Informationen Tamarine

wissenschaftlicher Name: Saguinus. Die Tamarine sind eine Gattung der Krallenaffen


Hoffmannsegg, 1807

  • Englisch: Tamarins
  • Französisch: Tamarins
  • Niederländisch: Tamarins
  • Portugiesisch: Sagüi, Saguim, Soim, Tamarim
  • Schwedisch: Tamariner
  • Spanisch: Tamarinos

  • Familie: Krallenaffen (Callitrichidae)
  • Teilordnung: Neuweltaffen (Platyrrhini)
  • Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorhini)
  • Ordnung: Primaten (Primates)
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Tamarinen gehören 17 Arten. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 18 bis zu 30 cm, Schwanzlängen von 25 bis zu 44 cm und Gewichte von 220 bis zu 900 g. Die meisten Arten haben ein schwarzes Fell. Es gibt es auch braun- oder weißgefärbte Arten. Die Hände und Füße sind je nach Art unterschiedlich gefärbt und weichen farblich vom restlichen Fell ab, teilweise trifft es allerdings auch nur auf die Hand- und Fußflächen zu. Das schwarze Gesicht ist unbehaart, allerdings tragen einige Arten einen Schnurrbart.

Tamarine haben eine Lebenserwartung von bis zu 16 Jahre.

Verbreitung

Die Heimat reicht von Costa Rica bis zum Amazonasbecken und Nordbolivien. Als Lebensraum dienen tropische Regenwälder und offene Waldgebiete.

Lebensweise

Tamarine sind tagaktiv, baumlebend und leben in Familiengruppen von bis zu 9 Tieren zusammen. Hin und wieder schließen sich mehrere Familiengruppen zu einer großen Gruppe von bis zu 40 Tieren zusammen.

Ernährung

Die Nahrung besteht hauptsächlich aus pflanzlichen Stoffen, wie Blätter und Früchte. Aber auch Spinnen, Insekten, Vogeleier und kleine Wirbeltiere stehen auf dem Speiseplan.

Fortpflanzung

Nach einer Tragzeit von etwa 140 Tagen bringt das Weibchen im Schnitt 2 Junge zur Welt. Bis zu zweimal im Jahr gebären Weibchen Junge. Nach der Geburt werden die Jungen vom Vater umher getragen und zum Säugen zur Mutter zurückgebracht.

Verwandtschaft

Tamarine gehören zur Familie der Krallenaffen (Callitrichidae)
dazu gehören auch die Gattungen:

  • Schwarzkronen-Seidenäffchen (Callibella)
  • Springtamarin (Callimico)
  • Büschelaffen (Callithrix)
  • Zwergseidenäffchen (Cebuella)
  • Löwenäffchen (Leontopithecus)
  • Seidenäffchen (Mico)

Systematik

Zur Gattung der Tamarine (Saguinus) gehören die Arten:

  • Schwarzrückentamarin (Saguinus nigricollis)
  • Rio-Napa-Tamarin (Saguinus graellsi)
  • Braunrückentamarin (Saguinus fuscicollis)
  • Weißmanteltamarin (Saguinus melanoleucus)
  • Goldmanteltamarin (Saguinus tripartitus)
  • Rotbauchtamarin (Saguinus labiatus)
  • Schnurrbarttamarin (Saguinus mystax)
  • Rotkappentamarin (Saguinus pileatus)
  • Kaiserschnurrbarttamarin (Saguinus imperator)
  • Rothandtamarin (Saguinus midas)
  • Schwarzhandtamarin (Saguinus niger)
  • Marmorgesichttamarin (Saguinus inustus)
  • Geoffroy-Perückenaffe (Saguinus geoffroyi)
  • Lisztaffe (Saguinus oedipus)
  • Weißfußaffe oder -tamarin (Saguinus leucopus)
  • Mantelaffe (Saguinus bicolor)
  • Martin-Tamarin (Saguinus martinsi)

Status

Tamarine leiden sehr unter der Abholzung ihrer Wälder. 12 Arten gelten bereits als gefährdet oder bedroht.


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foto Lisztaffe Lisztaffe
Lisztaffe oder -äffchen
wissenschaftlicher Name: Saguinus oedipus. Der Lisztaffe gehört zur Familie der Krallenaffen


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