Roehrenaale

wissenschaftlicher Name: wiss. Roehrenaale sind eine Familie der Knochenfische


Infos zu den Röhrenaalen

  • Unterstamm: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Unterabteilung: Neumundtiere (Deuterostomia)
  • Bilateria

Allgemeines

Röhrenaale haben eine langen, dünnen Körper, enge Kiemenöffnungen und einen harten Punkt am hinteren Körperende. Mit diesem Körperende voran graben sie sich in den Sand ein. Sie sind mit den Meeraalen eng verwandt, so dass einige Wissenschaftler sie deshalb der selben Familie zuordnen.

Verbreitung

Die Röhrenaale kommen überwiegend im indopazifischen Raum vor, einige wenige Arten auch im westlichen Atlantik.

Lebensweise

Röhrenaale leben eingegraben in Röhren mit dem Schwanz voran in den Meeresboden in Unterwasserkolonien. Ein Stück des vorderen Teils ihrer Körper ragen aus den Röhren heraus und schwingen wie Pflanzen hin- und her. Bei Gefahr ziehen sie sich in ihre Röhren zurück.

Ernährung

Sie ernähren sich überwiegend von Plankton.

Verwandtschaft

Röhrenaale gehören zur Ordnung der Aalartigen (Anguilliformes)
dazu gehören auch die Familien der Aale:

  • Aoteidae
  • Echte Aale oder Flussaale (Anguillidae)
  • Schwarze Tiefseeaale (Cyemidae)
  • Meeraale (Congridae)
  • Derichthyidae
  • Dysommatidae
  • Wurm- oder Spaghetti-Aale (Moringuidae)
  • Muränen (Muraenidae)
  • Schnepfenaale (Nemichthyidae)
  • Nettastomidae
  • Schlangenaale (Ophichthyidae)
  • Serrivomeridae
  • Stumpfnasen-, Schleim- oder Schmarotzeraale (Simenchelyidae)
  • Grubenaale (Synaphobranchidae)
  • Xenocongriden (Xenocongridae)

dazu gehören auch die Familien der Pelikanaale:
  • Pelikanaale (Eurypharyngidae)
  • Einkieferaale (Monognathidae)
  • Sackmäuler (Saccopharyngidae)



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