Otter: Merkmale der Familie und Steckbriefe der Arten

Otter

wissenschaftlicher Name: Lutrinae. Otter sind eine Unterfamilie der Raubtiere.

  • Familie: Marder (Mustelidae)
  • Überfamilie: Marder- und Bärenartige (Arctoidea)
  • Unterordnung: Landraubtiere (Fissipedia)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Unterklasse: Echte oder Höhere Säuger (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Unterstamm: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Unterabteilung: Neumundtiere (Deuterostomia)
  • Bilateria

Allgemeines

Der Körper der Otter ist schlank und flach walzenförmig. Der Kopf ist platt und breit, die kleinen Ohren können geschlossen werden. Die Beine sind kurz und kräftig, die Füße sind breit. Zwischen den Zehen befinden sich Schwimmhäute. Das Fell ist wasserundurchlässig, glatt und glänzend, die Unterwolle ist straff anliegend mit kurzen Grannen. Die Otter sind hervorragend, und von allen Mardern am besten an das Leben im Wasser angepasst.

Verwandtschaft

Otter gehören zur Familie der Marder (Mustelidae)
dazu gehören auch die Unterfamilien:

  • Dachse (Melinae)
  • Honigdachse (Mellivorinae)
  • Skunke oder Stinktiere (Mephitinae)
  • Wieselartige (Mustelinae)

Systematik

Zur Unterfamilie der Otter (Lutrinae) gehören die Gattungen:

  • Aonyx
  • Seeotter (Enhydra)
  • Fischotter (Lutra)
  • Kleinkrallenotter (Paraonyx)
  • Riesenotter (Pteronura)

Gattungen und Arten

Die Gattung der Fischotter (Lutra) besteht aus insgesamt 11 Arten. Sie sehen sich alle sehr ähnlich. Sie leben in weiten Teilen der Alten und der Neuen Welt. Der Schwanz der Fischotter ist muskulös, biegsam und lang kegelförmig. Die Sohlen der Füße sind nackt. Selbstverständlich haben sie zwischen den Zehen Schwimmhäute. Wenn ein Fischotter älter wird, dann färbt sich Kopf, Hals und Ohrenränder oft weißlich. Fischotter erreichen im Allgemeinen eine Kopf-Rumpf-Länge von 65-85 cm, eine Schwanzlänge von 35-55 cm und ein Gewicht von 7-16 kg. Leider sind alle Arten dieser Gattung mehr oder weniger vom Aussterben bedroht, denn sie werden zum einen ihres wertvollen Pelzes wegen gejagt und zum anderen werden sie von Fischern massenweise erschlagen, weil sie als vermeintliche Nahrungskonkurrenten gelten. Die Arten gleichen sich weitgehend.

Der Fischotter oder Eurasischer Fischotter (Lutra lutra) lebt in Europa, Nordafrika und Asien. Er ist der einzige einheimische Otter. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 55-80 cm und eine Schwanzlänge von 30-50 cm. Ursprünglich war der Fischotter ein tag- und dämmerungsaktives Tier, aber durch die Jagd der Menschen auf ihn, ist er zum dämmerungs- und nachtaktiven Tier geworden. Als Lebensraum bevorzugt er bewaldete oder buschbestandene, aber auch schilf- und mangrovenbewachsene Ufer von stehenden bis leicht fließenden Gewässern und Flussmündungen. Die Arten, die an den Mündungen großer Ströme leben, gehen auch ins Brackwasser und sogar ins Meer und schwimmen zu Inseln, die nicht zu weit entfernt sind. Die Fortbewegung des Fischotters gleicht der der Robben, das Aussehen erinnert stark an junge Ohrenrobben. Zum Schwimmen werden die Beine angelegt und dienen der Steuerung. Durch kräftige Schwanzschläge bewegt sich der Fischotter fort. Wenn der Fischotter taucht, verschließt er die Nasen- und Ohrenöffnungen. Fischotter haben eine auffällige Lust an der Bewegung, ja sogar zum Spielen. Die Nahrung des Fischotters besteht nicht nur aus Fisch, sondern auch aus Wassergeflügel und dessen Eiern, Bisamratten und Schermäusen. Um einen Fisch zu erbeuten, lauert der Fischotter diesen vom Ufer aus auf. Hat er einen erspäht, gleitet er lautlos ins Wasser und greift sich diesen nach einer kurzen Hetzjagd. Kleinere Fische werden sofort im Wasser verzehrt, größere an Land. Bei der Fischjagd bricht eine typische Marderart durch: Der Fischotter tötet erst alle erreichbaren Fische, schafft diese an Land und fängt dann erst an, seine Beute zu fressen. Fischotter legen ihren Bau an Uferböschungen an. Die Schlupflöcher liegen dabei unter der Wasseroberfläche. Es gibt beim Fischotter offensichtlich keine feste Paarungszeit. Es scheint, dass er sich das ganze Jahr über fortpflanzen kann. Allerdings finden im Februar und Juli/August die meisten Paarungen statt. Dann, nach einer Tragzeit von etwa 62 Tagen bringt die Fähe (Weibchen) 2-4 blinde Junge zur Welt, die ausschließlich von der Mutter betreut werden. Mit etwa 28-35 Tagen öffnen sich die Augen und mit etwa 5-6 Wochen verlassen die Jungen das Nest.

