Wildkamera Test & Vergleich – welche Modelle überzeugen?

Hinweis: Wir verlinken die unten gezeigten Produkte auf Online-Shops, in denen das jeweilige Produkt erhältlich ist. Dafür erhalten wir von den Händlern eine Provision bzw. Vergütung, jedoch nie vom Hersteller selbst. Ausführliche Infos zu unserem Bewertungsverfahren sowie zu unseren Einnahmen finden Sie hier.

  • Mit Wildkameras können Sie Fotos und Videos von Tieren auch über längere Zeiträume machen.
  • Dafür wird die Wildüberwachungskamera an einer geschickten Stelle angebracht, ein Bewegungssensor aktiviert die Kamera selbsttätig.
  • Eine Fotofalle kann auch dazu eingesetzt werden, um auf einem Grundstück eventuelle Einbrecher oder Eindringlinge aufzunehmen.

Wildkameras machen Aufnahmen von Wildtieren sowie Eindringlingen im Jagdrevier oder auf Ihrem Grundstück. So können Sie unbemerkt beobachten, wer tagsüber oder auch nachts umherstreift.

Sobald die Fotofalle eine Bewegung über einen Infrarotsensor wahrnimmt, wird sie ausgelöst. Sie können wählen, ob ein Foto geschossen oder ein Video gedreht werden soll.
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Je nachdem für welchen Einsatz die Wildüberwachungskamera verwendet werden soll, müssen Sie beim Wildkamera kaufen entsprechende Leistungsmerkmale im Blick haben.

In zahlreichen Wildkamera-Tests werden die Unterschiede klar aufgezeigt. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Details, die sich aus dem Vergleich der Wildkameras 2019 ergeben, zusammen. Lesen Sie unsere Kaufberatung und finden Sie die richtige Wildtierkamera für Ihren Gebrauch.

1. Was kann eine Wildkamera?

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Wildkameras machen einzigartige Aufnahmen von Tieren.

Wer Tiere beobachten, Wildschäden aufdecken oder Störenfriede auf dem Dach entlarven möchte, kann mit einer Wildkamera unbemerkt Aufnahmen machen. Sogar Diebe und Einbrecher können so aufgedeckt werden.

Das geht mit einer Fotofalle ganz einfach, ohne dass man stundenlang auf der Lauer liegen muss. Die Wildüberwachungskamera wird entsprechend angebracht und ist dann jederzeit bereit. Ausgelöst wird sie über einen Bewegungsmelder mit Infrarot. Dieser reagiert entweder auf die Bewegung des Eindringlings oder auf Wärme.

Wird im Fokus der Wildkamera eine Bewegung wahrgenommen, wird ein Foto oder ein Video aufgenommen. Tagsüber bei guten Lichtverhältnissen geschieht dies in Farbe, im Dunkeln in Schwarz-Weiß.

Tipp: Ein Monitor oder Display ist besonders praktisch, wenn die Wildtierkamera bereits angebracht ist und man die Bilder kontrollieren will. Denn dann muss man dazu nicht die SD-Karte herausnehmen und in ein anderes Anzeigegerät zur Ansicht stecken.

Die Beobachteten selbst, sei es Tier oder Mensch, bekommen davon nichts mit. Auch Aufnahmen in Zeitraffer sind möglich.

Welche Vorteile oder Nachteile eine Wildkamera im Vergleich zu anderen Digitalkameras hat, sehen Sie hier auf einen Blick:

  • selbsttätige Wildbeobachtung möglich
  • Bewegungsmelder löst nur aus, wenn Wild im Kameraradius zu sehen ist
  • auch Videos und Zeitrafferaufnahmen sind möglich
  • tierische Schädlinge auf dem Dachboden oder im Keller können entlarvt werden
  • kann auch zur Überwachung von Grundstücken verwendet werden
  • Bilder werden manuell geschossen und können nicht beeinflusst werden
  • Fehlauslöser durch Wind oder Ähnliches möglich
  • Anschaffung nicht billig
  • Diebstahl oder Beschädigung der Wildkamera möglich

1.1. Kaufkriterien je nach Einsatzbereich verschieden

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Eine Wildkamera sollte gut getarnt werden.

