Infos zu den Kieferlosen
Kieferlose sind primitive, fischähnliche Formen, die in der heutigen Zeit durch die Neunaugen und die Inger vertreten werden. Die ersten im Wasser lebenden Wirbeltiere von 450 Millionen Jahren waren äußerlich fischförmig, hatten aber kaum ausgebildete Flossen und keine Kiefer. Diese Tiere verwenden die wirksame Kombination eines Saugmaules und einer raspelnden Hornzunge.
Die frühen Kieferlosen sind ausgestorben, und die heutigen Formen kommen uns wie etwas entartete Vertreter einer einst sehr erfolgreichen Gruppe vor. Die fossilen Arten beweisen, dass es sehr viele verschiedene Arten gab. Es ist nicht geklärt, ob sie im Süßwasser oder im Meer entstanden sind.
Ein typisches Merkmal ist das Scheitelauge auf dem Kopf. Dieses ist bei den Ingern nur andeutungsweise vorhanden, bei den Neunaugen aber gut entwickelt. Bei ihnen ist dieses dritte Auge lichtempfindlich. Vor diesem Auge sitzt die Nasenöffnung.
Die fossilen Kieferlosen waren größtenteils stark gepanzert und hatten keine Ähnlichkeit mit den heutigen Arten. Die fossilen Gruppen werden Panzerfische genannt, die heutigen >Rundmäuler. Sie werden in zwei Gruppen aufgeteilt, welche mit einer Nasenöffnung und welche mit zwei Nasenöffnungen. Die Inger und Neunaugen haben jeweils nur eine Nasenöffnung.
Kieferlose gehören zum Stamm der Chordatiere (Chordata)
dazu gehört auch der Unterstamm:
Zum Unterstamm der Kieferlose (Agnatha) gehören u.a. die Ordnungen:
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Inger wissenschaftlicher Name: Myxiniformes. Inger sind eine Ordnung der Rundmäuler. |
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Neunaugen wissenschaftlicher Name: Petromyzoniformes. Neunaugen sind eine Ordnung der Rundmaeuler |
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Referenzen |