Informationen Neuweltaffen

Neuwelt- oder Breitnasenaffen
wissenschaftlicher Name: Platyrrhini. Die Neuweltaffen sind eine Teilordnung der Trockennasenaffen


E. Geoffroy, 1812

  • Englisch: New World monkeys
  • Französisch: Platyrrhiniens
  • Italienisch: Scimmie del Nuovo Mondo, Scimmie platirrine
  • Niederländisch: Breedneusapen, Apen van de Nieuwe Wereld
  • Norwegisch: Vestaper
  • Portugiesisch: Platirrinos
  • Schwedisch: Brednäsor
  • Spanisch: Platirrinos, Monos del nuevo mundo

  • Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorhini)
  • Ordnung: Primaten (Primates)
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Neuweltaffen gehören 123 Arten. Kennzeichnend für diese Primaten sind die Nasen, deren Nasenlöcher mehr oder weniger zu den Seiten gerichtet sind und der Zwischenraum zwischen den beiden Nasenlöchern meistens recht breit ist - daher werden diese Tiere auch häufig Breitnasenaffen genannt. Die Neuweltaffen erreichen Gewichte von 100 g bis zu 15 kg. Die meisten Arten haben an den Fingern und Zehen Nägel. Der Körper ist schlank gebaut und die Gliedmaßen sind lang. Im Gegensatz zu den Altweltaffen können Neuweltaffen ihren Daumen nicht so weit abspreizen oder nur mit ihm und Zeigefinger etwas greifen.

Verbreitung

Neuweltaffen leben, wie ihr Name schon sagt, in der Neuen Welt - sprich auf dem amerikanischen Kontinent. Man findet sie von Südmexiko bis nach Nordargentinien.

Lebensweise

Alle Neuweltaffen sind Baumbewohner und bis auf die Nachtaffen auch tagaktiv. Die meisten Arten sind gesellig und leben in größeren Verbänden.

Ernährung

Die Nahrung besteht aus Früchten und Pflanzenteilen. Einige wenige Arten nehmen zusätzlich auch etwas tierische Nahrung zu sich.

Verwandtschaft

Neuweltaffen gehören zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorhini)
dazu gehören auch die Teilordnungen:

  • Koboldmakis (Tarsiiformes)
  • Altweltaffen (Catarrhini)

Systematik

Zur Teilordnung der Neuweltaffen (Platyrrhini) gehören die Familien:

  • Krallenaffen (Callitrichidae) mit 43 Arten
  • Kapuzinerartige (Cebidae) mit 13 Arten
  • Nachtaffen (Aotidae) mit 8 Arten
  • Klammerschwanzaffen (Atelidae) mit 23 Arten
  • Sakiaffen (Pitheciidae) mit 36 Arten


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foto Goldgelbes Loewenaeffchen Goldgelbes Loewenaeffchen
Goldgelbes, Rötel- oder Großes Löwenäffchen
wissenschaftlicher Name: Leontopithecus rosalia. Das Goldgelbe Löwenäffchen gehört zur Familie der Krallenaffen
foto Lisztaffe Lisztaffe
Lisztaffe oder -äffchen
wissenschaftlicher Name: Saguinus oedipus. Der Lisztaffe gehört zur Familie der Krallenaffen
foto Krallenaeffchen Krallenaeffchen
wissenschaftlicher Name: Callitricidae. Krallenaeffchen sind eine Familie der Primaten


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