Bio-Hundefutter Test & Vergleich – welche Produkte überzeugen?

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  • Bei Bio Hundefutter handelt es sich um eine natürliche und gesunde Alternative zum Hundefutter aus industrieller Herstellung.
  • Neben dem üblichen Nass- und Trockenfutter sind auf dem Markt zudem getreidefreies Hundefutter sowie vegetarisches Futter erhältlich. Letzteres empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Hund Allergien hat oder der Halter selbst vegetarisch lebt.
  • Weil es verschiedene Arten von Bio Hundefutter in unterschiedlicher Qualität gibt, lohnt es sich vor der Umstellung der Ernährung des Tieres, einen Bio Hundefutter Vergleich 2019 zu Rate zu ziehen.


Wie ein Hundefutter-Test der Stiftung Warentest berichtet, versorgt nur jedes dritte Futter die Hunde optimal mit Nährstoffen. Es besteht also die Gefahr, dass die Hunde im Laufe der Zeit unter Mangelerscheinungen leiden. Viele Marken weisen schlichtweg Schwächen in der Rezeptur auf, was zu jener Unterversorgung führen kann. Beispielsweise benötigen die Tiere etwa dreimal so viel Kalzium, wie der Mensch.bio hundfutter vergleich

Das zeichnet biologisches Futter aus

Bei Bio-Futter bekommt das Tier stets eine ausgewogene, vollwertige Kost, egal ob es sich um Hunde- oder Katzenfutter handelt. Weil dieses Futter nicht mit Lockstoffen oder künstlichen Aromen angereichert ist, genießen die Vierbeiner einen sehr viel intensiveren Geschmack. Wird ein Hundefutter ohne Getreide gewählt, stammt das Fleisch der Schlachttiere aus einer artgerechten und ökologischen Haltung. Darüber hinaus muss auf Lagerschutzmittel oder Pestizide verzichtet werden.

Den wichtigen Mineralstoff müssen sie über das Tierfutter aufnehmen. Wird der Kalzium-Bedarf durch dieses nicht gedeckt, besteht die Gefahr, dass das Skelett darunter leidet. Weitere, wichtige Nährstoffe, die über das Hundefutter aufgenommen werden, sind Linolsäure, das Spurenelement Kupfer und Vitamin B1.

Bio Hundefutter ist aufgrund seiner ausgewogenen Inhaltsstoffe eine hervorragende Alternative zum Tierfutter aus konventioneller Fertigung. Welches das beste Bio Hundefutter ist, lässt sich jedoch nicht neutral sagen. Der Grund: Es existiert noch kein offizieller Bio Hundefutter-Test, bei dem ein eindeutiger Bio Hundefutter-Testsieger ermittelt worden wäre.

Es gibt aber sehr wohl den einen oder anderen Hundefutter-Vergleich, bei dem die Produkte verschiedener Hersteller gegeneinander abgewogen werden.

1. Bio Hundefutter, was ist das?

Wer einen Bio Hundefutter-Test im Eigenversuch starten möchte, um so die beste Art von Futter für sein Tier zu ermitteln, stellt sich zunächst die Frage: „Was bedeutet Bio eigentlich genau?“ Auch wenn die Nahrung für Tiere in Deutschland weniger streng geregelt ist, als bei Lebensmitteln für Menschen der Fall, gibt es doch einen definierten Standard: Produkte, die im Verkauf das Bio-Siegel tragen sollen, müssen laut der EG-Öko-Verordnung aus kontrolliertem, ökologischem Anbau stammen. Ferner dürfen keine gentechnischen Veränderungen vorgenommen worden sein. Beim Anbau von Pflanzen dürfen weder Klärschlamm noch Kunstdünger oder chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verwendet werden.

Die artgerechte Haltung von Schlachttieren, wie etwa dem Huhn oder dem Rind, bedeutet, dass sie weder mit Wachstumshormonen noch mit Antibiotika behandelt werden dürfen. Damit Bio Hundefutter als solches bezeichnet werden kann, dürfen im Endprodukt maximal fünf Prozent der Zutaten aus nicht ökologischer Erzeugung stammen.

Das Bio Hundefutter hat daraus resultierend folgende Vor- und Nachteile:

  • Die Tiernahrung wird regelmäßig überprüft
  • Die Rohstoffe stammen nicht aus industrieller Landwirtschaft oder Massentierhaltung
  • Inhaltsstoffe aus natürlicher Produktion ohne Schadstoffe
  • Biologische Tiernahrung ist etwas teurer als konventionelle
  • Kürzere Haltbarkeit
hundefutter mops

Hunde brauchen etwa dreimal so viel Kalzium, wie der Mensch.