Der Nordamerikanische oder Kanadische Fischotter (Lutra canadensis) lebt in Kanada und in den USA, einschließlich Alaska. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 66-107 cm und eine Schwanzlänge von 32-46 cm. Die Oberseite des Körpers ist sehr dunkel, schwarzbraun bis schwarz oder rötlichschwarz. Es kommen auch graubraune Tiere vor. Die Unterseite ist heller, meistens silbrig oder gräulich. Hals und Wangen sind silbrig bis gelblichgrau. Nach einer Tragzeit von etwa 10-12 Monaten (einschließlich Keimruhe) kommen ein bis fünf Junge zur Welt; meistens sind es zwei bis drei Junge.

Der Küstenotter, Chingungo oder Chilenischer Otter (Lutra felina) lebt an den Küsten und auf den Küsteninseln von Chile und Peru. Er lebte auch in Argentinien, ist dort heute aber ausgestorben. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 57-59 cm und eine Schwanzlänge von 30-36 cm. Die Oberseite des Körpers ist dunkelbraun, die Unterseite hellrehfarben. Nach einer Tragzeit von 60-70 Tagen bringt das Weibchen durchschnittlich 2 Junge zur Welt.

Der Mittelamerikanische Otter (Lutra annectens) lebt in Südmexiko bis Kolumbien. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 70 cm und eine Schwanzlänge von 30-50 cm. Das Fell ist etwas heller als das vom Nordamerikanischen Fischotter. Im Durchschnitt werden 2-3 Junge geboren.

Der Südamerikanische Otter (Lutra longicaudis) lebt in Mittel- und Südamerika, von Mexiko bis Argentinien. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 50-79 cm und eine Schwanzlänge von 38-57 cm. Das Fell ist zimtbraun bis gräulichbraun. Am Rücken sind manchmal auch kleine lederfarbene oder beige Tupfen oder Flecken. Im Durchschnitt werden 1-4 Jungen geboren. Vergleichbar hierzu ist der La-Plata-Otter (Lutra platensis). Er lebt im Stromgebiet des Rio de la Plata und des Paranà und ist am stärksten gefährdet.

Der Haarnasenotter (Lutra sumatrana) lebt in Vietnam, auf Sumatra, Java und Borneo, sowie in Thailand und Malaysia. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 50-82 cm und eine Schwanzlänge von 35-50 cm. Die Oberseite des Körpers ist dunkelbraun, die Unterseite leicht heller. Der Hals ist manchmal sogar weiß.

Der Fleckenhalsotter (Lutra maculicollis) lebt in Äthiopien, im Sudan und im Stromgebiet des Kongo und in Südafrika, allerdings nicht in Wüstengebieten. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 58-69 cm und eine Schwanzlänge von 33-45 cm. Die Oberseite des Körpers ist sehr dunkel bis mittelbraun, die Unterseite ist etwas heller. Am Hals befinden sich unregelmäßige beigeweiße Flecken und Tupfen, die teilweise auch an der Leistengegend zu finden sind. Durchschnittlich werden 1-4 Junge geboren.

Der Indische Fischotter oder Weichfellotter (Lutra perspicillata) lebt im Irak, in Burma, Nepal, China und auf Sumatra und Borneo. In seiner eigentlichen Heimat Indien ist er wahrscheinlich ausgestorben. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 66-79 cm und eine Schwanzlänge von 41-51 cm. Der Hals ist dunkel-rauchig-graubraun, die Backen hellgrau bis weiß. Er hat ziemlich große Füße. Der Schwanz ist spitz zulaufend, ist aber seitlich leicht abgeplattet. Nach einer Tragzeit von 63-65 Tagen bringt das Weibchen 1-4 Junge zur Welt.