Wollen Sie ein Tier, das schnell vorbei huscht, erfassen, dann sollten Sie beim Kauf einer Wildkamera auf einen schnellen Auslöser Wert legen. Denn oftmals huschen ein Siebenschläfer oder andere Störenfriede nur kurz übers Bild.

Reagieren Fotofallen schnell, hat man den Übeltäter bei der Überprüfung im Bild. Wer Wild oder andere scheue Tier beobachten will, der tut gut daran, auf eine große Reichweite zu achten.

In vielen Fällen ist eine Tarnung der Wildüberwachungskamera sinnvoll. Fremdkörper fallen auf und schüren vorsichtiges Verhalten. Nur wenn sich die Tiere völlig unbeobachtet vorkommen, zeigen sie sich unvoreingenommen und natürlich.

1.2. Funktionsweise einer Fotofalle

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Programmieren Sie Ihre Fotofalle im Vorfeld, um perfekte Aufnahmen zu erhalten.

Wildkameras dienen dazu, wilde Tiere aufnehmen zu können, ohne stundenlang auf der Pirsch liegen zu müssen. Das meiste Wild ist scheu und hält sich bei Anwesenheit von Menschen eher versteckt.

Mit einer Wildüberwachungskamera gelingen Ihnen trotzdem gute Bilder, da man die Fotofalle einfach nur passend platzieren muss. Danach macht sie ihre Arbeit alleine. Nach einer gewünschten Zeit, einer Nacht oder auch länger, kann man sich die Wildkamera-Fotos anschauen.

So können Jäger und Förster herausfinden, wo sich das Wild aufhält und wie viele Tiere einer Population in diesem Gebiet leben. Wildkameras wie die Dörr SnapShot Mini oder Ähnliche werden dafür eingesetzt.

Immer wieder haben auch Discounter günstige Wildkameras im Angebot, die für Anfänger der Tierbeobachtung eine Alternative sein können. Natürlich ist die Qualität nicht mit beispielsweise einer hochwertigen Dörr-Wildkamera vergleichbar.

1.3. Mit guter Tarnung tolle Aufnahmen machen

Auf die Reaktionszeit kommt es an

Bei Tieraufnahmen kommt es darauf an, dass die Kamera schnell auslöst, wenn Wild auftaucht und möglichst viele Bilder hintereinander machen kann. Dies ist von der Reaktionszeit der Kamera, der Schnelligkeit des Bewegungsmelders und der Bildverarbeitung der Speicherkarte abhängig.

Damit die Wildtierkamera kein Aufsehen erregt und von den Tieren entdeckt wird, sollten Sie sie gut tarnen. Nur so zeigt das Wild sein natürliches Verhalten. Viele Modelle haben deshalb bereits einen Camouflage-Druck auf dem Gehäuse. So passen sie sich der Umgebung an und sind mit dem Auge kaum auszumachen.

Bei der Tarnung mit Ästen und Zweigen muss man aufpassen, dass diese umfallen oder umgeweht werden können und damit die Wildkamera mit Bewegungsmelder aktiviert. Das würde dann zu unerwünschten Bilder ohne Wildmotive führen und den Speicherplatz unnötig belegen.

Eine sichere Tarnung bieten Nistkästen, in die man die Wildkameras platzieren kann. Die Technaxx TX-09 sieht sogar gleich selbst aus wie ein Nistkasten. Jetzt gilt es nur noch, sich selbst den Ort gut zu merken, damit man die Fotofalle auch wiederfindet.

1.4. Wildkamera geschickt installieren

Je nachdem welches Tier Sie beobachten wollen, müssen Sie die Fotofalle entsprechend anbringen. Es nützt die beste Wildkamera nichts, wenn sie zu hoch oder zu tief angebracht wird. Für Luchse, Hasen oder Dachse ist eine bodennahe Stelle sinnvoll, während die Wildtierkamera zur Beobachtung von Rehen durchaus in Hüfthöhe angebracht werden sollte.

