auch Zyklostomen
Duméril, 1806
Die Rundmäuler ist die einzige heute noch lebende Form der Kieferlosen und stehen damit auf der untersten Stufe der Wirbeltiere. Sie haben im Gegensatz zu den Kiefertieren keinen Gesichtsschädel und nur einen primitiven, knorpeligen Hirnschädel. Darum fehlt ihnen auch der aus Ober- und Unterkiefer bestehende Mund. Ihren Namen verdanken sie einem trichterförmigen Saugmund mit Raspelzähnen. Die Rundmäuler werden zwar immer wieder in Tierbüchern, die systematisch aufgebaut sind, immer am Anfang der Fische aufgeführt, haben aber keine nähere verwandtschaftlichen Beziehungen zu ihnen. Ihnen fehlen auch paarige Flossen, Schuppen und die Milz. Die Kiemen liegen in 6-14 Kiementaschen, die mit Atmungsgewebe ausgekleidet sind.
Die Befruchtung der Eier geschieht stets im Wasser, und zwar außerhalb des Körpers.
Die Gesamtsystematik:
Zur Klasse der Rundmäuler (Cyclostomata) gehörten einst die Ordnungen, die heute eigene Überklassen bilden:
Rundmäuler gehörten einst zur Überklasse der Kieferlose (Agnatha)
dazu gehörte auch die Klasse:
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Inger Wissenschaftliche Informationen über Inger, einer Überklasse der Wirbeltiere. wissenschaftlicher Name: Myxinomorphi |
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Neunaugen Wissenschaftliche Informationen über Neunaugen, einer Überklasse der Wirbeltiere. wissenschaftlicher Name: Petromyzontomorphi |
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Referenzen |