengend werden. Ältere oder sehr kleine Hunde halten erst recht nicht lange mit. Für diesen Zweck gibt es Hundeanhänger fürs Fahrrad.

Diese sehen ganz ähnlich aus, wie Anhänger für Kinder, jedoch sind Hundefahrradanhänger speziell für den Hundetransport ausgestattet. Dabei gibt es verschiedene Modelle für verschiedene Zwecke.

Unser Hundeanhänger-Vergleich 2019 ist vor dem Kauf also sehr sinnvoll. In der folgenden Kaufberatung lesen Sie, worauf es ankommt, wenn Sie einen günstigen Hundeanhänger kaufen möchten.
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1. So bequem möchte Mensch auch mal reisen

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Gerade bei längeren Fahrradtouren ist ein Anhänger für den Hund sinnvoll.

Ein Anhänger für den Hund ist eine ganz schön luxuriöse Sache. Er wird mit einer Anhängerkupplung am Fahrrad befestigt, entweder am Hinterrad oder am Gepäckträger.

Die Kupplung spielt eine große Rolle, wenn es um die Sicherheit geht, denn sie ist großen Kräften ausgesetzt und sollte daher von guter Qualität sein. Eine zusätzliche Sicherheitsspannleine, die den Anhänger am Rad hält, falls die Kupplung versagt, ist ratsam. Der Rahmen aus Stahl oder Aluminium sollte Stöße während der Fahrt abfedern, damit es der Hund schön bequem hat.

Im Inneren findet sich eine Bodenwanne, meistens aus Kunststoff. Legen Sie eine gemütliche Decke hinein, damit Ihr Hund weich liegt. Im Winter sollten Sie zusätzlich einen Thermo-Schutz verwenden, sonst wird es von unten zu kalt.

Rund herum haben Hundeanhänger ein Insektengitter, das Luft durchlässt, Insekten und zu viel UV-Strahlung aber draußen lässt. Bei Regen lässt sich ein Regenverdeck einfach darüber rollen.

Da Hunde aber normalerweise gerne an der frischen Luft sind, haben die meisten Hundeanhänger eine Deckenöffnung. Der Hund kann somit seinen Kopf herausstrecken und sich den Wind um die Nase wehen lassen. Keine Angst, einfach so rausspringen kann Ihr Liebling nicht, weil in den meisten Hundeanhängern eine kurze Leine integriert ist.

Achtung: Ein Hund sollte nicht in einem Kinderfahrradanhänger mitgenommen werden. Der Kindersitz ist eine Gefahrenquelle und außerdem fehlt es an einer geeigneten Möglichkeit zum Anleinen. Auch unterscheiden sich Hundeanhänger und Kinderanhänger in der Statik und dem Aufbau.

2. Verschiedene Typen Hundeanhänger im Vergleich

Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Arten von Hundeanhänger, die für unterschiedliche Zwecke gedacht sind. Bevor Sie sich auf die Suche nach einem konkreten Modell machen, sollten Sie sich daher erst einmal entscheiden, aus welcher Kategorie der Hundeanhänger kommen soll:

Art Merkmale
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  • Diese Modelle sind sehr robust und stabil.
  • Empfehlenswert, wenn Sie den Hundeanhänger sehr regelmäßig benutzen und damit auch in unwegsamem Gelände unterwegs sind.
  • Der Anhänger kann nicht zusammengeklappt werden und benötigt viel Platz.
Zusammenklappbarer Hundeanhängerhundeanhaenger-test, hundefahrradanhaenger-test
  • Dieser Typ Hundeanhänger kann platzsparend zusammengeklappt und leicht auf- und abgebaut werden.
  • Sehr gut geeignet für kurze Strecken und nur gelegentliche Nutzung.
  • Für Räder und Achsen gibt es meistens ein Stecksystem.
Hundeanhänger mit Jogger-Funktion
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  • Ein solches Modell ist nicht nur klappbar, sondern kann auch in einen Jogger umgebaut werden.
  • Der Hunde-Jogger sieht dann aus, wie eine Art Kinderwagen, mit einem Griff vorne. Sie können so mit dem Hundeanhänger Joggen oder Inline-Skaten.
  • Manchmal lassen sich der Griff und eine Abdeckung auch separat für vorhandene Hundeanhänger erwerben.

Ein zusammenklappbarer Hundeanhänger ist besonders beliebt. Lesen Sie in der folgenden Übersicht, welche Vor- und Nachteile diese Modelle haben.

  • Platzsparend zusammenklappbar.
  • Leicht zu transportieren, kann z.B. in den Urlaub mitgenommen werden.
  • Nicht ganz so robust, wie ein fester Anhänger.

Es gibt auch Hundeanhänger für den PKW. Diese haben wir aus der Betrachtung aber herausgelassen, da so ein Auto-Hundeanhänger ein komplexeres Transportsystem darstellt, das für den regelmäßigen Transport der Tiere auf langen Strecken gedacht ist. Auch Hundeanhänger fürs Motorrad haben eine andere Bauweise.

