Informationen Maine Coon

wissenschaftlicher Name: "Felis catus". Die Maine Coon ist eine Katzenrasse und gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen

Infos zur Katzenrasse Maine Coon

  • Englisch: Maine Coon
  • Französisch: Maine Coon
  • Dänisch: Maine Coon
  • Finnisch: Maine Coon
  • Isländisch: Maine Coon
  • Italienisch: Maine Coon
  • Niederländisch: Maine Coon
  • Norwegisch: Maine Coon
  • Portugiesisch: Maine Coon
  • Schwedisch: Maine Coon
  • Spanisch: Maine Coon

  • Art: Hauskatze (Felis catus)
  • Gattung: Altwelt-Wildkatzen (Felis)
  • Unterfamilie: Kleinkatzen (Felinae)
  • Familie: Katzen (Felidae)
  • Überfamilie: Katzenartige (Cynofelidae)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Unterklasse:...

    bild Maine Coon
    Foto von einem jugendlichen Maine Coon-Kater, in der Farbe red-silver mackerel tabby, Niedersachsen, Deutschland

    © Copyright Bild / Foto: Maine Coon
    Martina Klein
    Sie sind hier:
    Tiere: Katzen: Maine Coon


    ... Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)

  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Die Maine Coon ist eine Halblanghaar-Katze mit einer schweren Figur. Sie gilt als die größte Hauskatzen-Rasse, wobei die Kater ein Gewicht von 8 bis 10 kg erreichen können. Der Körper ist muskulös, mittelgroß bis sehr groß, lang gestreckt mit einem kantig wirkenden, breiten Brustkorb. Der Hals ist mittellang. Der Kater ist meistens deutlich größer als Kätzinnen. Der Kopf ist mittelbreit, die Wangenknochen sind hoch angesetzt. Das Gesicht und die Nase sind mittellang, die Schnauze ist kantig und weist ein kräftiges Kinn auf. Der Kopf der Kater ist breiter, die Nackenmuskulatur kräftiger und die Kinnbacken breiter als bei der Kätzin. Die Ohren sind groß, hoch angesetzt und weit auseinander stehend. An der Basis sind sie breit, laufen spitz zu und tragen innen und an den Spitzen Haarbüschel. Die großen, ausdrucksvollen Augen sind leicht schräg gestellt und weit auseinander stehend, sie haben ein eulenhaftes Aussehen. Die Beine sind kräftig, stämmig, mittellang und breit gesetzt. Die Pfoten sind groß, rund und dicht behaart. Der Schwanz ist so lang wie der eigentliche Körper. Er ist am Ansatz breit und läuft spitz zu. Das Fell am Schwanz ist lang und buschig mit wehendem Deckhaar und weicher Unterwolle. Das Körperfell ist am Kopf und den Schultern kürzer, am Bauch und den Hinterbeinen lang. Das Fell fällt in der Regel locker und seidig. Die Unterwolle ist weich und fein, das Deckhaar ist gröber und glatt. Sehr häufig ist auch ein Kragen vorhanden.

Coonies (wie die Maine Coon auch liebevoll genannt wird) gibt es in den unterschiedlichsten Fellfarben. So kommen alle Grundfarben vor: weiß, creme, rot, blau (sieht grau aus), schwarz. Alle Farben mit und ohne Weißanteil. Auch zwei- und dreifarbige Coonies kommen vor, wobei die dreifarbigen immer Weibchen sind, ebenso die zweifarbigen ohne Weißanteil. Auch gibt es sie in einfarbig oder mit Zeichnung. Als Zeichnung gibt es die mackerel-Zeichnung (Tigerzeichnung) oder classic-tabby (Räderzeichnung).

Verbreitung

Der Ursprung der Coonies ist, wie ihr Name schon zeigt der Bundesstaat Maine in den USA. Sie leben dort teilweise noch wild.

Lebensweise

Coonies sind gutmütig, ruhig, liebenswert, amüsant, anpassungsfähig und sehr verspielt. Sie wollen im Haushalt überall helfen und sind ständig dabei, wenn "ihr" Lieblingsmensch etwas in der Wohnung erledigt. Coonies sind hervorragende Haustiere, die aber auch Freigang brauchen. Sie sind hervorragende Jäger. Erstaunlich ist ihre Stimme. Im Gegensatz zu ihrer Körpergröße haben sie größtenteils eine sehr helle Stimme. Zum Schlafen bevorzugen die Coonies häufig ungewöhnliche Plätze zum Ruhen und Schlafen. Auch können Coonies geschickt mit ihren Pfoten arbeiten und angeln gerne nach Futter oder spielen mit dem Wasser. Kälte scheint den Coonies nichts auszumachen.

