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Wissenschaftliche Informationen und Bilder zum Thema Bären, wissenschaftlicher Name: Ursidae. Die Bären sind eine Familie der Hundeartigen.


Fischer, 1817

  • Englisch: Bear
  • Französisch: Ursidés
  • Dänisch: Bjørne
  • Finnisch: Karhut
  • Isländisch: Bjarndýr
  • Italienisch: Orso
  • Niederländisch: Beren
  • Norwegisch: Bjørnefamilien
  • Portugiesisch: Urso
  • Schwedisch: Björnar
  • Spanisch: Osito

  • Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Unterabteilung: Neumundtiere (Deuterostomia)
  • Bilateria

Allgemeines

Zu den Bären gehören 8 Arten. Sie gehören zu den hundeartigen Raubtieren und erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 100 bis 300 cm, Schwanzlängen von 3 bis 12 cm, Standhöhen von 70 bis 160 cm und Gewichte zwischen 50 und 1000 kg. Der Körper ist stämmig, der Kopf ist groß und die Gliedmaßen eher kurz und sehr kräftig. Die Augen sind klein und die runden Ohren sind aufgerichtet. Die Schnauze ist lang gestreckt. Das bei den meisten Arten einfarbige braune oder schwarze Fell ist eher lang. Nur der Eisbär hat ein weißes Fell und der Pandabär ein schwarz-weißes. Bären sind Sohlengänger.

Die Lebenserwartung der Bären liegt bei 20 bis 30 Jahren. In Gefangenschaft können die Bären sogar bis zu 50 Jahre alt werden!

Verbreitung

Bären leben heute nur in Eurasien und Amerika, hier allerdings überwiegend Nord- und Mittelamerika. In Südamerika findet man sie nur im nordwestlichen Teil. Bären leben in einer Vielzahl von Lebensräumen. So findet man sie in den Polarregionen über Grasländer bis hin zu tropischen Regenwäldern. Allerdings in Wüsten und wüstenähnlichen Gebieten findet man sie in der Regel nicht.

Lebensweise

Die hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiven Bären sind eher Einzelgänger. Ausnahmen sind die Mutterfamilien. Zum Schlafen ziehen sie sich in Höhlen, hohlen Baumstämmen oder Erdgruben zurück. Die Fortbewegung ist meistens ein gemütlicher Passgang. Allerdings können sie auch recht schnell laufen und können dann Geschwindigkeiten von bis zu 50 km/h erreiche. Bären können sehr gut schwimmen und die meisten Tiere sogar recht gut klettern.

Die meisten Bären halten während der kalten Wintermonate eine Winterruhe. Hierbei gehen zwar die Atemfrequenz und der Herzschlag zurück, aber die Körpertemperatur sinkt nur wenig. Es ist also kein richtiger Winterschlaf.

Ernährung

Die meisten Bären sind Allesfresser. Die Nahrung besteht im Allgemeinen aus Früchten, sonstige Pflanzenteile, Insekten, kleinen Wirbeltieren (Fische und Nagetiere) - einige Arten können sogar größere Beutetiere, wie z.B. Hirsche erbeuten. Der Eisbär gehört nicht zu den Allesfressern, er ist ein reiner Fleischfresser, der nur in "Notsituationen" auf vegetarische Kost zurückgreift. Auch der Pandabär gilt nicht als Allesfresser, seine Nahrungsquelle ist Bambus.

Fortpflanzung

Die meisten Bärenbabys kommen während der Winterruhe zur Welt. Nach einer Tragzeit von 3 bis 9 Monaten (incl. eventueller Keimruhe) bringt das Weibchen 1 bis 3 Junge mit Gewichten von 320 bis 500 g zur Welt. Die Entwöhnung erfolgt nach 3 bis 9 Monaten. Die Jungen werden nur von der Mutter versorgt und bleiben bis zu 18 bis 24 Monaten bei ihr.

Bären werden mit etwa 3 bis 5 Jahren geschlechtsreif. Allerdings sind die Männchen häufig erst mit 10 bis 11 Jahren ausgewachsen.

Verwandtschaft

Bären gehören zur Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea)
dazu gehören auch die Familie:

  • Hunde (Canidae)
  • Walrosse (Odobenidae)
  • Ohrenrobben (Otariidae)
  • Hundsrobben (Phocidae)
  • Kleine Pandas (Ailuridae)
  • Skunks oder Stinktiere (Mephitidae)
  • Kleinbären (Procyonidae)
  • Marder (Mustelidae)

Systematik

Zur Familie der Bären (Ursidae) gehören die Gattungen:

  • Riesen-Pandas (Ailuropoda) mit einer Art
  • Malayenbären (Helarctos) mit einer Art
  • Lippenbären (Melursus) mit einer Art
  • Brillenbären (Tremarctos) mit einer Art
  • Echte Bären (Ursus) mit 4 Arten


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foto Eisbaer Eisbaer
wissenschaftlicher Name: Ursus maritimus. Der Eisbär gehört zur Gattung der Echten Bären.
foto Braunbaer Braunbaer
wissenschaftlicher Name: Ursus arctos. Der Braunbär gehört zur Gattung der Echten Bären.
foto Grizzlybaer Grizzlybaer
wissenschaftlicher Name: Ursus arctos horribilis. Der Grizzlybär gehört zur Gattung der Echten Bären.
foto Amerikanischer Schwarzbaer Amerikanischer Schwarzbaer
Amerikanischer Schwarzbär oder Baribal
wissenschaftlicher Name: Ursus americanus. Der Amerikanische Schwarzbär gehört zur Gattung der Echten Bären.


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