Richtet man die Linse gerade aus, wird ein großer Bereich mit der Kamera abgedeckt. Wird sie nach unten geneigt, ist der Nahbereich mehr im Fokus. Zum Beispiel beim Beobachten von nistenden Vögeln in ihrem Nest.

1.5. Ausreichend Speicherplatz für zahlreiche Bilder

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Bilder werden bei den meisten Geräten auf einer SD-Karte gespeichert.

Große SD- oder SDHC-Speicherkarten bis 32 Gigabyte können die meisten Modelle aus den Wildkamera-Tests verwenden. Werden auch Videos aufgezeichnet, sollten Sie darauf schauen, dass Sie eine möglichst große Speicherkarte wählen.

Bei Fotos kann dies kontraproduktiv sein. Eine große Speicherkarte kann zwar mehr Bilder aufnehmen, die Verarbeitung benötigt aber auch entsprechend Zeit. Zeit, die unter Umständen den nächsten tollen Schnappschuss verhindert.

Nimmt man etwas kleinere Speicherkarten werden die Daten schnell verarbeitet und abgespeichert und die Wildkamera ist schneller wieder bereit für den nächsten Schuss.

1.6. Wildkamera-Typus je nach LED

Die eingesetzten LEDs teilen die Fotofallen in zwei unterschiedliche Kategorien ein. Es gibt Wildkameras mit white, weißen und mit black, schwarzen LEDs. Diese Bezeichnung ist etwas missverständlich, denn es geht dabei nicht um die Lichtfarbe.

Hier die verschiedenen Charakteristika dieser Wildkamera-Typen in der Übersicht:

ART Merkmale
Wildkamera mit Schwarzlicht
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  • Blitzlicht für das menschliches Auge nicht sichtbar.
  • Fotofalle fällt Menschen weniger auf, ist damit auch sicherer vor Diebstahl und Beschädigung.
  • Ausleuchtung nicht so gut.
  • Eher für Nahaufnahmen geeignet.
Wildkamera mit Weißlicht
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  • Blitzlicht für den Mensch sichtbar.
  • Auch im Dunkeln fällt die Wildtierkamera durch ein rötliches Licht auf.
  • Für Tieraufnahmen ist das egal, menschliche Eindringlinge und Einbrecher werden dadurch aber gewarnt.
  • Gute Ausleuchtung des Überwachungsraums, damit auch für Objekte in der Ferne geeignet.

2. Wildkamera mit SIM-Karte bietet Komfort

Stellen Sie sich vor, die Wildüberwachungskamera steht im Wald und liefert ihnen die aktuellen Bilder, ohne dass Sie sie dort holen müssen. Wildkameras mit SIM-Karte bieten genau diesen Komfort und halten Sie immer mit aktuellen Bildern auf dem Laufenden.

Wie das geht? Die Wildkamera baut eine Verbindung über Mobil-Funk oder andere Datenverbindungen wie UMTS, LTE oder GPRS auf. Die Bilder werden dann als MMS oder per E-Mail an ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse verschickt.

Wer die Wildkamera in Gebieten mit Internet und WLAN nutzen möchte, kann eine IP-Wildtierkamera einsetzen. Aufgrund der Anbindung ans WLAN-Netz können Sie dann von überall auf die Aufnahmen der Fotofalle zugreifen.

ICUserver bietet beispielsweise eine solche Wildkamera mit App an. Bei einem Wildkamera-Test wurde allerdings angemerkt, dass man die Fotofalle ausschließlich mit der vorkonfigurierten SIM-Karte betreiben kann und damit an den Hersteller gebunden ist.

3. Wildkamera-Tests mit vielen Modellen

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Was muss eine gute Kamera können?

Auch wenn Stiftung Warentest noch keinen Wildkamera-Test durchgeführt hat, gibt es doch viele Wildkamera-Vergleiche, die einen guten Überblick über den Markt geben. Denn das Angebot an Wildüberwachungskameras ist sehr groß.