Pflege

Das derbe, schwere Fell benötigt eine gründliche wöchentliche Pflege, denn gerade die langen Haare an Bauch und Brust neigen zur Verfilzungen.

Ernährung

Die Coonie benötigt eine abwechslungsreiche Ernährung mit Fleisch und Fisch.

Fortpflanzung

Die Kätzinnen werfen in der Regel problemlos. Der durchschnittliche Wurf liegt bei 2 bis 5 Welpen. Die Jungen haben ein flauschiges Fell. Während ihres Wachstums durchlaufen sie unkoordinierte Stadien. Das Babyfell weicht einem schweren, zottigen Fell. Sie sind aber wahre Spätentwickler. Coonies sind erst mit etwa 4 Jahren endgültig ausgewachsen.

Legenden

Der Ursprung der Maine Coon liegt im dichten Nebel der Vergangenheit. Das Aussehen der frühen Maine Katzen erinnerten die Einwohner der Neu-England Staaten stark an einen Waschbären (engl. Coon oder Racoon). Die Katze zirpt sogar wie ein junger Waschbär. So entstand die Geschichte, dass die Shaggie aus der Verpaarung Katze x Waschbär hervorgegangen sein soll, was aber biologisch gesehen unmöglich ist.

Romantiker erzählen die Geschichte von Captain Samuel Clought und der Königin Marie Antoinette. Clought wollte die Königsfamilie mit ihrem Hab und Gut aus Frankreich nach Wiscasset, Maine, schmuggeln. Sein Schiff wurde mit Teilen des Hausrates und den sechs angeblich weißen Angora-Katzen der Königin beladen. Als die Königsfamilie gefangen genommen wurde, fürchtete Clought um seinen Kopf, segelte los und brachte so die Katzen nach Amerika. Diese sollen dann den Grundstock für die Maine Coon gestellt haben.

Eine andere Geschichte handelt von einem Kapitän Thomas Coon, der als Handelskapitän die Neuengland-Staaten bereiste. Wenn der Kapitän vom Bord ging, so folgten ihm seine langhaarigen Schiffskatzen. Während er Handel trieb, freundeten sich seine Katzen mit den Hafenkatzen an. Und wenn nach 9 Wochen wieder irgendwo eine langhaarige Katze in einem Wurf lag, so lautete der Kommentar: "Wieder eine Coon-Katze!"

Vermutlich ist die Maine Coon durch natürliche Selektion aufgrund der sehr kalten, harschen Wintern in Neuengland entstanden, in denen nur die stärksten, größten und an den Winter am besten angepassten Katzen überleben konnten.

Verwandtschaft

Hauskatzen gehören zur Familie der Katzen (Felidae)
dazu gehören auch die Gattungen:

  • Geparde (Acinonyx)
  • Karakale (Caracal)
  • Asiatische Goldkatzen (Catopuma)
  • Wieselkatzen (Herpailurus)
  • Pardelkatzen (Leopardus)
  • Servale (Leptailurus)
  • Luchse (Lynx)
  • Nebelparder (Neofelis)
  • Oncifelis
  • Bergkatzen (Oreailurus)
  • Manule (Otocolobus)
  • Panthera
  • Marmorkatzen (Pardofelis)
  • Altkatzen (Prionailurus)
  • Afrikanische Goldkatzen (Profelis)
  • Pumas (Puma)
  • Schneeleoparden (Uncia)

Systematik

Zur Gattung der Altwelt-Wildkatzen (Felis) gehören auch die Arten:

  • Graukatze (Felis bieti)
  • Rohrkatze (Felis chaus)
  • Sandkatze (Felis margarita)
  • Schwarzfußkatze (Felis nigripes)
  • Wildkatze (Felis silvestris)



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Bilder / Foto Name: felis_catus_mainecoon - Maine Coon
Fotograf / Bildquelle: Martina Klein



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