Informationen Wasserraubtiere

Wasserraubtiere oder Robben
wissenschaftlicher Name: Pinnipedia. Die Wasserraubtiere sind ein Zwischentaxon der Hundeartigen


Illiger 1811

  • Englisch: Pinnipedia
  • Französisch: Pinnipède
  • Finnisch: Eväjalkaiset
  • Isländisch: Hreifadýr
  • Niederländisch: Zeeroofdieren
  • Norwegisch: Seler
  • Portugiesisch: Pinípedes
  • Schwedisch: Pinípedes
  • Spanisch: Pinípedos

  • Überfamilie: Hundeartige (Cynoidea)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Wasserraubtieren gehören 34 Arten. Im Allgemeinen sagt man auch Robben zu den Wasserraubtieren, unter dieser Bezeichnung sind sie auch besser bekannt. Die Robben erreichen Körperlängen von 1,2 bis 6 m und Gewichte von 25 bis 4000 kg. Bei vielen Arten sind die Männchen größer als die Weibchen. Diese Tiere haben einen torpedoförmigen Körper mit einem abgeflachten Kopf und einem dicken Hals, der aber nicht mehr als solches zu erkennen ist. Die Gliedmaßen wurden zu Flossen umgewandelt, wobei die hinteren dabei ans äußerste Körperende verlagert wurden. Die jeweils fünf Zehen sind jeweils durch Schwimmhäute miteinander verbunden.

Die Augen sind relativ groß und gut an das Sehen unter Wasser angepasst. Die Ohren sind äußerlich entweder nicht mehr vorhanden oder nur minimal zu sehen. Trotzdem verfügen die Robben über ein ausgezeichnetes Gehör. Gerade Schallwellen nehmen sie verstärkt wahr.

Verbreitung

Die meisten Arten leben in den Meeren der Arktis und Antarktis. In den gemäßigten Meeren nimmt die Artenvielfalt ab und in den Tropen gibt es, bis auf wenige Ausnahmen fast keine Robben. In den kalten Regionen bilden die Robben riesige Kolonien an den Küsten unbewohnter Inseln.

Verwandtschaft

Wasserraubtiere gehören zur Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea)
dazu gehören auch die Gruppe:

  • Landraubtiere (Fissipedia), die allerdings auch z.B. die Marder und Katzen mit einschließt

Systematik

Zum Zwischentaxon der Wasserraubtiere oder Robben (Pinnipedia) gehören die Familien:

  • Ohrenrobben (Otariidae) mit 14 Arten
  • Walrosse (Odobenidae) mit einer Art
  • Hundsrobben (Phocidae) mit 19 Arten


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foto Neuseelaendischer Seeloewe Neuseelaendischer Seeloewe
Neuseeländischer, Neuseeland- oder Auckland-Seelöwe
wissenschaftlicher Name: Phocarctos hookeri. Der Neuseeländische Seelöwe gehört zur Familie der Ohrenrobben
foto Sattelrobbe Sattelrobbe
wissenschaftlicher Name: Pagophilus groenlandicus. Die Sattelrobbe gehört zur Familie der Hundsrobben.
foto Galapagos Seebaer Galapagos Seebaer
wissenschaftlicher Name: Arctocephalus galapagoensis. Der Galápagos-Seebär gehört zur Gattung der Südlichen Seebären
foto Stellerscher Seeloewe Stellerscher Seeloewe
wissenschaftlicher Name: Eumetopias jubatus. Der Stellerscher Seelöwe gehört zur Familie der Ohrenrobben
foto Suedafrikanischer Seebaer Suedafrikanischer Seebaer
Südafrikanischer Seebär, Südafrikanische Pelzrobbe oder Zwergseebär
wissenschaftlicher Name: Arctocephalus pusillus. Der Südafrikanische Seebär gehört zur Familie der Ohrenrobben
foto Galapagos Seeloewe Galapagos Seeloewe
wissenschaftlicher Name: Zalophus wollebakei. Der Galápagos-Seelöwen gehört zur Familie der Ohrenrobben


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