Gray, 1821
Zu den Meerschweinchen gehören 17 Arten. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 20 bis 130 cm und Gewichte von 100 g bis zu 80 kg. Die Erscheinung ist recht unterschiedlich. So gibt es Arten, die kompakt mit kurzen Gliedmaßen gebaut sind und welche, die mit ihren langen Beinen und großen Ohren recht hasenähnlich sind.
Die Heimat sind weite Teile Südamerikas. Als Lebensraum dienen die unterschiedlichsten Umgebungen. So findet man sie in flachen Grasländern bis in den Gebirgsregionen in Höhen von bis zu 4000 Metern. Im Regenwald fehlen sie allerdings.
Meerschweinchen sind tagaktiv und halten selbst in den kalten Regionen keinen Winterschlaf. Als Unterschlupf dienen selbst gegrabene Baue. Aber auch verlassene Baue von anderen Tieren werden übernommen. In der Regel leben Meerschweinen in kleinen Gruppen, die sich um ein Männchen sammeln oder Paarweise.
Die Nahrung besteht rein aus pflanzlichen Stoffen, wie z.B. Gräser, Früchte oder Samen.
Nach einer Tragzeit von 50 bis 70 Tagen bringen die Weibchen ihre bereits gut entwickelten Jungen zur Welt. Die Jungen tragen dann bereits ihr Fell, haben Zähne und die Augen sind bereits geöffnet. Gleich nach der Geburt können sie laufen und sind Nestflüchter.
Meerschweinchen gehören zur Überfamilie der Meerschweinchenartigen (Cavioidea)
dazu gehören auch die Familien:
Zur Familie der Meerschweinchen (Caviidae) gehören die Unterfamilien:
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Grosser Pampashase Großer Pampashase oder Große Mara wissenschaftlicher Name: Dolichotis patagonum. Der Große Pampashase gehört zur Familie der Meerschweinchen |