Informationen Tapire

wissenschaftlicher Name: Tapiridae. Die Tapire sind eine Familie der Unpaarhufer


Gray, 1821 (Familie)
Brünnich, 1772 (Gattung)

  • Englisch: Tapirs
  • Französisch: Tapir
  • Finnisch: Tapiirit
  • Italienisch: Tapiro
  • Niederländisch: Tapirs
  • Norwegisch: Tapirer
  • Portugiesisch: Anta, Tapir
  • Schwedisch: Tapirer
  • Spanisch: Tapires

  • Ordnung: Unpaarhufer (Perissodyctyla)
  • Gruppe: Huftiere (Ungulata)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Tapiren gehören 4 Arten. Sie haben Kopf-Rumpf-Länge von 180 bis 250 cm, Schwanzlängen von 4 bis 13 cm, Schulterhöhen von 73 bis 120 cm und Gewichte von 150 bis 320 kg. Diese Tiere haben eine schweineähnliche Gestalt. Die Oberlippe in Verbindung mit der Nase sind rüsselartig und sehr beweglich. Das Fell ist kurz, borstig und anliegend. Am Vorderhuf befinden sich 4 Zehen, am Hinterfuß nur 3. Die Fellbarben reichen von einfarbig braun bis schwärzlich, eine Art ist auch schwarzweiß gescheckt. Die Jungtiere haben ein geflecktes Fell - ähnlich wie die Frischlinge unserer einheimischer Wildschweine.

Tapire sind hervorragende Schwimmer und Taucher und flüchten häufig vor ihren Feinden ins Wasser.

Tapire haben eine Lebenserwarung von bis zu 35 Jahren. Der Durchschnitt liegt bei etwa 30 Jahren.

Verbreitung

Drei Arten leben in Mittel- und Südamerika, vom südlichen Mexiko bis in das südliche Brasilien und das nördliche Argentinien. Eine Art lebt in Südostasien, von Myanmar bis zur Malaiischen Halbinsel, sowie auf Sumatra. Als Lebensraum dienen die Wälder, hauptsächlich die tropischen Regenwälder. Das Wohngebiet ist immer in der Nähe von Gewässern oder umschließt eines.

Feinde

Die Feinde der Tapire sind Pumas, Jaguare, Bären, Krokodile und Anakondas. Der schlimmste Feind ist aber der Mensch, der den Tapir stark bejagt, besonders von den Siedlern, die in den Tapiren eine Gefahr für ihre Pflanzungen sehen. Aber auch einfach nur aus Spaß werden Tapire gejat. Desweiteres sind sie stark durch die Rodungen ihrer Heimatwälder gefährdet.

Lebensweise

Die nachtaktiven Tapire ziehen sich tagsüber in ihre dichten Verstecke zurück. Sie gelten als relativ friedliche Einzelgänger.

Ernährung

Die Nahrung besteht aus Blättern, Wasserpflanzen, Knsopen, Zweigen und Früchten.

Fortpflanzung

Nach Tragzeiten von 390 bis 410 Tagen bringen die Weibchen in der Regel nur ein Junges zur Welt, selten kommt es auch zu Zwillingsgeburten.

Mit 3 bis 4 Jahren werden Tapire geschlechtsreif.

Verwandtschaft

Tapire gehören zur Ordnung der Unpaarhufer (Perissodyctyla)
dazu gehören auch die Familien:

  • Nashörner (Rhinocerotidae)
  • Pferde (Equidae)

Systematik

Zur Familie der Tapire (Tapiridae) gehört nur eine Gattung, die Tapire.

Zur Gattung der Tapire (Tapirus) gehören die Arten:

  • Flachlandtapir (Tapirus terrestris)
  • Bergtapir (Tapirus pinchaque)
  • Mittelamerikanischer Tapir (Tapirus bairdii)
  • Schabrackentapir (Tapirus indicus)


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foto Flachlandtapir Flachlandtapir
wissenschaftlicher Name: Tapirus terrestris. Der Flachlandtapir gehört zur Familie der Tapire


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