So tauchen in den Wildkamera-Tests auch immer wieder neue Modelle auf, die in anderen Vergleichen nicht berücksichtigt wurden. Wir fassen die wichtigsten Informationen für Sie zusammen.

Ein toller Wildkamera-Test, der ständig aktualisiert wird und bei dem man sich seine Vergleiche nach den eigenen Kriterien zusammenstellen kann, bietet der Wildkameravergleich. Aktuell stehen 32 Modelle zum Vergleich. Sehr bekannt und auch immer wieder als Testsieger vertreten, sind Dörr-Wildkameras.

Die SnapShot mit 28 IR LED ist oftmals die beste Empfehlung mit Note 1,4. Auch die SnapShot Mini 5.0 schneidet mit 2,1 gut ab. Bei den zehn besten Wildkameras 2018 eines anderen Tests, hat sich die Wildkamera Premium Pack Wild-Vision Full HD 5.0 als Testsieger hervorgetan. Sie wartet mit vielen Wildkamera-Funktionen wie Temperatursensor und unsichtbarer Black-LED Blitz auf.

4. Fragen und Antworten zur Wildkameras

4.1. Wie lange kann ich die Wildkamera einsetzen?

Da bei Wildüberwachungskameras Akkus oder Batterien eingesetzt werden, können sie monatelang Bilder aufnehmen, ohne dass Sie irgendeine Wartung vornehmen müssen.

4.2. Darf ich Fotofallen uneingeschränkt einsetzen?

Hierzu gibt es in den jeweiligen Bundesländern unterschiedliche Bestimmungen. Wenn mit der Wildkamera Tier beobachtet werden, ist der Einsatz einer Wildkamera Fotofalle bedenkenlos möglich.

Sollen Personen aufgenommen oder überwacht werden, sieht das ganz anderes aus. Im öffentlichen Raum dürfen keine Fotos von Personen gemacht werden, denn Privatpersonen haben das Recht an ihrem Bild.

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Minox ist bewährter Hersteller von Wildkameras.

Beachten Sie bei Ihren Wildaufnahmen diese Regeln, dann gehen Sie auf Nummer sicher:

  • Kamera nur auf interessante Stellen zur Tierbeobachtung richten.
  • Die Wildüberwachungskamera fern von Wegen oder Bänken einsetzen, wo Menschen aufs Bild kommen könnten.
  • Die Aufnahmen mit versehentlich aufgenommenen Personen löschen.
  • Bei größeren Projekten zuständige Stellen wie den zuständigen Förster informieren.

Auf dem eigenen Privatgelände dürfen Fotofallen aufgestellt werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass wirklich nur das eigene Grundstück aufgenommen wird und nicht noch ein Teil der Straße. Wird eine entsprechende Kamera aufgehängt oder aufgestellt, sollte man ein entsprechendes Warnschild anbringen.

4.3. Welche Marken von Wildkameras gibt es?

Neben Dörr- und Hofer-Wildkameras, sind weitere namhafte Hersteller zu n

ennen: Conrad Wildkamera, Minox, Primos, Wildblick, Moultrie, Spypoint, Ultrasport, Acorn, Apeman, Bushnell, VenTrade, Browning und ICUserver.

In jedem Wildüberwachungskamera-Test tauchen neue Hersteller und neue Modelle auf, das Angebot ist riesig.

Deshalb ist es umso wichtiger, sich über die grundlegenden Merkmale einer Wildtierkamera zu informieren, um die beste Wildkamera für sich auszuwählen.

4.4. Wie gewährleiste ich die Stromversorgung meiner Wildkamera?

Die meisten Modelle aus den Wildkamera-Tests, egal ob Testsieger oder günstige Wildkameras, werden über Batterien betreiben. Teilweise besteht die Wahl, die Fotofalle mit nur vier oder doppelt so vielen Batterien zu bestücken. Das können Sie dann selbst entscheiden, je nachdem wie lange die Wildkamera in Aktion sein soll.
Wie lange Batterien halten, hat auch mit den Außentemperaturen zu tun.

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