3. Sicherer, stabil und groß genug – darauf kommt es beim Kauf an

3.1. Sicherheit hat höchste Priorität

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Der Hundeanhänger muss stabil und sicher am Fahrrad befestigt werden.

Auch für Sie ist das Wichtigste bestimmt, dass Ihr Hund sicher ankommt. Deshalb sollte der Hundeanhänger in jedem Fall eine Sicherungsleine besitzen. Diese verhindert, dass der Hund sich losreißt, wenn er zum Beispiel draußen etwas Spannendes sieht.

Achten Sie außerdem darauf, dass die Anhängerkupplung stabil ist. Empfehlenswert sind Anhänger, die Sie an der Hinterradnabe befestigen können.

Der beste Hundeanhänger hilft Ihnen aber nichts, wenn Sie unvorsichtig unterwegs sind. Für eine sicherere Fahrt beachten Sie deshalb folgende Hinweise:

  • Fahren Sie vorsichtig und angemessen.
  • Denken Sie daran, Verpflegung für den Hund einzupacken, vor allem Wasser.
  • Denken Sie daran, dass sich das Fahrverhalten durch die Last verändert.
  • Meiden Sie Kopfsteinpflaster, Offroadpisten und starkes Bremsen.
  • Machen Sie öfter eine kleine Pause, damit der Hund aus dem Anhänger heraus kann und etwas herumlaufen sowie trinken kann.

3.2. Nur nicht aus dem Gleichgewicht kommen

Stabilität ist bei einem Hundeanhänger ebenfalls sehr wichtig, das gilt besonders für große Hunderassen. Diese können einen Anhänger nämlich leicht aus dem Gleichgewicht und zum Umkippen bringen.

Das Eigengewicht des Hundeanhängers ist daher wichtig: Je schwerer desto stabiler ist er. Natürlich ist der Anhänger dann aber auch für Sie schwerer zu tragen.

3.3. Der Hundeanhänger muss Größe zeigen

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Beim Kauf des Hundeanhängers ist die Größe des Tieres entscheidend.

Ob Dackel oder Schäferhund, es gibt Hundeanhänger für so ziemlich jeden Hund. Die Größe Ihres Tieres ist bei der Auswahl aber wichtig. Ihr Hund sollte im Anhänger bequem liegen können und sich idealerweise auch umdrehen können.

Um die richtige Länge zu ermitteln, messen Sie Ihren Hund von Nase bis Rutenansatz und geben Sie noch mehrere Zentimeter dazu. Der Anhänger muss außerdem hoch genug sein, damit sich der Hund hinsetzen kann. Es ist dafür aber nicht nötig, dass der Anhänger überall gleich hoch ist. Er darf ruhig nach hinten hin flacher werden.

Achten Sie außerdem auf das Maximalgewicht: Der Trailer muss für das Gewicht Ihres Hundes ausgelegt sein, sonst könnte der Hund den Anhänger aus dem Gleichgewicht bringen. Das maximale Zuladungsgewicht sagt übrigens nicht unbedingt etwas darüber aus, ob der Hundeanhänger für große Hunde ist oder ob es sich um einen Hundeanhänger für kleine Hunde handelt. Hierfür sind die Wannengröße und die Höhe ausschlaggebend.

Tipp: Die Größe der Reifen hat nichts mit dem Hund zu tun, sondern damit, wohin Sie mit dem Anhänger fahren möchten. Im Stadtverkehr sind 12 Zoll Reifen ausreichend. Auf unebenerem Untergrund sollten Sie zu 20 Zoll Reifen greifen.

3.4. Leicht und stabil muss der Anhänger sein

Das ideale Material für den Rahmen ist, so liest man immer wieder in diversen Hundefahrradanhänger-Tests, Aluminium, denn es ist leicht, rostfrei und trotzdem stabil. Die meisten Hundeanhänger sind allerdings aus Stahl, das deutlich schwerer ist und rosten kann. Die Plane ist meistens aus Polyester.

3.5. Luxus und Extras – für den Hund nur das Beste

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Eine gute Federung und ausreichend Belüftung ist bei einem Hundeanhänger wichtig.

Ein besonders wichtiges Ausstattungsmerkmal ist eine gute Federung. Auf unebenen Straßen wird der geliebte Vierbeiner sonst ganz schön durchgeschüttelt, was dafür sorgen kann, dass der Hund den Anhänger dauerhaft ablehnt. Außerdem senkt eine gute Federung das Verletzungsrisiko.

Eine rutschfeste Matte, auf der der Hund stabil liegen oder sitzen kann, ist häufig nachkaufbar. Insektengitter haben die meisten Hundeanhänger, sie halten Ihrem Hund lästige Fliegen und Mücken vom Leib.

