Infos zu den Spitzmausopossums
Die Tiere dieser Familie erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 13,5 cm, eine Schwanzlänge von 6,5 bis 14 cm und ein Gewicht von 21-45 g. Der Schwanz ist schwach behaart, an der Wurzel manchmal verdickt. Das Fell ist dicht und weich. Die Färbung ist einheitlich graubraun oder dunkelbraun. An den Vorder- und Hinterfüßen befinden sich jeweils fünf bekrallte Finger und Zehen. Der Schädel ist lang gestreckt und flach.
Ein Beutel ist nicht vorhanden, aber große Beutel-Knochen. Das Weibchen hat vier bis fünf Zitzen. Der Hodensack beim Männchen ist groß.
Die ersten Schneidezähne im Unterkiefer sind groß, nach vorn geneigt und schaufelförmig. An ihnen schließen sich kleine, gleichgestaltete, stiftförmige Zähne an. Insgesamt sind 46 Zähne vorhanden. Auffällig sind seitliche, mit kurzen Borsten besetzte Anhänge an Ober- und Unterlippe in der hinteren Hälfte der Mundspalte. Die Augen sind winzig.
Entdeckt wurden dieser Tiere erst in er der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Ihre Vorfahren lebten im Eozän, vor etwa 60 Millionen Jahren.
Die Spitzmausopossums leben im dichten Unterholz der Bergwälder (Regen- und Nebelwaldregionen) an den Abhängen, in den Tälern der Anden von Südvenezuela bis Südchile.
Die Spitzmausopossums sind nachtaktive Bodenbewohner.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Gliederfüßern, Insekten und ihre Larven und kleinen Wirbeltieren.
Spitzmausopossums gehören zur Ordnung der Beuteltiere (Marsupialia)
dazu gehören auch die Familien:
Zur Familie der Spitzmausopossums (Caenolestidae) gehören die Gattungen:
Durch Vernichtung des Lebensraumes sind die Spitzmausopossums gefährdet. Aber man vermutet, dass diese Tiere wahrscheinlich doch noch weiter verbreitet sind, als man annimmt.