(Linnaeus, 1767)
Der Zebrafalter hat eine Flügelspannweite von 7 bis 10 cm. Männchen und Weibchen dieser Schmetterlinge unterscheiden sich nicht. Die langen, schmalen Vorderflügel sind dunkelbraun bis schwarz mit drei gelben Streifen, die vom Vorderrand zum Außenrand laufen. Die Unterseite gleicht der Oberseite, ist nur etwas blasser. Die deutlich kleineren Hinterflügel sind ebenfalls dunkelbraun bis schwarz und am Flügelrand gewellt. Eine gelbe Binde befindet sich in der Mitte des Flügels, eine Reihe kleiner, gelber Flecken in der Nähe vom Flügelrand. Direkt am Flügelrand gibt es noch einige kleine, schwachgelbe Flecken und in Körpernähe...
... befindet sich ein einzelner, kleiner, roter Fleck. Die Unterseite gleicht der Oberseite, ist insgesamt aber etwas blasser. Statt einem, finden sich hier aber vier kleine rote Flecken. Der Körper ist schwarz, wobei die Unterseite gelb ist. Die Raupen sind weiß mit langen, schwarzen Stacheln.
Zebrafalter sind sehr langlebig und fliegen relativ langsam.
Der Zebrafalter ist seit 1996 der offizielle Staatsschmetterling von Florida.
Die Heimat ist ganz Mittel- und Südamerika, sowie das südliche Nordamerika. Das Verbreitungsgebiet reicht nördlich bis Mexiko, Südtexas und Florida. Als Lebensraum dienen in erster Linie die tropischen Regenwälder. Aber auch andere feuchte Wälder und offenes Gelände sind bei den Zebrafaltern beliebt.
Der Zebrafalter muss keine Fressfeinde fürchten, da er für diese ungenießbar ist.
Die Nächte verbringen die Zebrafalter in Gruppen an einem bestimmten Ort, immer an derselben Stelle. Am liebsten schlafen sie über Tümpeln, da diese Falter eine hohe Luftfeuchtigkeit mögen. Solche Schlafgruppen können durchaus über 100 Falter umfassen. In der Regel halten sich aber nur 25 bis 30 Tiere in so einer Gruppe auf. Diese Gruppen bilden die Falter zum Schutz vor Fressfeinden. Alle Falter zusammen sondern einen starken, unappetitlichen Geruch aus, der Fressfeinde abschreckt.
Die Raupen sind dagegen nachtaktiv.
Die Futterpflanzen sind, wie bei allen anderen Passionsblumenfalter, diverse Passionsblumen. In diesen Pflanzen befinden sich Aminosäuren, die die Raupen und Schmetterlinge für Fressfeinde ungenießbar machen.
Männchen sind sehr aktiv und fliegen auf der Suche nach einem Weibchen ohne Ruhe umher. Wenn sie kein Weibchen finden, lassen sie sich sogar von weiblichen Puppen anziehen und bleiben dann so lange dort, bis das Weibchen geschlüpft ist, um sich dann zu paaren.
Nach der Paarung legt das Weibchen ihre orange, länglichen Eier auf die Blätter und Äste der Futterpflanzen. Dabei werden immer 5 bis 15 Eier in einer Gruppe gelegt.
Die Gesamtsystematik:
Zur Gattung Heliconius gehören auch die Arten:
Postmann-Falter gehören zum Untertribus Heliconiiti
dazu gehören auch die Gattungen:
Für den Zebrafalter besteht keine unmittelbare Bedrohung.
Zebrafalter Schmetterling Edelfalter - Wissenschaftliche Informationen über Zebrafalter, ein Mitglied aus der Familie der Edelfalter, Schmetterlinge.
wissenschaftlicher Name: Heliconius charithonia
Zebrafalter Schmetterling Edelfalter: weitere Bilder für: Heliconius charithonia
Bilder / Foto Name: cdn_k3s24297 - Zebrafalter Schmetterling Edelfalter
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