Praktisch ist, wenn der Anhänger über eine Front- und/oder Hecköffnung verfügt. Dann können Sie den Hund auch noch in den Anhänger springen lassen, wenn dieser schon befestigt ist. Mit einer Deckenöffnung kann der Hund die frische Luft genießen. Reflektoren und Leuchten sorgen bei Fahrten in der Dämmerung oder im Dunkeln für Sicherheit.

4. Fragen und Antworten zum Thema Hundeanhänger

4.1. Wo kann man einen Hundeanhänger kaufen?

Die Auswahl an Hundeanhängern ist im Internet deutlich größer, als in Tierfachmärkten. Deshalb raten wir Ihnen sich in entsprechenden Onlineshops umzusehen. Dort finden Sie Hundeanhänger von bekannten Herstellern und Marken wie einen Croozer, einen Schmidt Hundeanhänger, einen Hundeanhänger von WT Metall oder Doggyhug oder einen Trixie Hundeanhänger.

Sie entdecken bei Internethändlern auch oft Besonderheiten, wie einen Thermo Hundeanhänger oder einen Hundeanhänger mit Gravur und können außerdem sonstiges Hundezubehör kaufen, zum Beispiel ein Hundebett.

4.2. Hat die Stiftung Warentest Hundeanhänger untersucht?

Bei der Vielzahl von Hundehaltern in Deutschland könnte man meinen, dass die große Verbraucherorganisation bereits einen Hundeanhänger-Test durchgeführt hat. Leider ist das jedoch nicht der Fall, so dass wir Ihnen auch keinen Hundeanhänger-Testsieger vorstellen können.

Aufgrund der ähnlichen Konstruktion ist für Sie aber vielleicht dieser Test von Kinderanhängern interessant.

4.3. Wie gewöhne ich meinen Hund an den Hundeanhänger?

Kritik am Hundeanhänger?

Seit die ersten Menschen anfingen, ihre Hunde in Fahrradanhängern mitzunehmen und später spezielle Hundeanhänger gebaut wurden, gibt es auch immer wieder Kritik an den Anhängern. Manch ein Gegner meinte sogar, Hunde würden psychische Schäden erleiden. Mittlerweile empfehlen Tierärzte dagegen sogar gute Hundeanhänger für längere Strecken. Voraussetzung: Eine gute Belüftung und ausreichend Platz.

Manche Hunde springen sofort in den Hundeanhänger und fühlen sich von Anfang an pudelwohl. Das ist der Idealfall.

Allerdings sind manche Tiere auch deutlich ängstlicher und skeptischer und möchten erst einmal so gar nichts mit dem neuen Transportmittel zu tun haben. In diesem Fall sollten Sie geduldig bleiben.

Geben Sie dem Vierbeiner die Möglichkeit, den Anhänger erst einmal abseits des Straßenverkehrs kennen zu lernen. Stellen Sie ihn zum Beispiel ins Wohnzimmer und belohnen Sie Ihren Hund, wenn er offen auf den Anhänger zugeht oder sogar hineinspringt. Die Lieblingsdecke oder das Lieblings-Spielzeug, versteckt im Anhänger, helfen, den Vierbeiner hereinzulocken.

Ziehen Sie den Anhänger dann ein paarmal per Hand durch die Wohnung und öffnen und schließen Sie die Reißverschlüsse mehrmals, damit Ihr Hund sich an die Geräusche und das Gefühl gewöhnen kann. Setzen Sie ihn dabei aber nie unter Druck.

Sobald Ihr Hund im Anhänger ruhig bleibt, können Sie vorsichtig erste kleine Ausflüge unternehmen. Dabei sollten Sie zunächst aber nur kurze Strecken angehen. Spätestens nach ein paar Ausflügen wissen die meisten Vierbeiner die gemeinsamen Ausfahrten mit Herrchen oder Frauchen zu schätzen.

4.4. Wann kommt der Hundeanhänger überhaupt zum Einsatz?

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Mit einem Anhänger sind Sie flexibel: Der Hund kann neben dem Rad laufen oder sich ausruhen.

Prinzipiell gilt für Hunde, noch mehr als für Menschen, dass sie Bewegung benötigen. Deshalb sollten Hunde so viel wie möglich draußen herumlaufen.

Allerdings gibt es auf der einen Seite ältere, kranke oder sehr kleine Hunde, die nur kurze Strecken laufen können. Auf der anderen Seite machen bei langen Touren selbst große, fitte Hunde irgendwann mal schlapp. Für lange Fahrten, etwa richtige, ganztägige Fahrradtouren, ist ein Hundeanhänger daher sinnvoll.

Wenn Sie einen kranken, alten oder sehr kleinen Hund haben, können Sie ihn mit Hilfe des Anhängers auch bei kürzeren Ausflügen mitnehmen, die er sonst nicht bewältigen könnte. Achten Sie aber darauf, den Hund bei längeren Fahrten immer mal wieder aus dem Anhänger zu lassen. Er kann ruhig bei niedriger Geschwindigkeit neben dem Fahrrad herlaufen. Ist er erschöpft, kann er zurück in den Anhänger.

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