Merrem, 1820
Zu den Froschlurchen gehören rund 5.660 Arten. Diese Ordnung ist die größte unter allen Amphibien. Hier findet man u.a. die Frösche, Kröten und Unken. Die Hintergliedmaßen sind deutlich länger als die vorderen und der Schwanz reduziert. Nur die im Wasser lebenden Larven, die so genannten Kaulquappen, haben noch einen Schwanz. Dieser bildet sich im Laufe der Metamorphose dann aber zurück. Die Fortbewegung erfolgt laufend, hüpfend oder springend. Es gibt sogar Arten, die sehr gut klettern können.
Die Froschlurche findet man auf allen Kontinenten, außer der Antarktis. Auch viele Inseln von den tropischen Zonen bis zu den kalten gemäßigten Regionen weißen keine Froschlurche auf. Die meisten Arten findet man in den Tropen und Subtropen Mittel- und Südamerikas. Aber auch in Südostasien und sogar in Afrika südlich der Sahara herrscht eine sehr große Artenvielfalt.
Zur Fortpflanzungszeit gehen die meisten Arten ins Wasser. Die Männchen vieler Arten haben Schallblasen, mit denen sie ihre Paarungsrufe erzeugen können. Wenn sich ein Paar gefunden hat, wird das Männchen vom Weibchen auf dem Rücken getragen. Die Befruchtung findet außerhalb des Körpers statt. Die Weibchen lassen ihren Laich (ihre Eier) ins Wasser gleiten. Es können Einzeleier sein, aber auch zusammenhängende in einer Schnur oder einem Klumpen. Einige Arten legen ihren Laich aber auch aüf Blättern über dem Wasser oder auf den Waldboden. Beim abgeben des Laiches besamt das Männchen den Laich.
Froschlurche gehören zur Überordnung der Salientia und sind auch die einzigen Vertreter derer.
Zur Ordnung der Froschlurche (Anura) gehören die Unterordnungen:
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Nerzfrosch wissenschaftlicher Name: Rana septentrionalis. Der Nerzfrosch gehört zur Gattung der Echten Frösche |
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Referenzen |