Weitere Bilder gibt es hier: Säugetiere.
Linnaeus 1758
Die Säugetiere (wir Menschen gehören zoologisch gesehen auch dazu) sind warmblütige, wenigstens embryonal behaarte Wirbeltiere. Sie haben meist vier Gliedmaßen, wobei es entweder vier Beine mit Füßen oder zwei Beine und zwei Arme mit Händen sein können. Sie haben ein Herz, das in zwei Vorkammern und zwei Herzkammern geteilt ist. Sie gebären in der Regel lebende Junge, die sie aus Milchdrüsen ernähren. Warmblütigkeit bedeutet nicht, dass die Körpertemperatur immer gleich bleibend hoch ist. Sowohl Kloaken-, Fleder-, Faul- und Gürteltiere, Ameisenbären, Insektenfresser und Klippschliefer ändern ihre Körpertemperatur z.T. erheblich, wie auch Winter- und Trockenzeitschläfer. Embryonal behaart heißt, dass manche wildlebende Säugetierarten erwachsen fast oder ganz nackt sind (Wale, Seekühe, Nashörner, Elefanten, Flusspferde, Hirscheber, Nacktmull, einige Fledertierarten u.a.). Es gibt auch haarlose Haustiere (z.B. Schweine, Nackthunde).
Es gibt auch Säugetiere, die nicht vier Gliedmaßen haben. Bei den Walen und Seekühen sind Becken und Hintergliedmaßen stark verkümmert und äußerlich nicht mehr sichtbar. Auch gebären nicht alle Säugetiere lebendige Junge, den die Kloakentiere legen Eier und ernähren ihre daraus schlüpfenden Jungen aus zitzenlosen Milchdrüsen.
Die Säugetiere besitzen auch noch andere Merkmale, die sei von den anderen Wirbeltieren unterscheiden. So trägt z.B. der Schädel für den ersten Halswirbel einen doppelten Gelenkhöcker. Im Innenohr befinden sich immer 3 Gehörnknöchelchen.
Die Zahl der Halswirbel beträgt nur sieben (Ausnahme: Faultiere mit 6-9 und Seekühe mit z.T. 6), Nebenrippen fehlen. Brust- und Bauchhöhle sind durch das Zwerchfell vollständig voneinander getrennt
Das Haarkleid ist ein einzigartiges Merkmal der Säugetiere. Es dient der Wärmedämmung, d.h. dem Erhalten einer gegenüber der Umgebungstemperatur erhöhten und gleich bleibenden Körpertemperatur. Damit war das Fell eine der Grundvoraussetzungen dafür, dass sich die Säugetiere über die ganze Erde, auch in die gemäßigten und polaren Breiten in die höchsten Gebirgsregionen und in alle Meere ausbreiten konnten.
Das Fell der Säugetiere wird meistens aus 4 übereinander gestuften Haarformen aufgebaut: Sinnes-, Leit-, Grannen- und Wollhaare.
Die Sinneshaare sind die längsten und empfindlichsten Haare am Kopf (Schnurrhaare), Hand- und Fußwurzeln oder Bauch und Flanken. Sie werden als Berührungsanzeiger benutzt. Die Leithaare sind kürzer aber ebenfalls stark tastempfindlich. Sie sind aber länger als die Grannenhaare. Die Leit- und Grannenhaare bilden zusammen das Ober- oder Deckhaar, die Körperschutzhülle. Die sehr feinen und sehr dichtstehenden Woll- oder Flaumhaare stellen die unterste und kürzeste Schicht dar (Unterhaare). Sie erhalten die Körperwärme. Borsten und Stacheln einiger Arten sind nichts anderes als verstärkte Grannenhaare.
Unter den Säugetieren gibt es reine Pflanzenfresser, reine Fleischfresser und Allesfresser. Bei den Pflanzenfressern stehen alle möglichen und ungiften Pflanzen auf dem Speiseplan. Bei den Fleischfressern stehen dagegen vor allem Fleisch von selbst erbeuteten Tieren oder Aas, sowie Fische auf dem Speiseplan. Naturlich gibt es auch zahlreiche Fleischfresser, die sich auf eine Beuteart spezialisiert haben. Dazu gehören beispielsweise die Bartenwale, die sich auf Krill spezialisiert haben oder die Insektenfresser, die sich, bis auf wenige Ausnahmen von Insekten ernähren.
