Informationen Hundsrobben

wissenschaftlicher Name: Phocidae. Die Hundsrobben sind eine Familie der Hundeartigen


Gray, 1821

  • Englisch: Earless Seals
  • Französisch: Phocidés
  • Dänisch: Ægte sæler
  • Finnisch: Hylkeet
  • Isländisch: Selaætt
  • Italienisch: Foca
  • Niederländisch: Zeehonden
  • Norwegisch: Hårselfamilien
  • Portugiesisch: Focas
  • Schwedisch: Öronlösa sälar
  • Spanisch: Focas

  • Überfamilie: Hundeartige (Cynoidea)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Hundsrobben gehören 19 Arten. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 110 bis 650 cm und Gewichte von 50 bis 3500 kg. Bei den meisten Arten sind die Männchen und Weibchen etwa gleichgroß, oder die Weibchen sind sogar geringfügig größer. Nur bei den See-Elefanten und den Klappmützen sind die Männchen erheblich größer.

Das Haarkleid der Hundsrobben ist eher spärlich und wird einmal im Jahr komplett abgestoßen und erneuert. Während der Zeit dieses Fellwechsels gehen die Hundsrobben seltener ins Wasser, als zu den anderen Zeiten. Das kommt daher, weil die Tiere ohne ihr wärmendes Fellkleid schneller auskühlen.

Verbreitung

Hundsrobben findet man in erster Linie in den arktischen und antarktischen Meeren. Aber auch an gemäßigten Küsten (wie die deutschen Küsten) kommen sie vor, aber nur mit wenigen Arten in den Tropen.

Lebensweise

Die meisten Arten leben einzelgängerisch oder leben in kleinen Verbänden. Die See-Elefanten leben in Harems-Verbänden.

Ernährung

Die Nahrung besteht von Fisch und anderen Meerestieren. Der Schneeleopard hat sich allerdings zu einem Räuber entwickelt, der vor allem Pinguine und kleinere Robbenarten jagt.

Verwandtschaft

Hundsrobben gehören zur Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea)
dazu gehören auch die Familien:

  • Hunde (Canidae)
  • Bären (Ursidae)
  • Walrosse (Odobenidae)
  • Ohrenrobben (Otariidae)
  • Kleine Pandas (Ailuridae)
  • Skunks oder Stinktiere (Mephitidae)
  • Kleinbären (Procyonidae)
  • Marder (Mustelidae)

Systematik

Zur Familie der Hundsrobben (Phocidae) gehören die Gattungen:

  • Mönchsrobben (Monachus) mit 3 Arten
  • See-Elefanten (Mirounga) mit 2 Arten
  • Ross-Robben (Ommatophoca) mit einer Art
  • Krabbenfresser (Lobodon) mit einer Art
  • Seeleoparden (Hydrurga) mit einer Art
  • Weddellrobben (Leptonychotes) mit einer Art
  • Klappmützen (Cystophora) mit einer Art
  • Bartrobben (Erignathus) mit einer Art
  • Echte Hundsrobben (Phoca) mit 7 Arten
  • Kegelrobben (Halichoerus) mit einer Art


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foto Sattelrobbe Sattelrobbe
wissenschaftlicher Name: Pagophilus groenlandicus. Die Sattelrobbe gehört zur Familie der Hundsrobben.


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