Die Gattung der Riesenotter (Pteronura) besteht aus nur einer Art, dem Riesen- oder Brasilianischen Otter (Pteronura brasiliensis). Er lebt in Südamerika, genauer von Venezuela bis Argentinien, dabei bevorzugt er als Lebensraum Flüsse und langsam fließende Gewässer. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 96-150 cm, eine Schwanzlänge von 45-70 cm und ein Gewicht von bis zu 24 kg. Das Fell ist dunkelbraun, am Kinn, Hals und Brust befinden sich beige Flecken, Punkte oder Tupfen. Das Maul und die Lippen sind häufig weißlich oder weiß gepunktet. Sein Schwanz ist an der Wurzel rund und wird zur Spitze hin immer platter. Die Finger und Zehen sind jeweils vollständig durch Schwimmhäute verbunden. Der Riesenotter ist gesellig und lebt in Trupps von 10 und mehr Tieren. Er ist den ganzen Tag über aktiv. In Nahrung und Verhalten ähneln sie sehr dem Fischotter. Der Riesenotter ist im Wasser in der Lage, einen Hund, der ihn verfolgt, ohne Mühe zu überwältigen. Leider ist auch der Riesenotter vom Aussterben bedroht. Über die Fortpflanzung in freier Natur ist leider nichts bekannt. Nur aus Beobachtungen in zoologischen Gärten ist bekannt, dass die Hauptranzzeit wohl in der Zeit zwischen Januar und April liegt. Die Paarung findet im Wasser statt. Das Weibchen bringt dann nach einer Tragzeit von 65-70 Tagen in einer Höhle in Uferböschungen 1-2 Junge zur Welt. Leider gehört der Riesenotter zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten.

Die Gattung der Kleinkrallenotter (Paraonyx) kommt in West- und Zentralafrika vor. Die Finger und Zehen der Tiere dieser Gattung sind nur schwach bekrallt. Die Schwimmhäute der Vorderpfoten sind nur schwach entwickelt. Das Gebiss ist schwach, die Zähne sind kurz. Das Fell ist dunkelbraun mit weißlichgrauen Abzeichen an Kehle und Kopf. Die Nahrung dieser Tiere besteht in der Hauptsache aus Amphibien und kleinen Landwirbeltieren. Nach etwa 2 Monaten bringt das Weibchen 2-3 Junge zur Welt. Geschlechtsreif sollen die Tiere mit etwa einem Jahr werden. Bekannt sind 3 Arten: Der Fleckenotter (Paraonyx microdon), der Kongo-Kleinkrallenotter (Paraonyx congica) und der Philipps-Kleinkrallenotter (Paraonyx philippsi).

Die Gattung der Seeotter (Enhydra) besteht auch nur aus einer Art, dem Seeotter, Kalan oder Meerotter (Enhydra lutris). Der Seeotter erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 55-130 cm, eine Schwanzlänge von 13-37 cm und ein Gewicht von 25-45 kg. Die Oberseite des Körpers ist braun, der Kopf strohfarbig. Sein Körperbau ist plump, der Schwanz ist kurz und leicht kellenartig abgeflacht. Die Vorderpfoten sind kurz. Die Hinterpfoten tragen Schwimmhäute und sind leicht nach hinten versetzt. Die Augen sind klein und die Ohrmuscheln sind winzig. Der Gang des Seeotters ist sehr schwerfällig, im Wasser jedoch ist er sehr geschickt und flink. Beim Schwimmen bleiben der Kopf und die Schultern über der Wasseroberfläche. Die Fortbewegung erfolgt durch kräftige Stöße der Hinterbeine. Beim Tauchen schlängelt sich der Seeotter durch das Wasser. Auf häufigsten kann man den Seeotter beim regungslosen „Sichtreibenlassen“, mit dem Bauch nach oben, beobachten, denn das ist seine Lieblingsbeschäftigung. Der Seeotter ist ein gesellig lebendes Familientier. Tagsüber hält er sich auf dem Wasser auf, es sei denn es ist zu stürmisch. Nachts und bei stürmischem Wetter findet man den Seeotter an Land. Seeotter nehmen die meiste Nahrung schwimmend in Rückenlage zu sich. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Seeigeln. Der Seeotter taucht 50-60 m tief um den Seeigel zu erbeuten. Um einen Seeigel zu verzehren, entfernt der Seeotter durch mehrmaliges Herumdrehen in seinen Pfoten die Stacheln. Die Schale wird dann am unteren Pol eingedrückt, der Rand abgebissen. Dann leckt der Seeotter das obere Schalenteil aus und wirft den Rest ins Meer zurück. Außer den Seeigeln frisst der Seeotter auch Weichtiere, Krebse und Fische. Zu einem ganz geringen Prozentsatz nimmt er auch Tang zu sich. Um z.B. an Muscheln heranzukommen, zerschlägt der Seeotter die Schale mit einem Stein. Entweder liegt dabei die Beute auf der Brust und der Otter schlägt mit dem Stein drauf, oder der Stein liegt auf der Brust und das Beutetier wird so lange auf den Stein geschlagen, bis die Schale bricht. Die Paarung des Seeotters findet im Wasser statt. Nach einer Tragzeit von etwa 8-9 Monaten bringt das Weibchen an einer geschützten Stelle an Land, meistens auf nackten Felsen oder im Schnee, ein recht gut entwickeltes Junges zur Welt. Die Augen sind offen und das Milchgebiss vollständig entwickelt. Das Junge wird sofort von der Mutter mit ins Wasser genommen. Aber da es noch nicht schwimmen kann, hält die Mutter es vorsichtig mit den Vorderpfoten auf ihrer Brust. Bald unternimmt das Junge von der Brust aus kleine Ausflüge ins Wasser. Es versucht sogar schon zu tauchen. Wenn Gefahr droht, taucht die Mutter mit dem Jungen zusammen unter und kann dabei bis zu 5 Minuten unter Wasser bleiben. Wenn die Mutter auf Nahrungssuche geht, bleibt das Junge treibend an der Wasseroberfläche zurück. Leider stand der Seeotter schon vor der Ausrottung, aber durch Schutzmaßnahmen der ehemaligen UdSSR, England, Japan und die USA konnten sich einige Populationen auf einige wenige japanische Inseln und auf einigen Inseln vor der südwestkanadischen Küste erholen und haben bis heute überlebt.

