Informationen Kolibris

wissenschaftlicher Name: Trochilidae. Die Kolibris sind eine Familie der Seglervögel


Vigors, 1825

  • Englisch: Hummingbirds
  • Französisch: Colibris, Oiseaux-mouches
  • Finnisch: Kolibrit
  • Isländisch: Kólibrífuglar
  • Italienisch: Colibrì
  • Niederländisch: Kolibries
  • Norwegisch: Kolibrier
  • Portugiesisch: Beija-flor, Colibri
  • Schwedisch: Kolibrier
  • Spanisch: Colibríes

  • Ordnung: Seglervögel (Apodiformes)
  • Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Kolibris gehören etwa 340 Arten. Sie erreichen Körperlängen von 6 bis 25 cm. Die kleinste Vogelart, die gerade mal so groß ist wie eine Hummel und gerade mal 2 bis 3 g wiegt ist ebenfalls ein Kolibri. Das Gefieder der meisten Arten ist bunt und in der Regel metallisch grün schimmernd. Bei den meisten Arten ist die Kehle der Männchen glänzend rot, smaragdgrün oder blau. Viele Arten haben einen sehr langen dünnen Schnabel. Der Schnabel variiert aber von Art zu Art und ist der entsprechenden Blütennahrung angepasst.

Erstaunlich bei den Kolibris ist der Flug. Sie haben eine Flügelschlagzahl von bis zu 80 Schlägen in der Minute. Diese Vögel sind in der Lage, nicht nur in der Luft regelrecht stehen zu bleiben, sondern auch seitwärts und sogar rückwärts zu fliegen. Auch die Atemfrequenz und der Herzschlag sind bei diesen Vögeln enorm hoch. So schlägt das Herz bis zu 500-mal in der Minute und die Atemfrequenz liegt bei bis zu 250 Zügen in der Minute. Allerdings sind viele Arten in der Lage, diese enormen Frequenzen im Schlaf enorm herabzusenken, um Energie zu sparen.

Verbreitung

Die Heimat ist der amerikanische Doppelkontinent. Sie reicht vom Süden Alaskas bis hinunter nach Feuerland. Als Lebensraum dienen die Unterschiedlichsten Habitate. So gibt es Arten die in heißen und kalten Wüstengebieten leben und welche, die in den Waldgebieten des Amazonas beheimatet sind. Allerdings findet man keine Kolibris in der subarktischen und borealen Zone.

Ernährung

Die Nahrung besteht vorwiegend aus Blütennektar. Allerdings stehen auch die Insekten, die sich in den Blüten sammeln durchaus mit auf dem Speiseplan und gelten als Eiweiß-Lieferant. Auch Pollen und Fruchtfleisch wird gerne mit aufgenommen.

Verwandtschaft

Kolibris gehören zur Ordnung der Seglervögel (Apodiformes)
dazu gehören auch die Familien:

  • Segler (Apodidae)
  • Baumsegler (Hemiprocnidae)

Systematik

Zur Familie der Kolibris (Trochilidae) gehören die Unterfamilien:

  • Eremiten (Phaethornithinae) mit 34 Arten
  • Eigentliche Kolibris (Trochilinae) etwa 310 Arten


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foto Sternelfe Sternelfe
wissenschaftlicher Name: Stellula calliope. Die Sternelfe gehört zur Familie der Kolibris


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