Informationen Ibisse Und Loeffler

Ibisse und Löffler oder Ibisvögel
wissenschaftlicher Name: Threskiornithidae. Die Ibisse und Löffler sind eine Familie der Schreitvögel


Richmond, 1917

  • Englisch: Ibises and Spoonbills
  • Französisch: Ibis e Spatule, Threskionithidés
  • Italienisch: Treschiornitidi
  • Niederländisch: Ibissen en lepelaars
  • Portugiesisch: Threskiornithidae
  • Spanisch: Ibis y Espátulas

  • Ordnung: Schreitvögel (Ciconiiformes)
  • Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Ibissen und Löfflern gehören 34 Arten. Sie erreichen Gesamtlängen von 50 bis 110 cm. Der Körper ist gedrungen mit einem langen Hals und langen Beinen. Die langen, breiten Flügel ermöglichen den Vögeln einen schnellen, kräftigen Flug. Das Gefieder zeigt von Art zu Art unterschiedliche Farben. So gibt es weiße, rote, braune und schwarze Arten. Der Schnabel ist entweder lang, schlank und nach unten gebogen (Ibisse) oder lang, flach und gerade mit löffelartig verbreitertem Ende (Löffler).

Verbreitung

Die Ibisse und Löffler sind auf allen Kontinenten zu finden. Ausnahme ist Antarktika. Die meisten Arten leben in den Tropen. Als Lebensraum dienen hauptsächlich Seen oder langsam fließende Flüsse. Aber auch offenen Landschaften und dichte Regenwälder werden bevölkert. Es gibt aber auch einige Arten, die in Steppen und Savannen leben oder eine Art sogar in aridem Wüstenklima.

Lebensweise

Ibisse sind tagaktiv, Löffler sind sowohl tag- als auch nachtaktiv.

Wanderung

Die Arten der gemäßigten Zonen sind Zugvögel, die den Winter in den Subtropen und Tropen verbringen. Die Arten, die in den Tropen leben sind dagegen Standvögel.

Ernährung

Die Nahrung besteht aus Insektenlarven, Kleinkrebsen, Wasserinsekten und Mollusken. Hin und wieder stehen auch Fische und Amphibien mit auf dem Speiseplan. Dies ist allerdings die Ernährung der Arten, die am Wasser leben. Die Arten, die in trockenen Gegenden leben bevorzugen eher Heuschrecken, Käfer, Spinnen und Schnecken. Bei diesen Arten stehen hin und wieder auch Eidechsen, Schlangen und Mäuse mit auf dem Speiseplan.

Fortpflanzung

Die Weibchen legen jedes Jahr 2 bis 5 Eier, die etwa 3 Wochen lang bebrütet werden.

Verwandtschaft

Ibisse und Löffler gehören zur Familie der Schreitvögel (Ciconiiformes)
dazu gehören auch die Familien:

  • Reiher (Ardeidae)
  • Hammerköpfe (Scopidae)
  • Störche (Ciconiidae)
  • Schuhschnäbel (Balaenicipitidae)
  • Neuweltgeier (Cathartidae)

Systematik

Zur Familie der Ibisse und Löffler (Threskiornithidae) gehören die Unterfamilien:

  • Ibisse oder Sichler (Threskiornithinae) mit 28 Arten
  • Löffler (Plataleinae) mit 6 Arten


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foto Rosalöffler Rosalöffler
wissenschaftlicher Name: Ajaia ajaja teilweise auch Platalea ajaja. Der Rosalöffler gehört zur Familie der Ibisse und Löffler
foto Koenigsloeffler Koenigsloeffler
Königs- oder Schwarzschnabel-Löffler
wissenschaftlicher Name: Platalea regia. Der Königslöffler gehört zur Familie der Ibisse und Löffler


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