Grauhoernchen: weitere Bilder für: Sciurus carolinensis
Gmelin, 1788
... Säugetiere (Mammalia)
Das Grauhörnchen erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 35 bis 30 cm, eine Schwanzlänge von 20 bis 23,5 cm und ein Gewicht von 400 bis 710 g, ist somit deutliche größer als unser einheimisches Eichhörnchen. Die nördlichen Tiere sind etwas größer und heller als die südlichen. Das Fell ist, wie sein Name ja schon sagt, grau. Die Oberseite ist deutlich grau, wobei die Tiere, die im Süden Nordamerikas leben eher ein gelblichbraun zeigen. Die Deckhaare sind nur spärlich vorhanden und weiß, dadurch wird ein hellgrauer Überflug auf den Halsseiten, den Schultern und der Außenseite der Hinterbeine bewirkt. Der Rücken und die Kopfoberseite sind etwas dunkler grau, das Gesicht dagegen ist lehm- bis zimtbeigefarben und die Ohren gelblich. Der Schwanz ist lang und von oben nach unten abgeplattet.
Die Lebenserwartung der Grauhörnchen liegt in freier Wildbahn bei über 12 Jahren, in Menschenobhut sogar bis zu 23,6 Jahren!
Die ursprüngliche Heimat ist die Osthälfte der USA, sowie der Südosten Kanadas. Durch den Menschen haben die Grauhörnchen auch die Britischen Inseln sowie die Gegend rund um Kapstadt in Südafrika erobert. Als Lebensraum gelten hauptsächlich Wälder, aber auch in Parks kann man die Grauhörnchen finden.
Da das Grauhörnchen und das Europäische Eichhörnchen auf den Britischen Inseln die gleichen ökologischen Nischen beanspruchten, hat sich die überlegende Art durchgesetzt. Da die Grauhörnchen vitaler und robuster sind, haben sie das Eichhörnchen größtenteils von den Inseln verdrängt.
Eigentlich zählt nur der Mensche zu den Feinden der Grauhörnchen. Aber auch der Streifenkauz, der Virginia-Uhu, der Fuchs und der Luchs versuchen immer wieder, die Grauhörnchen zu überlisten und zu erbeuten.
Die Grauhörnchen sind tagaktive baumlebende Tiere. Allerdings kommen diese Tiere zum Sammeln, Vergraben und Verzehren von z.B. Nüssen auf den Boden. Die Grauhörnchen halten keinen Winterschlaf, bzw. keine Winterruhe, sie sind das ganze Jahr über aktiv und ernähren sich in den Wintern vom vergrabenen Vorrat.
Als Unterschlupf und Wurfnest dienen häufig natürliche Hohlräume in alten Buchen oder Eichen. Allerdings bauen die Grauhörnchen auch große Außennester aus Ästen und Zweigen, die sie dann mit Blättern von Bäumen abdecken.
Die Nahrung besteht aus Samen und Knospen aller Art. Bevorzugt werden allerdings die der Fichten, Buchen, Lärchen und Birken. Zusätzlich nehmen sie tierische Zukost auf.
Nach einer Tragzeit von etwa 40 Tagen bringt das Weibchen 1 bis 4, meistens jedoch 2 bis 3 Junge mit einem Gewicht von 13 bis 17 g zur Welt, die mit etwa sieben Wochen das erste Mal das Nest verlassen. Mit einem Alter von etwa 10 Wochen werden die Jungen dann entwöhnt und mit einem Jahr werden sie geschlechtsreif.
Grauhörnchen sind in der Lage, bis zu drei Würfen in einem Jahr zu haben. Es gibt zwar keine feste Paarungszeiten, allerdings sind Geburten zwischen September und Dezember eher selten. Die Weibchen ziehen ihre Jungen alleine groß.
Eichhörnchen gehören zur Familie der Hörnchen (Sciuridae)
dazu gehören auch die Gattungen:
Zur Gattung der Eichhörnchen (Sciurus) gehören auch die Arten:
Grauhörnchen gelten als nicht gefährdet, sie sind recht häufig.
Grauhoernchen - wissenschaftlicher Name: Sciurus carolinensis. Das Grauhörnchen gehört zur Gattung der Eichhörnchen
Bilder / Foto Name: f76t0044 - Grauhoernchen
Fotograf / Bildquelle: Rolf Hicker Fotografie
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