Hundebox Test & Vergleich – welche Modelle überzeugen?

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  • Eine Hundebox ist in erster Linie für den Transport des Hundes im Auto oder Flugzeug gedacht. Manche Hunde lieben die Box aber auch als gemütlichen Rückzugsort.
  • Die Größe der Box wird von der Größe des Hundes bestimmt: Unser vierbeiniger Freund sollte in der Hundebox ohne Probleme stehen und sich umdrehen können.
  • Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Materialien und faltbaren oder starren Boxen. Welcher Typ für Sie jeweils ideal ist, hängt vom Einsatzbereich und den individuellen Bedürfnissen ab.

Wer einen Hund hat, hat einen treuen Begleiter an seiner Seite, der ihm auf Schritt und Tritt folgt. Doch manche Wege kann der Vierbeiner nicht zu Fuß zurücklegen.

Wenn es zum Beispiel zum Tierarzt geht, eine längere Urlaubsreise mit dem Auto ansteht oder die ganze Familie mit dem Flugzeug verreist, dann muss der Hund ordentlich gesichert werden. Dazu dienen Transportboxen, in denen der Hund sicher von A nach B kommt ohne sich unwohl zu fühlen.

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Diese Hundetransportboxen gibt es, das zeigt schon unser Hundebox-Vergleich 2018, in verschiedenen Varianten und in großer Auswahl von verschiedenen Herstellern und Marken. Die beste Hundebox zu finden, ist daher gar nicht so einfach. Deshalb haben wird die wichtigsten Fakten und Kaufkriterien hier für Sie zusammengestellt.

1. Sicherheit und Geborgenheit stehen an erster Stelle

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Auch im Auto soll Hund sind wohlfühlen.

Hundebett, Hundekorb, Hundematratze, Hundedecke, Fressnapf und Leine: Wer sich einen vierbeinigen Freund nach Hause holt, muss eine Menge Hundezubehör anschaffen. Eine Transportbox für den Hund gehört dabei zu den unverzichtbaren Dingen, die Sie von Anfang an benötigen.

Schon für den Transport vom Tierheim oder Züchter nach Hause brauchen Sie eine Hundebox fürs Auto, damit der neue, tierische Mitbewohner sicher ankommt. Der Transport ist denn auch die ursprüngliche Funktion von Hundeboxen. Sie sorgen während der Fahrt im Auto für Sicherheit.

Dafür wird die Auto-Hundebox mit Spanngurten oder Haken befestigt, wahlweise im Kofferraum oder auf der Rückbank. Allerdings nutzen viele Halter auch Hundeboxen für zuhause, einfach weil die Vierbeiner die Boxen als Rückzugsort lieben. So eine Hundetransportbox kann sich schließlich mit ein paar Handgriffen in eine gemütliche Höhle umwandeln lassen.

Hundeboxen gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen möchten.

2. Diese verschiedenen Typen gibt es

Wenn Sie eine Hundebox kaufen möchten, haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen festen Modellen aus unterschiedlichen Materialien und faltbaren Hundeboxen. Man kann die Hundeboxen entsprechend in folgende Kategorien einteilen:

Art Merkmale
Hundebox aus Metall
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  • So eine Hundebox sieht aus wie ein Hundekäfig mit dünnen Gitterstäben.
  • Diese Modelle zeichnen sich dadurch aus, dass sie schön luftdurchlässig und leicht zusammenklappbar sind.
  • Legt man eine Decke über die Box, wird eine gemütliche Kuschelhöhle daraus.
  • Ein Hundekäfig aus Metall ist allerdings recht schwer und verursacht Geräusche, für den Transport ist er nur bedingt geeignet, wohl aber für Ausstellungen oder zuhause.
Hundebox aus Aluminium
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  • Eine Alu-Hundebox eignet sich gut für den Transport des Hundes im Auto. Sie haben meist abgeschrägte Seiten und passen damit gut in den Kofferraum.
  • Klettleisten am Boden verhindern ein Verrutschen, wie etwa bei der Trixie Hundebox 39342.
  • Die Hundebox aus Aluminium ist leicht zu reinigen und bietet eine gute Durchlüftung, zum Herumtragen ist sie aber nicht ideal.
Hundebox aus Kunststoff
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  • Hundetransportboxen aus Plastik sind universell einsetzbar: Sie eignen sich für Autofahrten, Flugreisen, Zugfahrten und zuhause.
  • Eine Hundebox aus Kunststoff ist robust aber vergleichsweise leicht.
  • Die Reinigung ist besonders unkompliziert.
  • Hundetransportbox-Tests zeigen vielfach, dass der Eingang der Boxen recht eng ist und die Boxen insgesamt etwas sperrig sind.
Hundebox faltbar
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  • Ist die Hundetransportbox faltbar, kann sie platzsparend aufbewahrt werden, wenn Sie sie gerade nicht nutzen.
  • Diese Modelle sind leicht und gut zu transportieren, Modelle mit Metallstreben sind die robusteren Varianten.
  • So eine Hundebox lässt sich schlechter reinigen.
  • Hunde können den Stoff oder Reißverschlüsse dieser Hundetransporttasche annagen.

