Informationen Bartenwale

Wissenschaftliche Informationen und Bilder zum Thema Bartenwale, wissenschaftlicher Name: Mysticeti. Die Bartenwale sind eine Unterordnung der Wale.


Cope, 1891

  • Englisch: Baleen whales
  • Französisch: Mysticète
  • Dänisch: Bardehvaler
  • Finnisch: Hetulavalaat
  • Italienisch: Misticeti
  • Niederländisch: Baleinwalvissen
  • Norwegisch: Bardehvaler
  • Portugiesisch: Baleias
  • Schwedisch: Bardvalar
  • Spanisch: Ballenas

  • Ordnung: Wale (Cetacea)
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Unterabteilung: Neumundtiere (Deuterostomia)
  • Bilateria

Allgemeines

Zu den Bartenwalen gehören 14 Arten. Bartenwale erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 5 bis 35 m und Gewichte von 4,5 bis 135 t. Die großen bis riesigen Wale haben einen mächtigen Kopf mit einer geräumigen Mundhöhle. Im Oberkiefer befinden sich zwei Reihen lange, dichtstehende "Barten", mit denen diese Wale Kleinlebewesen aus dem Meerwasser filtern. Der Schädel ist symmetrisch mit einem verhältnismäßig kleinen Hirnraum. Die zwei Blaslöcher sind voneinander getrennt. Die Rückenfinne ist entweder klein oder fehlt ganz.

In der Unterordnung der Bartenwale findet man schlanke Schnellschwimmer (Furchenwale), die bis zu 50 km/h schnell schwimmen können, aber auch behäbige Glattwale, die es nur auf bis zu 11 km/h bringen.

Bartenwale haben eine Lebenserwartung von über 30 Jahren. Finnwale sollen sogar bis zu 100 Jahre alt werden.

Verbreitung

Bartenwale sind in allen Ozeanen zu Hause.

Lebensweise

Bartenwale sind nicht sehr gesellig. Entweder leben sie einzeln, als Paar, in Familiengruppen und manchmal doch in größeren Verbänden. Normalerweise sind Bartenwale Hochseebewohner.

Bartenwale gelten als recht springfreudig. Am bekanntesten hierfür ist der Buckelwal. Wieso die Tiere dieses tun, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Auch sind diese Wale recht stimmfreudig und die großen Wale kann man über mehere 100 Kilometer weit hören. Auch hier sind die Buckelwale die bekanntesten Tiere. Ihre Gesänge sind einzigartig

Wanderung

Die meisten Bartenwale wandern zwischen nahrungsreichen kalten Meeresgebieten und warmen Paarungs- und Geburtsgebieten hin und her.

Ernährung

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Krill. Je nach Art kommen dann aber noch Fische, Tintenfische, Quallen, Krebse und anderes "Kleingetier" hinzu.

Fortpflanzung

Nach einer Tragzeit von 10 bis 12 Monaten wird jeweils ein Junges mit einem Gewicht von 450 bis 6500 kg geboren. Entwöhnt werden die Jungwale mit 5 bis 12 Monaten.

Bartenwale werden mit 6 bis 13 Jahren geschlechtsreif.

Verwandtschaft

Bartenwale gehören zur Ordnung der Wale (Cetacea)
dazu gehört auch die Unterordnung:

  • Zahnwale (Odontoceti)

Systematik

Zur Unterordnung der Bartenwale (Mysticeti) gehören die Familien:

  • Glattwale (Balaenidae) mit 4 Arten
  • Zwergglattwale (Neobalaenidae) mit einer Art
  • Grauwale (Eschrichtiidae) mit einer Art
  • Furchenwale (Balaenopteridae) mit 8 Arten


Sie sehen Bartenwale Tiere 1 bis 4
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foto Noerdlicher Zwergwal Noerdlicher Zwergwal
Nördlicher Zwergwal oder Minkewal
wissenschaftlicher Name: Balaenoptera acutorostrata. Der Nördliche Zwergwal gehört zur Familie der Furchenwale
foto Finnwal Finnwal
wissenschaftlicher Name: Balaenoptera physalus. Der Finnwal gehört zur Familie der Furchenwale.
foto Grauwal Grauwal
wissenschaftlicher Name: Eschrichtius robustus. Der Grauwal gehört zur Unterordnung der Bartenwale.
foto Buckelwal Buckelwal
wissenschaftlicher Name: Megaptera novaeangliae. Der Buckelwal gehört zur Familie der Furchenwale


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