Bürsten-Felskänguru: Merkmale und Lebensweise

Bürsten Felskänguru

Bürsten-Felskänguru, Bürstenschwanz-Felskänguru Oder Pinselschwanzkänguru:
wissenschaftlicher Name: Petrogale penicillata. Das Bürsten-Felskänguru gehört zur Gattung der Felskängurus

Erstmals erwähnt: 1827 durch Gray

  • Englisch: Brush-tailed Rock Wallaby, Western Rock Wallaby
  • Gattung: Felskängurus (Petrogale)
  • Familie: Kängurus (Macropodidae)
  • Ordnung: Diprotodontia
  • Überordnung: Australidelphia
  • Unterklasse: Beutelsäuger oder Beuteltiere (Metatheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Unterabteilung: Neumundtiere (Deuterostomia)
  • Bilateria
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Diese Art erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 35 cm, eine Schwanzlänge von etwa 30 cm und ein Gewicht von 1 bis 1,5 kg. Das Bürsten-Felskänguru ist die häufigste Art dieser Gattung.

Verbreitung

Durch Einbürgerungen wurde dieses Tier auch auf Neuseeland und auf einigen Inseln der Hawaii-Gruppe heimisch. Im ursprünglichen Verbreitungsgebiete – Ostaustralien – befinden sich die Kolonien auf Geröllhalden in Haltlaubwäldern.

Feinde

Die Feinde sind Dingos, die eingeführten Rotfüchse und verwilderte Katzen.

Lebensweise

Das Bürsten-Felskänguru ist nachtaktiv. Den Tag verbringt es in Erdlöchern oder Felshöhlen, gelegentlich auch am Grund hohler Bäume oder unter einem dichten Strauch. Meisten errichten es sich aus Gras und Blättern ein Schlafnest.

Ernährung

Die Nahrung besteht aus Gras und Pflanzenwurzeln.

Fortpflanzung

Während der Paarungszeit sind die Männchen recht aggressiv und tragen heftige Rivalenkämpfe aus, die nicht selten zum Tod des Unterlegenen führen.

Verwandtschaft

Felskängurus gehören zur Familie der Eigentlichen Kängurus (Macropodidae)
dazu gehören auch die Gattungen:

  • Bänder-Hasenkängurus (Lagostrophus)
  • Buschkängurus (Dorcopsis)
  • Filander oder Pademelons (Thylogale)
  • Kurzschwanzkängurus (Setonix)
  • Zwergsteinkängurus (Peradorcas)
  • Hasenkängurus (Lagorchestes)
  • Nagel- oder Nagelschwanzkängurus (Onychogalea)
  • Sumpfwallabys (Wallabia)
  • Echte Kängurus (Macropus)
  • Baumkängurus (Dendrolagus)

Systematik

Zur Gattung der Felskängurus (Petrogale) gehören die Arten:

  • Warabi (Petrogale burbidgei)
  • Schwarzfußfelskänguru (Petrogale lateralis)
  • Purpurnackenfelskänguru (Petrogale purpureicollis)
  • Ringschwanz-Felskänguru oder Gelbfußfelskänguru (Petrogale xanthopus)
  • Einfarb- oder Queensland-Felskänguru (Petrogale inornata)
  • Godmans Felskänguru (Petrogale godmani)
  • Rothschilds Felskänguru (Petrogale rothschildi)
  • Proserpina-Felskänguru (Petrogale persephone)
  • Kurzohr-Felskänguru (Petrogale brachyotis)
  • Petrogale assimilis
  • Petrogale coenensis
  • Petrogale mareeba
  • Petrogale sharmani

Zum Bürsten-Felskänguru gehört eine Unterart:

  • Petrogale penicillata penicillata

Arten/Gattungen

Petrogale penicillata penicillata
erstmals 1827 durch Griffith erwähnt

Status

Diese Art ist häufig und verbreitet, gilt aber trotzdem als potentiell gefährdet.

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