Die Gesamtsystematik:
Zur Klasse der Säugetiere (Mammalia) gehören auch die Unterklassen:
Säugetiere gehören zur Reihe der Landwirbeltiere (Tetrapoda)
dazu gehören auch die Klassen:
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Eigentliche Wuehler Und Hamster wissenschaftlicher Name: Cricetinae. Eigentliche Wuehler sind eine Unterfamilie der Nagetiere. |
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Rotes Oder Grosses Rattenkaenguru wissenschaftlicher Name: Aepyprymnus rufescens. Das Rote Rattenkaenguru gehoert zur Familie der Rattenkaengurus. |
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Gelbfussbeutelmaus Gelbfussbeutelmaus Oder Gelbfuessige Breitfussbeutelmaus: wissenschaftlicher Name: Antechinus flavipes. Die Gelbfussbeutelmaus gehoert zur Gattung der Breitfussbeutelmaeuse. |
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Stuart Oder Braune Breitfussbeutelmaus wissenschaftlicher Name: Antechinus stuartii. Die Stuart-Breitfußbeutelmaus gehoert zur Gattung der Breitfussbeutelmaeuse. |
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Festland Buerstenkaenguru wissenschaftlicher Name: Bettongia gaimardi. Das Festland-Buerstenkaenguru gehoert zur Gattung der Buerstenkaengurus. |
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Buerstenrattenkaenguru wissenschaftlicher Name: Bettongia penicillata. Das Buerstenrattenkaenguru gehoert zur Gattung der Buerstenkaengurus. |
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Bergbilchbeutler wissenschaftlicher Name: Burramys parvus. Der Bergbilchbeulter gehoert zur Ordnung der Beuteltiere. |
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Ekuador Spitzmausopossums Oder Ekuador Opossummaeuse wissenschaftlicher Name: Caenolestes. Ekuador-Spitzmausopossums sind eine Gattung der Beuteltiere. |
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Schlafbeutler wissenschaftlicher Name: Cercartetus. Bilchbeutler sind eine Gattung der Bilch- und Zwerggleitbeutler. |
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Meerkatzen wissenschaftlicher Name: Cercopithecidae. Meerkatzen sind eine Familie der Primaten |
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Nacktschwanzbeutelratte wissenschaftlicher Name: Metachirus nudicaudatus. Die Nacktschwanzbeutelratte gehoert zur Familie der Beutelratten. |
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Dobsons Langschwanztanrek Oder Tenrek wissenschaftlicher Name: Microgale dobsoni. Der Dobsons Langschwanztanrek gehoert zur Gattung der Langschwanz- und Kleintanreks. |
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Mausnasenbeutler wissenschaftlicher Name: Microperoryctes. Mausnasenbeutler sind eine Gattung der Beuteltiere |
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Nagel Oder Nagelschwanzkaengurus wissenschaftlicher Name: Onychogalea. Nagelkaengurus sind eine Familie der Beuteltiere. |
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Baender Langnasenbeutler Oder Westaustralischer Streifenbeuteldachs wissenschaftlicher Name: Perameles bougainville. Der Baender-Langnasenbeutler gehoert zur Gattung der Langnasenbeutler |
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Tasmanischer Langnasenbeutler wissenschaftlicher Name: Perameles gunnii. Der Tasmanische Langnasenbeutler gehoert zur Gattung der Langnasenbeutler |
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Tuepfelkuskus wissenschaftlicher Name: Spilocuscus maculatus. Der Tüpfelkuskus gehoert zur Gattung der Tüpfelkuskuse |
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Grauer Oder Wollkuskus wissenschaftlicher Name: Phalanger orientalis. Der Graue Kuskus gehoert zur Gattung der Kuskuse |
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Koala Oder Beutelbaer wissenschaftlicher Name: Phascolarctos cinereus. Der Koala gehoert durch Ordnung der Beuteltiere. |
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Langfusspotoroo Oder Langfuss-Kaninchenkaenguru wissenschaftlicher Name: Potorous longipes. Der Langfusspotoroo gehoert zur Gattung der Kaninchenkaengurus. |
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Langschnauzen Kaninchenkaenguru Oder Langnasenpotoroo wissenschaftlicher Name: Potorous tridactylus. Das Langschnauzen-Kaninchenkaenguru gehoert zur Gattung der Kaninchenkaengurus. |
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Kurzschwanzkaenguru Oder Quokka wissenschaftlicher Name: Setonix brachyurus. Das Kurzschwanzkaenguru gehoert zur Familie der Eigentlichen Kaengurus. |
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Langohrigel Art wissenschaftlicher Name: Hemiechinus auritus. Der Langohrigel gehoert zur Gattung der Langohrigel |
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Krallenaeffchen wissenschaftlicher Name: Callitricidae. Krallenaeffchen sind eine Familie der Primaten |
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Feder Oder Pinselschwanzbeutler wissenschaftlicher Name: Distoëchurus pennatus. Der Federschwanzbeutler gehoert zur Familie der Bilchgleitbeutler. |
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Oestliches Graues Riesenkaenguru wissenschaftlicher Name: Macropus giganteus. Das Oestliche Graues Riesenkaenguru gehoert zur Gattung der Echten Kaengurus. |
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Irmawallaby Oder Handschuhkaenguru wissenschaftlicher Name: Macropus irma. Das Irmawallaby gehoert zur Gattung der Echten Kaengurus. |
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Rotes Oder Goodfellow Baumkaenguru wissenschaftlicher Name: Dendrolagus goodfellowi. Das Rote Baumkaenguru gehoert zur Gattung der Baumkaengurus. |
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Beutelteufel Oder Tasmanischer Teufel wissenschaftlicher Name: Sarcophilus harrisi. Der Beutelteufel gehoert zur Ordnung der Beuteltiere. |
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Biber Wissenschaftlicher Name: Castoridae. Biber sind eine Familie der Nagetiere. |
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Referenzen |
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