Die Gattung Aonyx besteht aus zwei Arten. Es sind so genannte „Fingerotter„. Das heißt, die Vorderpfoten haben eine gewisse Ähnlichkeit mit einer menschlichen Hand. Die Finger haben, wenn überhaupt, nur kleine Krallen, die die Fingerkuppe nicht überragen. Diese Krallen sehen echten Fingernägeln sehr ähnlich. Außerdem sind die Schwimmhäute der Vorderpfoten nur schwach ausgebildet.

Die eine Art ist der Kapotter oder Afrikanischer Kurzkrallenotter (Aonyx capensis). Er lebt in Senegal, Äthiopien und Südafrika. Er bevorzugt dabei langsam fließende Ströme und Teiche, aber auch Küstengewässer und Mündungsbecken. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 73-100 cm, eine Schwanzlänge von 41-67 cm und ein Gewicht von 14-23 kg. Die Oberseite des Körpers ist dunkelbraun, manchmal matt, mit weißen oder grauen Haarspitzen. Die Wangen und der Nacken sind weiß. Der Kapotter ist nicht so stark gefährdet wie die anderen Otter, weil sein Fell nicht so dicht und weich ist, wie bei den anderen. Der Kapotter lebt in Felsspalten oder unter Felsblöcken. Man kann ihn alleine lebend finden, als Pärchen oder in kleinen Familiengruppen. Seine Nahrung besteht hauptsächlich aus Krabben. Die Panzer der Krabben knackt der Kapotter mit seinen starken Zähnen. Aber auch Weichtiere, Fische, Reptilien, Vögel, Frösche und kleinere Säugetiere stehen auf dem Speiseplan. Es werden pro Jahr 2-5 Junge geboren, die mindestens ein Jahr bei den Eltern bleiben.

Der Zwergotter oder Indischer Kurzkrallenotter (Aonyx cinerea) ist die andere Art. Er lebt in Indien, Südostasien, Südchina, Indonesien, auf Sri Lanka, Borneo und den Palawan-Inseln. Als Lebensraum bevorzugt er Flussmündungen oder Flüsse. Aber auch an Meeresküsten, ja sogar in Reisfeldern ist er zu finden. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 41-64 cm, eine Schwanzlänge von 25-35 cm und ein Gewicht von 2,7 bis 5,5 kg. Die Oberseite des Körpers ist dunkelbraun, die Unterseite heller gefärbt. Die Kehle ist weißlich. Zwergotter leben in Familienverbänden, gejagt wird in kleinen Trupps. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Muscheln, Krebsen und Schnecken. Nach einer Tragzeit von 60-64 Tagen bringt das Weibchen 1-6 Junge zur Welt.

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Otter: Merkmale der Familie und Steckbriefe der Arten
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Bildnachweise: Nadezda Murmakova/shutterstock (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

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