Informationen über Affen:
Die ersten Affen haben sich vor etwa 35 Mill. Jahren entwickelt. Sie lösten sich von den heutigen Halbaffen, mit denen sie sich bis dahin gemeinsam entwickelt haben. Damals haben wohl alle Affen-Arten eine Phase durchgemacht, in der sie ein echtes Baumleben führten.
Die gemeinsamen Merkmale aller Affen sind:
1. Das Gehirn: Es ist im Verhältnis zum Körpergewicht relativ groß und gut ausgebildet. Die Stirn- und Schläfenpartie des Großhirns ist dabei betont. Das Sehen und Hören ist sehr gut ausgebildet, das Riechen dagegen nicht so gut.
2. Greifhangeln bzw. Zweibeinergang: Entweder können sich die Affen geschickt durch das Greifhangeln im Geäst fortbewegen oder die Fähigkeit zum Zweibeinergang am Boden ist, wenn auch verschieden, stark ausgeprägt.
3. Handhabung der Gliedmaßen: Die Handhabung der Vordergliedmaßen ist hervorragend, z.T. auch die der Hintergliedmaßen. Der Greifschwanz mancher Arten hat sich zu einer "fünften Hand" weiterentwickelt.
4. Das Gebiss: Das Gebiss der Affen besteht im Ober- und Unterkiefer auf jeder Seite jeweils aus zwei Schneidezähne, einem spitz-kegelförmigen Eckzahn, zwei oder drei vorderen Backenzähnen und zwei oder drei Mahlzähnen.
5. Die sekundären Geschlechtsmerkmale: Diese Geschlechtsmerkmale sind meisten deutlicher ausgeprägt als bei den Halbaffen und sie sind vielgestaltiger.
Die Nahrung der meisten heute lebenden Affen-Arten besteht aus Blättern und Früchten. Als Beikost verzehren sie Insekten und deren Larven, Frösche, Eidechsen, Vögel und Kleinsäuger.
Im Gegensatz zu den anderen Säugetieren, können sich Affen jederzeit fortpflanzen, sie haben keine feste Fortpflanzungsperioden. Sie haben einen hormongesteuerten Monatszyklus der Eireifung (bekanntes Beispiel: der Mensch). Bei vielen Affenarten macht sich die fruchtbare Periode durch verfärben und anschwellen bestimmter Hautpartien an den Geschlechtsorganen bemerkbar. Dieses lenkt und steigert die Begattungsbereitschaft der Männchen. Bis auf eine Ausnahme (Bonobo), findet die Begattung vom Rücken her statt; das Männchen besteigt das Weibchen. Dieses kennzeichnet die männliche Überlegenheit. Die Jungen entwickeln sich langsamer als bei den Halbaffen. Auch die Geschlechtsreife setzt später ein.
Affen gehören zur Ordnung der Primaten (Primates)
dazu gehören auch die Halbaffen (Prosimii).
Zur Unterordnung der Affen gehören zwei Teilordnungen:
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Indischer Hutaffe wissenschaftlicher Name: Macaca radiata. Der Indische Hutaffe gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten |
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Berberaffe Berberaffe oder Magot wissenschaftlicher Name: Macaca sylvanus. Der Berberaffe gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten |
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Baerenpavian Saeugetier Primat Affe Bärenpavian, auch Tschakma wissenschaftlicher Name: "Papio ursinus". Der Bärenpavian gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten. |
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Mantelpavian wissenschaftlicher Name: Papio hamadryas. Der Mantelpavian gehört zur Familie der Meerkatzenverwandten |
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Gruene Meerkatze wissenschaftlicher Name: Chlorocebus. Die Grünen Meerkatzen sind eine Gattung der Altweltaffen |
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Gibbons Oder Langarmaffen wissenschaftlicher Name: Hylobatidae. Gibbons sind eine Familie der Affen. |
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Meerkatzen wissenschaftlicher Name: Cercopithecidae. Meerkatzen sind eine Familie der Primaten |
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Krallenaeffchen wissenschaftlicher Name: Callitricidae. Krallenaeffchen sind eine Familie der Primaten |
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Referenzen |