Katzen

Elegant, eigensinnig, gefährlich und schön: Katzen faszinieren den Menschen schon seit den frühen Hochkulturen, wie ägyptische Reliefs und Plastiken übermitteln. Die Raubtiere aus der Familie der katzenartigen Tiere unterteilen sich in Großkatzen und Kleinkatzen. Löwen, Leoparden und Tiger gehören der ersten Gruppe an, während Luchse, Pumas und Wildkatzen und Ozelote zu den kleineren Vertreter dieser Art gezählt werden. Sie kommen auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Ozeanien und den Polen vor und zeichnen sich durch einen relativ einheitlichen Körperbau aus. Ein kleiner Kopf, kurzes, dichtes Fell und ein geschmeidiger Körper mit einem langen Schwanz sind die charakteristischen äußeren Merkmale der Katzenartigen.

 

Die einzige Ausnahme bildet der Gepard: Der Körper des schnellste Landtiers der Erde ähnelt mit seinen hohen, schlanken Beinen und dem langen Rumpf eher den Hunden, weshalb man zwischenzeitlich sogar eine Verwandtschaft zu ihnen vermutete. Übrigens: Der Gepard ist als einzelner Jäger der erfolgreichste Räuber auf dem Land, denn er erlegt mit einer 70 prozentigen Erfolgsquote seine Beute.

1. Die Hauskatze im Portrait

Katzen putzen sichKatzen sind, im Unterschied zu Hunden, reine Fleischfresser. Ihr Verdauungstrakt ist sehr kurz und ihr Gebiss eignet sich deshalb nicht, um das Fleisch zu zerkauen, sondern dient lediglich der Jagd. Um die Verdauung zu unterstützen, sieht man Katzen gelegentlich Gras fressen, welches ihnen auch hilft, die unverdaulichen Haare auszuscheiden.

 

Katzenaugen existieren in zwei unterschiedlichen Varianten: Bestimmt haben Sie bemerkt, dass Hauskatzen, die alle von der afrikanischen Falbkatze abstammen, ovale Pupillen haben, während Löwen und Tiger eher runde Pupillen aufweisen. Der Kontraktionsradius der multifokalen, ovalen Pupillen erlauben ein schärferes Sehen als die runde Variante. Alle Katzen haben eine hervorragende Nachtsicht, ihr Geruchssinn ist allerdings schwächer als bei Hunden ausgebildet. Die Tast- oder Schnurrhaare sind bei den meisten Katzen sehr lang und empfindlich, dienen ihnen als Orientierungshilfe und ermöglichen ihnen auch in vollständiger Dunkelheit ein räumliches “Sehen”.  Bis auf den Gepard und die Fischkatze können alle Katzenartigen Tiere ihre Krallen nach Belieben aus- und wieder einfahren, um eine zu schnelle Abnutzung zu verhindern.

2. Die Fellfarbe reicht von weiß bis zu tiefem schwarz

Fellfarben  und -länge, Größe und Sozialverhalten variieren je nach Katzenrasse auch unter den Hauskatzen stark. Von nackten Sphynx-Katzen bis hin zu üppig behaarten Norwegischen Waldkatzen finden sich für alle Vorlieben passende Vertreter. Ob Sie Ihre Katze in der Wohnung halten wollen oder in einem Haus mit großem Garten – um Ihrem Tier ein angemessenes Umfeld zu schaffen, sollten Sie sich beim Züchter oder im Tierheim informieren, da manche Katzen ausgiebige Freigänger sind und sich in einer Wohnung nicht wohlfühlen.

 

Britisch Kurzhaar in der SonneAuch charakterlich unterscheiden sich Katzenrassen deutlich voneinander: Siamkatzen machen z. B. durch ihr lautstarkes Miauen auf sich aufmerksam und sind an der Beschäftigung durch den Menschen sehr interessiert. Perserkatzen benötigen zur Pflege ihres langen und dichten Fells Ihre tägliche Hilfe mit einer speziellen Katzenbürste, die das Verfilzen des Fells verhindert. Kartäuser Katzen und Britisch Kurzhaar sehen sich mit ihrem kurzen, grauen Fell und gelben Augen zum Verwechseln ähnlich, wurden aber durch Einkreuzung der Perserkatze zu eigenständigen Rassen erklärt.

3. Eine Baby Katze bedeutet viel Arbeit

Wenn Sie über den Kauf einer Hauskatze nachdenken, sollten Sie einige wichtige Hinweise beachten: Baby Katzen, auch Kitten genannt, sind häufig noch nicht stubenrein und müssen entsprechend erzogen werden. Zudem sollten Sie vor der Ankunft Ihres Haustiers genügend Katzenfutter sowie ein Körbchen, Spielzeug und einen Kratzbaum erwerben. 

 

Graue Baby Katzen auf weißer Decke

Da viele Katzen im Alter zu einer eingeschränkten Nierenfunktion neigen, muss möglicherweise auf ein Spezialfutter zurückgegriffen werden. Zusätzlich sollten Sie immer frisches Wasser, gern auch in Form eines Zimmerbrunnens, bereithalten, um Ihre Katze zum Trinken zu ermuntern. Kleine Kätzchen sollten außerdem vom Tierarzt untersucht werden und gegen bestimmte Erkrankungen wie den Katzenschnupfen geimpft werden. Dieser kann Ihnen auch die notwendigen Mittel zur Entwurmung ihrer Katze aushändigen, welche Sie bei Freigängern alle 3 Monate vornehmen sollten.

 

Falls Sie ungebetenen Besuch von fremden Katzen in Ihrem Garten bemerken, können Sie diesen mit einfachen Mitteln entgegentreten. Kaffeesatz im Beet, Essig oder Minzöl verjagen Katzen auf natürliche Art und Weise von Ihrem Grundstück. Oft hilft auch schon ein gezielter Strahl aus einem Wasserschlauch, um die Katze fernzuhalten.

 

In unserem Tierlexikon erhalten Sie viele nützliche Informationen und Tipps zu den verschiedenen Rassekatzen. Unsere Ratgeber sind zusätzlich mit jeweils einem Steckbrief versehen, der Ihnen einen Überblick zu den wichtigsten Merkmalen gibt. Falls Sie auf der Suche nach einem geeigneten Katzennamen sind, werden Sie im Internet schnell fündig. Kurze Namen mit Vokalen rufen sich gut und sind leicht zu merken.

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