Hundehalter, die einen Bio Hundefutter-Test mit ihrem Tier durchführen wollen, finden im Einzelhandel eine Vielzahl von Produkten, die entweder in einer besonderen Form oder speziell auf die Bedürfnisse des Tieres zugeschnitten sind. Dazu gehören:

  • Bio Hundefutter im Glas
  • Bio Hundefutter für Welpen
  • Getreidefreies Bio Hundefutter
  • Bio Hundefutter als Trockenfutter
  • Bio Hundefutter als Nassfutter

2. Diese Arten von Bio Hundefutter sind am weitesten verbreitet

Kategorie: Hundefutter Charakteristika
Nassfutter

nassfutter test

Biologisches Nassfutter besteht entweder aus reinem Fleisch oder einer Mischung verschiedener Fleisch- und Gemüsesorten. Beigemischt werden unter anderem gerne Zucchini und Hirse, aber auch Äpfel, durch welche die Verdauung des Tieres gefördert werden soll. Obwohl Nassfutter einen vergleichsweise hohen Wassergehalt hat, sollte zum Futter dennoch frisches Wasser angeboten werden.
Trockenfutter

trockenfutter test

Dieses besteht in aller Regel aus einer Mischung unterschiedlicher Fleischsorten, Gemüse und Bestandteilen von Getreide. Trockenfutter zeichnet sich dadurch aus, dass es ergiebiger und haltbarer ist. Weil dieses Futter oft einen sehr hohen Anteil an Getreide hat, empfiehlt es sich, mit Nassfutter sowie gekochtem Obst und Gemüse nach zu füttern. Der Grund: So manches Tier reagiert relativ empfindlich auf Getreide und kann dadurch eventuell Probleme im Verdauungstrakt bekommen.
Leckerlis

hunde leckerlie

Die kleinen Snacks werden zumeist aus reinem Fleisch hergestellt. Es handelt sich hierbei also um Bio Hundefutter ohne Getreide. Jedoch sollte sich die Ernährung des Tieres nicht nur aus Leckerlis zusammensetzen. Diese haben nämlich eine wesentlich geringere Dichte an Nährstoffen, als Alleinfutter. Leckerlis sind eher als Belohnung gedacht, wenn der Hund beispielsweise eine Aufgabe gut erfüllt hat. Beliebt sind Leckerlis deshalb auch im Hundesport.

3. Hundefutter-Kaufberatung: Darauf sollten Sie achten

Wer ein gutes Bio Hundefutter kaufen möchte, sollte bei der Auswahl einige Aspekte berücksichtigen. Zwar sind vor allem die Inhaltsstoffe ein entscheidendes Kriterium, Faktoren wie Geschmack, Darreichungsform oder das Alter des Hundes sollten aber nicht außer Acht gelassen werden.

3.1. Welche Zutaten sind enthalten?

gesundes tierfutter

Wer ein gutes Bio Hundefutter kaufen möchte, sollte bei der Auswahl einige Aspekte berücksichtigen.

Wichtig ist hier zunächst, dass auf der Packung vermerkt ist, ob es sich um ein Allein- oder ein Zusatzfutter handelt. Während Alleinfutter bereits alle wichtigen Nährstoffe beinhaltet, ist Zusatzfutter eher bei Mangelerscheinungen bzw. zur kulinarischen Abwechslung anzuwenden. Gute Futtermittel enthalten üblicherweise keinen Zucker, wohingegen folgende Anteile besonders wichtig sind:

  • Rohfett – mind. fünf Prozent
  • Rohprotein – mind. 18 Prozent
  • Rohasche – max. zehn Prozent

3.2. Wie alt ist der Hund?

Das Alter des Tieres spielt eine nicht unwesentliche Rolle für die Ernährung. Futter für Erwachsene Tiere sollten Hunde beispielsweise erst ab einem Alter von einem Jahr bekommen. Dieses sogenannte Adult Futter kann – je nach Hunderasse – bis zu einem Alter von sieben Jahren gefüttert werden. Dann sollten Hundehalter allmählich auf Senior Futter umstellen.

3.3. Braucht der Hund eine Diät?

Für Hunde, denen eine Diät guttun würde, bzw. eine solche vom Arzt verordnet wurde, gibt es spezielle Futtersorten. Die Art des Futters richtet sich in diesem Fall nach dem gesundheitlichen Problem des Hundes, wobei Sie hier stets fettarme Produkte bevorzugen sollten.

Tipp: Leidet der Hund unter Unverträglichkeiten oder einer Allergie, empfiehlt sich biologisch erzeugtes Futter, weil dieses in aller Regel frei von Allergieauslösern ist. Der Hund bekommt vielmehr natürliche Nahrungsmittel vorgesetzt, was zugleich auch ein besseres Geschmackserlebnis mit sich bringt.

3.4. Ein vor allem aus Sicht der Vierbeiner wichtiges Kaufkriterium: der Geschmack

Hundehalter, die die Ernährung ihres vierbeinigen Freundes auf „Bio“ umstellen wollen, sollten im günstigsten Fall bei der Wahl des Futters nach dem Geschmack ihres Hundes entscheiden. Die besonderen Vorlieben sind ja ohnehin meistens bekannt. Der Hundehalter kann also problemlos zwischen den favorisierten Geschmacksrichtungen entscheiden, da biologisch erzeugtes Tierfutter mittlerweile in einer breit gefächerten Auswahl erhältlich ist.

