Hunde: Infos und Fotos rund um die beliebten Haustiere

Zu dieser Säugetierfamilie zählen neben den Haushunden auch Füchse, Wölfe, Schakale und Kojoten. Obwohl Hunde vom Wolf abstammen, hat sich für die evolutionsbiologische Familie der Begriff Hundeartige (Canoidea) eingeprägt. Sie sind heute auf der gesamten Erde verbreitet, auch wenn sie Australien, Neuguinea und Madagaskar erst durch den Menschen eingeführt wurden.

 

Die verschiedenen Arten zeigen ein sehr unterschiedliches Sozial- und Fressverhalten: Wölfe bilden Rudel und jagen selbst nach Beute; Füchse sind Einzelgänger und zeigen ausgeprägtes Territorialverhalten; Schakale ernähren sich überwiegend von Aas und unsere Haushunde sind auf eine regelmäßige Fütterung durch den Menschen angewiesen.

 

Wann die Domestizierung der Wildhunde in der Geschichte stattfand, kann zeitlich nicht genau bestimmt werden. Dennoch sind Hunde als Nutz- und Heimtiere nicht mehr von der Seite des Menschen wegzudenken.

1. Der Wolf ohne das Wolfsverhalten

Drei Dackel auf der CouchAuch wenn Sie vom Wolf abstammen, konnte den Haushunden das typische Wolfsverhalten (Menschenscheu und Tendenz zur Flucht) durch verschiedenen Kreuzungen genommen werden. Zunächst galten die Hunde vor allem dem Gebrauch als Wachhunde, Schäferhunde, Jagdhunde und Zug- und Transporttiere und unterstützten den Menschen bei verschiedenen Arbeiten. Einzelne Hunderassen wie der Deutsche Schäferhund oder der Golden Retriever tragen ihre gewünschte Tätigkeit bereits im Namen (Hütehund des Schäfers und Jagdhund, der die Beute apportiert), andere eignen sich aufgrund ihrer körperlichen Merkmale für sehr spezifische Aufgabenbereiche. So kann der Dackel aufgrund seiner kurzen Beine und seines langen Körpers mühelos in enge Bauten von Füchsen und Dachsen eindringen und diese so aus der Deckung jagen.

 

Hundezüchter achten daher ganz genau auf den Rassestandart und vermeiden Einkreuzungen von fremdem Rassen, um die charakteristischen Merkmale zu erhalten.

2. Hunde und Menschen leben seit langer Zeit zusammen

Neben der Unterteilung in Aufgabenbereiche bietet sich auch die grobe Sortierung in große und kleine Hunde an.

 

Kind umarmt einen großen HundWenn Sie sich fragen, welcher Hund zu Ihnen passt, sollten Sie sowohl Ihre Wohnsituation als auch Ihre verfügbaren Zeitressourcen bedenken. Große Hunde wie der Bernhardiner oder der Berner Sennenhund fühlen sich in einer kleinen Stadtwohnung nicht wohl und brauchen lange Spaziergänge in der Natur. Labradore eignen sich besonders für Familien, da diese Hunde sehr menschenbezogen und kinderlieb sind und nicht lange allein gelassen werden sollten.

 

Größere Hunde neigen außerdem zu Gelenkerkrankungen wie der Hüftdysplasie und anderen erblichen Krankheiten, weshalb sie manchmal ein niedrigeres Alter als ihre kleinen Artgenossen erreichen.

 

Obwohl kleine Hunde vielleicht mit dem Platzangebot einer Wohnung zurecht kommen, bedeutet dies nicht, dass sie keine Spaziergänge oder ausdauernde Spiele mögen. Der Havaneser ist z.B. ein äußerst intelligenter und aufmerksamer Hund, der viel Bewegung und Zuwendung durch den Besitzer benötigt. Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei der Urlaubsplanung: Kleine Hunde können meistens ohne Probleme in einem speziellen Transportkorb im Auto und sogar Flugzeug mitgenommen werden. Besondere Hotels sind sogar auf einen Urlaub mit Hund hin ausgestattet, andere erlauben jedoch keine Haustiere in den Zimmern.

3. Ein Welpe erfordert besonders viel Zeit

Welpen in KörbchenHundewelpen erziehen Sie am besten in einer Hundeschule. Hier treffen sie auf Artgenossen und erlernen und üben die verschiedenen Befehle in spielerischer Atmosphäre. Bevor Sie sich nach einem geeigneten Hund bei einem Züchter oder im Tierheim umsehen, sollten Sie auch an die entstehenden Kosten denken, welche Ihnen ein Hund zusätzlich zum Kaufpreis verursacht: Hundesteuer, Futter, Zubehör, ggf. Bürsten zur Fellpflege und eine Leine sind nur einige Punkte, die Sie beachten sollten. Zudem müssen auch Besuche beim Tierarzt bezahlt werden.

 

Schokolade dürften Hunde übrigens auf keinen Fall fressen. Falls Sie bemerken, dass Ihr Hund ein Stück Schokolade im Maul hat, entfernen Sie dieses sofort und fahren Sie zum Veterinärmediziner.

 

Falls Ihnen kein Name für ihren Welpen einfällt, werden Sie online sicher mit wenigen Klicks fündig und können sich von den beliebtesten Hundenamen inspirieren lassen.

 

In unseren Lexikonartikeln präsentieren wir Ihnen Steckbriefe sowie interessante Informationen zu den bekanntesten Hunderasse und geben Ihnen Tipps zur Hundeerziehung und -haltung.

Rotfuchs: Alles zum Waldbewohner mit dem buschigen Schwanz

Rotfuchs

wissenschaftlicher Name: “Vulpes vulpes”. Der Rotfuchs gehört zur Familie der Hunde. (Linnaeus, 1758) Englisch: Red Fox Französisch: Renard roux, Renard commun Dänisch: Rød ræv Finnisch: Kettu, Punakettu Isländisch: Rauðrefur Italienisch: Volpe rossa, Volpe comune Niederländisch: Vos, Rode vos, Gewone vos Norwegisch: Rødrev, rev, sølvrev, korsrev Portugiesisch: Raposa-vermelha Schwedisch: Rödräv Spanisch: Zorro rojo, Zorro común Gattung: […]

Polarfuchs: Der schneeweiße Bewohner des Polarkreises

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Polar- oder Eisfuchs. wissenschaftlicher Name: Alopex lagopus. Der Polarfuchs gehört zur Familie der Hunde. (Linnaeus, 1758) Hier gibt es weitere einmalige Tierbilder aus Alaska: Alaska Animals – Mammals Englisch: Arctic fox Französisch: Renard polaire Dänisch: Polarræv Finnisch: Naali Italienisch: Volpe artica Niederländisch: Poolvos Norwegisch: Fjellrev Portugiesisch: Raposa-do-ártico Schwedisch: Fjällräv Spanisch: Zorro Polar   Gattung: Polarfüchse (Alopex) Tribus: […]