Eine faltbare Hundebox zu wählen, ist erst einmal sehr verlockend. Dennoch sollten sie beachten, dass diese Modelle nicht nur Vor- sondern auch Nachteile haben, die wir im Folgenden für sie zusammengefasst haben:

  • Geringes Gewicht.
  • Gut zu transportieren.
  • Kann platzsparend verstaut werden.
  • Dient auf Reisen und zuhause auch als Rückzugsort.
  • Schwierige Reinigung.
  • Kann von Hunden angeknabbert werden.

3. Kaufberatung – auf diese Punkte müssen Sie bei der Anschaffung noch achten

Mit der grundsätzlichen Entscheidung für einen Typ, haben Sie bereits einen großen Schritt getan. Bevor Sie zum Kauf schreiten, sollten sie aber auch noch einen Blick auf folgende Punkte werfen:

  • Größe
  • Gewicht
  • Material
  • Gute Luftzirkulation
  • Sichtfenster

3.1. Die Größe ist abhängig von der Größe des Hundes

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Bei der Auswahl der Hundetransportbox sollte die Größe des Hundes ausschlaggebend sein.

Die Hundebox muss groß genug sein, so dass sich Ihr Hund darin bequem hinlegen kann. Er sollte aber auch stehen und sich drehen können, ohne mit dem Kopf an die Box-Decke zu stoßen.

Eine Hundebox für große Hunde kann daher schon ordentliche Ausmaße annehmen. Glücklicherweise ist aber auch eine solche XXL-Hundebox im Handel erhältlich, so dass der Hund im Auto sicher mitfahren kann, egal, wie groß er ist.

Am besten, Sie messen den Hund vorher aus und zwar von Nasenspitze bis Rutenansatz. Um die richtige Länge zu ermitteln, sollten sie dann noch die die halbe Länge der Vorderbeine Ihres Hundes hinzuzählen. Die Breite sollte etwa doppelt so breit sein, wie der Hund.

Beachten Sie dass die Hersteller häufig nur die Außenmaße angeben. Um die richtigen Maße zu ermitteln, müssen Sie von der Herstellerangabe also ein paar Zentimeter abziehen.

Achtung: Die Hundebox darf auch nicht zu groß sein. In einer zu großen Transportbox würde der Hund nämlich hin und her rutschen und wäre bei Unfällen großen Kräften ausgesetzt, so dass er sich verletzten könnte.

3.2. Ist das noch tragbar? Achten Sie auf das Gewicht der Box

Vor allem, wenn Sie die Hundebox samt Vierbeiner häufig zu Fuß tragen, sollten Sie auf das Gewicht achten. Am leichtesten sind Kunststoffboxen. In der Ausführung für kleine Hunde wiegen sie nur zwischen eineinhalb und zwei Kilogramm.

3.3. Robust und Stabil – welches Material wähle ich?

Wie schon aus den Hundebox-Kategorien oben ersichtlich, gibt es verschiedene Materialien. Aluminium ist äußerst robust und noch dazu rostfrei. Boxen aus diesem Material sind auch für längere Transporter geeignet.

Nylon oder Kunststoff als Material ist leichter, aber ehr für kürzere Weg geeignet.

3.4. Immer ein frisches Lüftchen

Vor allem während längerer Autofahrten oder Flugreisen sollte in der Hundebox immer eine gute Luftzirkulation herrschen. Vor allem an heißen Tagen kann es sonst in der Box sehr stickig werden, was für die Tiere eine Quälerei ist.

Die Voraussetzung für eine gute Luftzirkulation sind breite Abstände zwischen den Gitterstäben oder eingebaute Fenster.

Achtung: Auch in einer gut durchlüfteten Box sollten Sie Ihren Hund bei warmem Wetter nicht alleine im parkenden Auto lassen. Schon bei einer Außentemperatur von nur 20 Grad, steigt die Temperatur im Wagen nach zehn Minuten auf etwa 27 Grad, nach einer halben Stunde auf 36 Grad und nach einer Stunde werden bis zu 50 Grad erreicht und das auch bei mehreren geöffneten Fenstern und einem Schattenparkplatz. Das kann beim Hund einen schweren Hitzschlag auslösen und tödlich enden.

3.5. Immer alles im Blick

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Auch Hund braucht beim Autofahren seine Aussicht.

Es ist für Hunde wichtig, dass sie Ihre Umgebung wahrnehmen können, vor allem bei längeren Fahrten. Deshalb sollte die Box an mehreren Seiten Sichtfenster haben, durch die der Hund blicken kann.

Es gibt zwar Situationen, in denen die vielen Eindrücke für das Tier zu viel werden, zum Beispiel bei Ausstellungen. Doch dann kann man immer noch eine Decke über die Box legen und dem Hund so Ruhe verschaffen.