Und sollte eine bestimmte Geschmacksrichtung Ihrem Hund einmal nicht mehr schmecken, können Sie bei biologischem Hundefutter bedenkenlos auch andere Typen ausprobieren.

4. Das vegetarische Hundefutter

welpennahrung

Hundehalter, die die Ernährung ihres vierbeinigen Freundes auf „Bio“ umstellen wollen, sollten im günstigsten Fall bei der Wahl des Futters nach dem Geschmack ihres Hundes entscheiden.

Wer auf der Suche nach biologischem Futter für seinen Hund ist, stößt zwangsläufig auch auf verschiedene vegetarische Produkte. Diese werden komplett ohne Fleisch hergestellt. Auch wenn die Hemmschwelle bei manchen Hundehaltern groß ist, das Tier fleischlos zu füttern, ist das problemlos möglich.

Vielmehr kommt es darauf an, dass die verschiedenen Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß in ausreichender Menge in der Nahrung enthalten sind. Wer absolut sicher gehen will, dass das Bio Hundefutter trocken oder nass auch wirklich aus biologischer Herstellung stammt, sollte anfangs auf Produkte geprüfter Hersteller wie etwa das Bio Hundefutter Yarrah, das Bosch Bio Hundefutter oder das Platinum Hundefutter zurückgreifen.

Yarrah gehört übrigens zu den Pionieren in Sachen biologischer Tiernahrung: Der niederländische Produzent ist schon seit 1992 auf dem Markt und stellt ausschließlich biologische Nahrungsmittel für Hund und Katze her.

Der Hund ist eine Unterart des Wolfes, der allgemein als reiner Fleischfresser betrachtet wird. Jedoch können Hunde – ebenso wie Wölfe – ihre Ernährung an das jeweilige Nahrungsangebot anpassen. Sie fressen also nicht nur Fleisch, sondern auch Früchte, Blätter, Gräser oder Wurzeln. Insofern ist eine rein vegetarische Ernährung für den Hund kein Problem.

Vor allem das biologische Futter für allergische Hunde wird in aller Regel ohne Fleisch angeboten. Allergische Reaktionen können bei Futter unter anderem von Parasiten und Infekten begünstigt werden. Der weitaus größte Teil der Futter-Allergien stammt jedoch aus Eiweißverbindungen, die im Fleisch diverser Tiere sowie in Milch enthalten sind. Zu den häufigsten Symptomen zählen neben einem Hautausschlag auch Haarverlust, Juckreiz, sowie Probleme im Magen-Darm-Trakt. Deshalb ist das auf allergische Hunde zugeschnittene Futter zudem meist auch laktosefrei und ohne Getreide.

5. Fragen rund um das Bio Hundefutter

5.1. Nass- oder Trockenfutter?

Trockenfutter gilt im Allgemeinen als wesentlich ergiebiger im Vergleich zum Nassfutter. Jedoch besteht hier die Gefahr, dass sich der Hund überfrisst, weil er das Sättigungsgefühl erst mit einer deutlichen Verzögerung verspürt. Ob die Nass- oder Trockenfütterung die bessere Alternative ist, muss jeder Tierhalter im individuellen Fall also selbst entscheiden. Vorrätig sollten idealerweise aber beide Varianten sein.

5.2. Gibt es Bio-Futter auch im Netz?

hundefutter ohne getreide

Die biologische Nahrung für Tiere ist idealerweise im Kühlschrank aufzubewahren.

Günstiger als beim Händler vor Ort findet sich die biologische Tiernahrung oft im Internet. Allerdings sollte der Tierhalter darauf achten, ausschließlich bei Anbietern zu kaufen, welche Marken im Sortiment haben, die sich zurückverfolgen lassen.

Eine Alternative zum Einkauf im Netz stellen Tiergeschäfte wie etwa Fressnapf dar – gerade beim Kauf einer neuen Futtermarke kann die persönliche Beratung vor Ort sehr hilfreich sein.

Ihrem Hund zu Liebe achten Sie lieber auf die Qualität als darauf günstiges Bio-Hundefutter zu kaufen.

5.3. Wie sollte das biologische Futter aufbewahrt werden?

Die biologische Nahrung für Tiere ist idealerweise im Kühlschrank aufzubewahren. Der Inhalt geöffneter Dosen sollte dabei idealerweise in wiederverschließbare Büchsen gegeben werden, weil bei einigen Futterdosen die Gefahr besteht, dass sich im Inneren schnell Rost ansetzt.

5.4. Warum ist das Alter für die Fütterung wichtig?

Grundsätzlich gilt die Maxime, dass Hunde möglichst altersgerecht gefüttert werden müssen, weil in den entsprechenden Futtermitteln auch die auf das Alter angepassten Nährstoffmengen stecken, die der Hund in der jeweiligen Lebensphase braucht. Das Senior Futter, welches ab einem Alter von sechs bis acht Jahren verabreicht werden sollte, ist beispielsweise weitaus weniger reich an Kalorien, als das Futter für junge Tiere. Der Grund: Ihr Bewegungsdrang ist geringer ausgeprägt, weshalb sie auch weniger Energie benötigen.

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