Informationen Katzen

wissenschaftlicher Name: Felidae. Die Katzen sind eine Familie der Katzenartigen.


Fischer 1817

  • Englisch: Felines
  • Französisch: Félidés
  • Dänisch: Kattefamilien
  • Finnisch: Kissaeläimet
  • Isländisch: Kattardýr
  • Italienisch: Felidi
  • Niederländisch: Katachtigen
  • Norwegisch: Kattefamilien
  • Portugiesisch: Felídeos
  • Schwedisch: Kattdjur
  • Spanisch: Felinos

  • Überfamilie: Katzenartige (Cynofelidae)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Katzen gehören 38 Arten. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Größen. So reichen die Kopf-Rumpf-Längen von 30 cm bis 280 cm, die Schwanzlängen von 12 bis 110 cm, die Standhöhen von 25 bis 110 cm und die Gewichte von 1,5 bis 280 kg. Der Körperbau ist eigentlich bei allen Katzen gleich. Einzige Ausnahme ist der Schwanz, dieser ist bei einigen Katzenarten, wie z.B. beim Luchs stark verkürzt, bei den meisten anderen Arten ist er lang. Ansonsten ist der Körper geschmeidig und muskulös gebaut, das Fell ist weich. Der Schädel ist relativ klein und die Gesichter kurz. Im Verhältnis zum Schädel sind die Augen relativ groß und nach vorne gerichtet. Das Gebiss hat lange Eckzähne und Reißzähne. Die Zehen tragen Krallen, die in Ruhestellung zurückgezogen werden. Außer beim Geparden.

Der Schwanz der Katzen wird zum Halten des Gleichgewichts eingesetzt, aber auch zur Kommunikation. Die Augen sind so geschaffen, dass Katzen selbst noch in der Nacht hervorragend sehen können. Anhand der Pupillen der Katzen kann man auch deren Stimmung erkennen. Das Gehör der Katzen ist ebenfalls ausgezeichnet. Dadurch, dass sie ihre Ohren unabhängig voneinander in verschiedene Richtungen drehen können, ist es den Katzen möglich, eine potenzielle Beute auch ohne dass sie sie sehen, genau lokalisieren können und durch einen gezielten Sprung fangen können. Der Geruchssinn der Katzen ist dagegen weniger ausgeprägt.

Die Lebenserwartung der Katzen liegt bei 10 bis 18 Jahren, ausnahmsweise sogar bei bis zu 30 Jahren.

Verbreitung

Bis auf die Antarktis leben die Katzen auf allen Kontinenten. In Australien und Ozeanien sind sie allerdings durch den Menschen eingeführt worden. Ursprünglich gab es hier keine Katzen. Nördlich des 70. Breitengrades haben sich bisher auch keine Katzen angesiedelt.

Lebensweise

Wildkatzen sind meistens Einzelgänger. In diesem Fall kommen die Männchen und Weibchen nur zur Paarung zusammen und gehen anschließend wieder getrennte Wege. Ein Ausnahme sind in diesem Fall z.B. die Löwen, den sie bilden größere Rudel. Auch die Geparde bilden eine Ausnahme, hier finden sich häufig kleinere Gruppen von Männchen zusammen. Hauskatzen gelten auch als Einzelgänger. Das ist insoweit richtig, solange sie nicht zu viel und zu lange alleine gelassen werden. Ansonsten freuen sich Hauskatzen auch über Artgenossen, mit denen sie spielen und kuscheln können.

Ernährung

Die Nahrung der Katzen besteht fast ausschließlich aus Fleisch. Das reicht von Insekten bis hin zu Großsäugern. Zur Magenreinigung fressen sie aber auch Gräser.

Fortpflanzung

Nach Tragzeiten von 58 bis 115 Tagen bringen die Weibchen 1 bis 7 Jungen mit Gewichten von 70 bis 1500 g zur Welt, die mit 40 bis 115 Tagen entwöhnt werden.

Die Jungen werden mit 1 bis 6 Jahren geschlechtsreif.

Verwandtschaft

Katzen gehören zur Überfamilie der Katzenartigen (Cynofelidae)
dazu gehören auch die Familien:

  • Pardelroller (Nandiniidae)
  • Schleichkatzen (Viverridae)
  • Hyänen (Hyanidae)
  • Mangusten (Herpestidae)
  • Madagassische Raubtiere (Eupleridae)

Systematik

Zur Familie der Katzen (Felidae) gehören die Gattungen:

  • Geparde (Acinonyx) mit einer Art
  • Karakale (Caracal) mit einer Art
  • Asiatische Goldkatzen (Catopuma) mit 2 Arten
  • Altwelt-Wildkatzen (Felis) mit 6 Arten
  • Pardelkatzen (Leopardus) mit 5 Arten
  • Servale (Leptailurus) mit einer Art
  • Luchse (Lynx) mit 4 Arten
  • Marmorkatzen (Pardofelis) mit einer Art
  • Altkatzen (Prionailurus) mit 4 Arten
  • Afrikanische Goldkatzen (Profelis) mit einer Art
  • Pumas (Puma) mit einer Art
  • Nebelparder (Neofelis) mit einer Art
  • Großkatzen (Panthera) mit 4 Arten
  • Schneeleoparden (Uncia) mit einer Art

Status

Alle Katzenarten sind durch fortschreitende Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen in ihren Beständen gefährdet.


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foto Sumatra Tiger Raubtier Katze Grosskatze Sumatra Tiger Raubtier Katze Grosskatze
wissenschaftlicher Name: Panthera tigris sumatrae. Der Sumatra-Tiger gehört zur Unterfamilie der Großkatzen
foto Kanadischer Luchs Kanadischer Luchs
Kanadischer oder Amerikanischer Luchs
wissenschaftlicher Name: Lynx canadensis. Der Kanadische Luchs gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen
foto Hauskatze Hauskatze
wissenschaftlicher Name: Felis catus. Die Hauskatze gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen
foto Leopard Leopard
Leopard oder Panther
wissenschaftlicher Name: Panthera pardus. Der Leopard gehört zur Unterfamilie der Großkatzen.
foto Puma Puma
Puma, Silberlöwe, Berglöwe, Kuguar
wissenschaftlicher Name: Puma concolor. Der Puma gehört zur Familie der Katzen
foto Gepard Gepard
wissenschaftlicher Name: Acinonyx jubatus. Der Gepard gehört zur Familie der Katzen.
foto Loewe Saeugetier Raubtier Katze Grosskatze Loewe Saeugetier Raubtier Katze Grosskatze
wissenschaftlicher Name: Panthera leo. Der Löwe gehört zur Unterfamilie der Großkatzen.
foto Sibirischer Tiger Sibirischer Tiger
auch Amurtiger
wissenschaftlicher Name: "Panthera tigris altaica". Der Sibirische Tiger gehört zur Unterfamilie der Großkatzen
foto Heilige Birma Heilige Birma
wissenschaftlicher Name: Felis catus. Die Heilige Birma ist eine Katzenrasse und gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen
foto Maine Coon Maine Coon
wissenschaftlicher Name: "Felis catus". Die Maine Coon ist eine Katzenrasse und gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen


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