Umgekehrt kann man aber eine Box ohne ausreichend Sichtmöglichkeiten nicht mehr um diese erweitern.

4. Reinigung der Hundebox muss einfach sein

Boxen aus Kunststoff oder Alu können Sie einfach feucht abwischen. Einige Modelle aus Nylon sind dagegen sogar waschbar. Denken Sie auch daran, Decken oder Kissen, die in der Box liegen regelmäßig von Tierhaaren zu befreien und zu waschen.

5. Fragen und Antworten zum Thema Hundeboxen

5.1. Hat die Stiftung Warentest einen Hundetransportbox-Test durchgeführt?

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Stiftung Warentest hat Hundeboxen fürs Auto ausgiebig getestet.

Würden Sie gerne einen Hundebox-Test der renommierten Verbraucherorganisation lesen und sich am Hundebox-Testsieger und den Testkriterien orientieren? Erst 2018 hat Stiftung Warentest einen Hundetransportbox-Test durchgeführt.

Getestet wurden verschiedene Transportsysteme: Hundeboxen aus Metall, Kunststoff und Stoff, Drahtkäfige und auch Geschirre, die mit dem Dreipunktgurt des Autos befestigt werden müssen. Trennnetze und Trenngitter fürs Auto wurden nicht getestet.

Stiftung Warentest fand in seinen Tests heraus, dass hochpreisige Metallboxen Mensch und Tier am besten im Auto sichern. Hundetransportbox Testsieger ist die Schmidt-Box Premiumkennel. Außerdem mit “sehr gut” und “gut” im Hundetransportbox-Test bewertet wurden die 4pets Pro 2 Large sowie der Vario Cage. Im Test fällt auf, dass die getesteten Hundegeschirre die hinteren Plätze belegen.

In einer extra Meldung weist die Stiftung noch einmal auf die Bedeutung der Transportbox für Hunde im Auto hin.

5.2. Wo bekommt man preiswerte Hundetransportboxen?

Eine günstige Hundebox finden Sie am ehesten im Internet. Onlineshops können zumeist günstigere Preise bieten, als Einzelhändler. Achten Sie aber auch auf Angebotsaktionen von Tierhandlungen, bei denen Sie unter Umständen ebenfalls ein Schnäppchen machen können.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie auch die Hundebox selber bauen. Was Sie dafür benötigen und wie der Bau funktioniert, lesen Sie in dieser Bauanleitung.

5.3. Wie wird die Hundebox richtig befestigt?

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Auch Hunde müssen beim Fahren gesichert werden.

Der ADAC rät dazu, zusätzlich die Sicherheitsgurte zu schließen, auch wenn niemand auf dem Rücksitz sitzt, weil das die Stabilität steigert.

Bei größeren Boxen sollte aber zusätzlich ein Laderaumtrenngitter genutzt werden. Kleine Boxen können ideal im Fußraum hinter den Vordersitzen untergebracht werden.

5.4. Wie gewöhnt man den Hund an die Box?

Vorschriften für Hundesicherheit

Den Hund im Auto gut zu sichern ist nicht nur wichtig, sondern auch vorgeschrieben. Nach §23 der Straßenverkehrsordnung sind Hunde Ladung. Ladung muss bekanntermaßen gesichert werden. Ist der Vierbeiner nicht richtig oder gar nicht gesichert, drohten Bußgelder von 35 Euro oder mehr. Bei einem Unfall durch einen ungesicherten Hund, zahlt in vielen Fällen die Versicherung nicht.

Bevor Sie den Hund das erste Mal in die Box setzen und auf große Reise gehen, sollten Sie ihn daran gewöhnen. Ihr vierbeiniger Freund sollte die Transportbox erst einmal in Ruhe kennenlernen und vor allem positive Eindrücke damit verbinden.

Stellen Sie die Box am besten auch schon einmal zu Hause auf, legen Sie die Lieblingsdecke des Hundes hinein und belohnen Sie ihn mit Leckerlis, wenn er sich hineinlegt. Mit Suchspielen können Sie ihn in die Box locken, wenn er nicht von alleine hinein geht. Nach einigen Tagen können Sie auch anfangen, dem Hund ein Kommando beizubringen, bei dem er in die Hundebox gehen bzw. wieder herauskommen soll.

Wenn der Hund soweit ist, auf Kommando in die Transportbox zu gehen und wieder hinauszukommen, können Sie anfangen, die Box für kurze Zeit zu schließen, damit er sich auch daran gewöhnt. Loben Sie denn Hund aber nicht, wenn Sie die Box wieder öffnen, sonst verbindet er das Öffnen mit einem Positiv-Erlebnis und das Schließen unter Umständen mit etwas Negativem.

Beginnen Sie schließlich mit kurzen Autofahrten, zum Beispiel einem Ausflug in den Lieblings-Gassigeh-Park. Erst, wenn der Hund ohne Probleme in die Box geht und sich dabei erkennbar wohl fühlt, können Sie längere Fahrten planen und zum Beispiel mit dem Hund in der Box zum Tierarzt fahren.

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