Tüpfelbeutelmarder: Informationen und Lebensweise

Tüpfelbeutelmarder

wissenschaftlicher Name: Dasyurus viverrinus. Der Tüpfelbeutelmarder (oder Östliche Beutelmarder) gehört zur Gattung der Fleckenbeutelmarder.

Erstmals erwähnt: 1800 durch Shaw

  • Englisch: Eastern Quoll, Eastern Dasyure, Eastern Native Cat
  • Französisch: Dasyure moucheté
  • Gattung: Fleckenbeutelmarder (Dasyurus)
  • Familie: Raubbeutler (Dasyuridae)
  • Ordnung: Raubbeutlerartige (Dasyuromorphia)
  • Überordnung: Australidelphia
  • Unterklasse: Beutelsäuger oder Beuteltiere (Metatheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Unterabteilung: Neumundtiere (Deuterostomia)
  • Bilateria
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Der Tüpfelbeutelmarder erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 34-37 cm, eine Schwanzlänge von 22-24 cm, eine Standhöhe von 12-15 cm und ein Gewicht von 880-1300 g. Das Fell ist schwarz oder rehbraun mit gelblichweißen Tüpfeln. Der Schwanz hat keine Flecken. An den Hinterfüßen befinden sich nur jeweils 4 Zehen. Die Lebenserwartung liegt bei 3-5 Jahren.

Verbreitung

Seine Heimat ist Ostaustralien, ist in den verschiedensten Lebensräumen, wie Trockenwald, Heidegebiete oder Kulturland zu finden.

Feinde

Die Feinde sind gelegentlich Beutelteufel, Riesenbeutelmarder. Früher auch der Beutelwolf.

Lebensweise

Er ist dämmerungs- bis nachtaktiv. Den Tag verbringt er in unterirdischen Bauen, hohlen Baumstümpfen oder Steinhaufen.

Ernährung

Die Nahrung besteht aus Insekten, Raupen, auf dem Boden brütenden Vögeln, kleinen Säugern und Früchten.

Fortpflanzung

Nach einer Tragzeit von etwa 3 Wochen bringt das Weibchen bis zu 30 Junge zur Welt, von denen aber nur 6 überleben (das Weibchen hat nur 6 Zitzen). Bei der Geburt wiegen sie 12 mg. Die Jungen bleiben etwa 16 Wochen an den Zitzen, werden mit etwa 3-4 Monaten selbstständig und mit etwa einem Jahr geschlechtsreif.

Verwandtschaft

Fleckenbeutelmarder gehören zur Familie der Raubbeutler (Dasyuridae)
dazu gehören auch die Gattungen:

  • Neuguinea-Beutelmäuse (Murexia)
  • Neuguinea-Spitzhörnchenbeutler oder Lorentz-Pinselschwanzbeutelmäuse (Neophascogale)
  • Streifenbeutelmäuse (Phascolosorex)
  • Pinselschwanzbeutelmäuse (Phascogale)
  • Breitfußbeutelmäuse (Antechinus)
  • Flachkopfbeutelmäuse (Planigale)
  • Ningauis (Ningaui)
  • Schmalfußbeutelmäuse (Sminthopsis)
  • Springbeutelmäuse (Antechinomys)
  • Sprenkelbeutelmäuse (Parantechinus)
  • Rote Breitfuß-Beutelmäuse oder Rote Springbeutelmäuse (Dasykaluta)
  • Fettschwanzbeutelmäuse (Pseudantechinus)
  • Streifenbeutelmarder (Myoictis)
  • Doppelkammbeutelmäuse oder Kowaris (Dasyuroides)
  • Kammschwanzbeutelmäuse oder Mulgaras (Dasycercus)
  • Zwerg-Fleckenbeutelmarder (Satanellus)
  • Beutelteufel oder Tasmanische Teufel (Sarcophilus)

Systematik

Zur Gattung der Fleckenbeutelmarder (Dasyurus) gehören auch die Arten:

  • Schwarzschwanz-Fleckenbeutelmarder, Schwarzschwanzbeutelmarder oder Geoffroys Beutelmarder (Dasyurus geoffroyi)
  • Riesenbeutelmarder, Fleckschwanz- oder Fleckenbeutelmarder (Dasyurus maculatus)

Status

Eher selten.

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