Gray, 1821
Zu den Meerkatzenverwandten gehören 137 Arten. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 25 bis 110 cm, Schwanzlängen von 0 bis 110 cm und Gewichte von 0,7 bis 50 kg. Die Nasenscheidewand ist schmal, das führt dazu, dass die Meerkatzenverwandten auch häufig Schmalnasenaffen genannt werden. Der Körperbau ist sehr unterschiedlich. So gibt es große, stämmig gebaute Arten, die am Boden leben, aber auch kleine, schlanke Arten, die hauptsächlich in den Bäumen leben. Der Länge des Schwanzes reicht von komplett zurückgebildet bis lang, kann aber nicht als Greifschwanz eingesetzt werden. Die Schnauze ist bei einigen Arten hundeartig.
Die Lebenserwartung der Meerkatzenverwandten liegt bei 20 bis 45 Jahren.
Die Heimat der Meerkatzenverwandten leben in Afrika südlich der Sahara und im Nordwesten Afrikas und in Südostasien. Eine Art wurde auch in Europa eingeführt. Die Berberaffen leben auf Gibraltar.
Als Lebensraum dienen Regen-, Mangroven-, Galerie-, Küsten-, Gebirgswälder, Buschlandschaften, Savannen und Felsgebiete
Meerkatzenverwandte haben sehr unterschiedliche Lebensweisen. So gibt es reine Bodenbewohner, reine Baumbewohner oder "kombinierte" Boden-/Baumbewohner. Die Tiere sind tagaktiv und leben monogam, in Gruppen, in denen es nur ein Männchen, oder mehrere Männchen gibt oder auch in reinen Männchengruppen. Die Größe der Gruppen liegt bei 20 bis 60 Tieren. Die Größen der Reviere schwanken ja nach Art zwischen 0,01 bis 100 qkm.
Die Nahrung besteht je nach Art sowohl aus pflanzlichen Bestandteilen, wie Früchten, Samen, Nüssen, Blättern, Blüten, Knospen, Sprossen, Wurzeln, Pilze, Bast, Gras, Harz, sowie aus tierischen Bestandteilen, wie Insekten, Spinnen, Krustentieren, Weichtieren, kleinen Wirbeltieren, Vögeln und deren Eier und Nagetiere. Die großen Meerkatzenverwandten jagen sogar junge Antilopen.
Nach Tragzeiten von 150 bis 200 Tagen bringen die Weibchen in der Regel jeweils ein Junges zur Welt, selten Zwillinge, die dann mit 3 bis 15 Monaten entwöhnt werden.
Die Jungen werden mit etwa 3 bis 6 Jahren Geschlechtsreif, wobei die Männchen einiger Arten sogar erst später voll ausgewachsen sind.
Meerkatzenverwandte gehören zur Teilordnung der Altweltaffen (Catarrhini)
dazu gehören auch die Familien:
Zur Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae) gehören die Unterfamilien:
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Indischer Hutaffe wissenschaftlicher Name: Macaca radiata. Der Indische Hutaffe gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten |
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Berberaffe Berberaffe oder Magot wissenschaftlicher Name: Macaca sylvanus. Der Berberaffe gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten |
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Baerenpavian Saeugetier Primat Affe Bärenpavian, auch Tschakma wissenschaftlicher Name: "Papio ursinus". Der Bärenpavian gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten. |
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Mantelpavian wissenschaftlicher Name: Papio hamadryas. Der Mantelpavian gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten |
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Gruene Meerkatze wissenschaftlicher Name: Chlorocebus. Die Grünen Meerkatzen sind eine Gattung der Altweltaffen |