Erxleben, 1777
Zu den Pavianen gehören 5 Arten. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 40 bis 110 cm, Schwanzlängen von bis zu 80 cm und Gewichte bis etwas über 30 kg. Die Weibchen sind erheblich kleiner und unterscheiden sich häufig auch in der Gestalt von den Männchen. Die Männchen werden fast doppelt so schwer wie die Weibchen und haben größere Eckzähne. Bei manchen Arten tragen die Männchen eine ausgeprägte Mähne im Nacken- und Schulterbereich. Beide Geschlechter haben eine lange, hundeähnliche Schnauze und zusammenstehende Augen. Das Fell ist dicht und rau und variiert von Art zu Art. Auch sind teilweise die Männchen anders gefärbt als die Weibchen.
Auffällig bei den Pavianen ist deren haarloses Gesäß. Während der fruchtbaren Zeit schwillt der Genitalbereich der Weibchen, hormonell bedingt, stark an. Der Afterbereich wölbt sich dabei nach außen und ist oft leuchtend rot verfärbt. Damit wird den Männchen die Paarungsbereitschaft der Weibchen signalisiert.
Paviane sind über fast ganz Afrika verbreitet, nur im Nordwesten, sowie auf Madagaskar fehlen sie. Eine Art, der Mantelpavian, lebt auch in Saudi-Arabien, Jemen und auf der Arabischen Halbinsel.
Paviane gehören zur zur Tribus der Pavianartige (Papionini)
dazu gehören auch die Gattungen:
Zur Gattung der Paviane (Papio) gehören die Arten:
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Baerenpavian Saeugetier Primat Affe Bärenpavian, auch Tschakma wissenschaftlicher Name: "Papio ursinus". Der Bärenpavian gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten. |
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Mantelpavian wissenschaftlicher Name: Papio hamadryas. Der Mantelpavian gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten |