Gray, 1821
Zu den Delfinen gehören 41 Arten. Delfine sind, wie auch die anderen Walarten, Säugetiere, die sich dem ausschließlichen Leben im Wasser angepasst haben. Delfine erreichen Längen von 1,5 bis zu 8 m. Der Körper ist stromlinienförmig und ermöglicht es den Delfinen teilweise recht hohe Geschwindigkeiten von bis zu 55 km/h zu erreichen. Bei den meisten Arten ist der Kiefer klar abgesetzt und bildet einen lang gezogenen Schnabel. Die Farbe der Körper zeigen verschiedene Abstufungen von Grau. Die Bauchseite ist in der Regel heller als der Rücken. Jede Delfinart hat auch eine andere Zeichnung, bestehend aus Linien und Feldern.
Im Kopf befindet sich ein rundes Organ, das Melone genannt wird. Dieses Organ spielt eine Rolle bei der Echolokation. Delfine senden wie ein Echolot Signale aus, genauer Ultraschalltöne, die z.B. von einem Beutetier oder einem Hindernis zurückgeworfen werden. Mit dieser Melone werden diese Signale wieder aufgefangen und ausgewertet. Somit weiß der Delfin genau, wie groß die Beute/das Hindernis ist und wie weit entfernt.
Die Tauchgänge der Delfine dauern meistens nur wenige Minuten, sie sind aber in der Lage bis zu 15 Min unter Wasser zu bleiben. Sie können dabei bis zu 300 m tief tauchen. Delfine sind sehr springfreudig und uns Menschen gegenüber sogar recht zutraulich. Sie sind bekannt dafür, dass sie sich Schiffen nähern, um dann auf deren Bugwellen zu reiten.
Delfine findet man in allen Meeren.
Delfine leben in Gruppen, sog. Schulen von bis zu 1000 Tieren zusammen. Die Kommunikation untereinander erfolgt durch Klicklaute, Pfeifen, Schnattern und andere Geräusche. Auch ist der Körperkontakt zur Kommunikation sehr wichtig.
Auch wenn Delfine nicht unbedingt mit einer Gruppe fest verbunden sind - sie wechseln durchaus häufiger - so können sie doch starke Bindungen zueinander entwickeln. Das zeigt sich besonders, wenn es um Unterstützung für verletzte oder kranke Artgenossen geht.
Delfine orten ihre Beute durch das Echoortungssystem. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Fischen und Kalmaren, die die Delfine aber nicht zerkauen, sondern meistens in einem Stück runterschlucken. Einige Arten fangen manchmal sogar Krustentiere. Der Schwertwal hingegen ernährt sich auch von anderen Meeressäugern, wie Robben oder anderen Wal- und Delfinarten.
Delfine gehören zur Überfamilie der Delfinartigen (Delphinoidea)
dazu gehören auch die Familien:
Zur Familie der Delfine (Delphinidae) gehören die Unterfamilien:
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Grindwal Grindwal, Pilotwal, Gewöhnlicher oder Langflossen-Grindwal wissenschaftlicher Name: Globicephala melas. Der Grindwal gehört zur Familie der Delfine |
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Atlantischer Weissseitendelfin wissenschaftlicher Name: Lagenorhynchus acutus. Der Atlantische Weißseitendelfin gehört zur Gattung der Kurzschnauzendelfine |
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Hector Delfin Hector- oder Neuseeland-Delfin wissenschaftlicher Name: Cephalorhynchus hectori. Der Hector-Delfin gehört zur Familie der Delfine |
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Schwarzdelfin Schwarz- oder Dunkler Delfin wissenschaftlicher Name: Lagenorhynchus obscurus. Der Schwarzdelfin gehört zur Gattung der Kurzschnauzendelfine |
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Grosser Schwertwal Großer Schwertwal, Orca oder Killerwal wissenschaftlicher Name: Orcinus orca. Der Schwertwal gehört zur Familie der Delfine. |
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Pazifischer Weissseitendelfin Pazifischer Weißseitendelfin oder Weißstreifendelfin wissenschaftlicher Name: Lagenorhynchus obliquidens. Der Pazifische Weißseitendelfin gehört zur Gattung der Kurzschnauzendelfine |
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Atlantischer Grosser Tuemmler Atlantischer Großer Tümmler oder Flaschennasendelfin wissenschaftlicher Name: Tursiops truncatus. Der Atlantische Große Tümmler gehört zur Familie der Delfine |