Informationen Mangusten

wissenschaftlicher Name: "Herpestidae". Die Mangusten sind eine Familie der Katzenartigen Raubtiere.


Bonaparte, 1845

  • Englisch: Mongoose
  • Französisch: Herpestinés
  • Finnisch: Mangustit
  • Isländisch: Mangar, Mongús
  • Italienisch: Erpestidi, Manguste
  • Niederländisch: Mangoesten
  • Norwegisch: Mungofamilien
  • Schwedisch: Manguster
  • Spanisch: Mangostas, Herpéstidos

  • Überfamilie: Katzenartige (Feloidea)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Mangusten gehören 35 Arten. Diese relativ kleinen Raubtiere erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 18 bis 71 cm, Schwanzlängen von 15 bis 53 cm und Gewichte von 200 g bis 5 kg. Der Körper ist im Allgemeinen schlank und die Gliedmaßen kurz. Das Fell ist bei den meisten Arten grau oder braun und eher einfarbig. Allerdings können bei einigen Arten Streifen und Sprenkelungen vorhanden sein. Der Schwanz ist in der Regel verhältnismäßig kurz und bei vielen Arten leicht buschig.

Verbreitung

Die Heimat der meisten Mangusten ist Afrika, südlich der Sahara. Es gibt aber auch Arten, die auf der Arabischen Halbinsel und in Süd- und Südostasien zu Hause sind. Eine Art lebt sogar auf der Iberischen Halbinsel. Die meisten Arten bevorzugen als Lebensraum Savannen und andere offenen Gelände. Einige Arten leben im Wald und andere Lebensräume. Allerdings werden von den meisten Arten allzu trockene Gebiete gemieden.

Lebensweise

Mangusten sind Bodenbewohner, die in unterirdischen Bauen leben. Die meisten Arten sind tagaktiv und leben in Gruppen. Nur wenige Arten leben als Einzelgänger oder sind nachtaktiv.

Ernährung

Die Nahrung dieser kleinen Raubtiere besteht aus Insekten und deren Larven, Würmern, Krabben, kleinen Wirbeltieren und Eiern. Einige Arten erbeuten sogar giftige Schlangen. Als Beikost nehmen viele Arten auch Früchte zu sich.

Verwandtschaft

Mangusten gehören zur Überfamilie der Katzenartigen (Feloidea)
dazu gehören auch die Familien:

  • Pardelroller (Nandiniidae)
  • Katzen (Felidae)
  • Schleichkatzen (Viverridae)
  • Hyänen (Hyanidae)
  • Madagassische Raubtiere (Eupleridae)

Systematik

Zur Familie der Mangusten (Herpestidae) gehören die Gattungen:

  • Sumpfmangusten (Atilax) mit einer Art
  • Schwarzfußmangusten (Bdeogale) mit 3 Arten
  • Kusimansen (Crossarchus) mit 4 Arten
  • Fuchsmangusten (Cynictis) mit einer Art
  • Listige Mangusten (Dologale) mit einer Art
  • Schlankmangusten (Galerella) mit 5 Arten
  • Zwergmangusten (Helogale) mit 2 Arten
  • Herpestes) mit 11 Arten
  • Weißschwanzmangusten (Ichneumia) mit einer Art
  • Liberia-Mangusten (Liberiictis) mit einer Art
  • Mungos) mit 2 Arten
  • Trugmangusten (Paracynictis) mit einer Art
  • Meller-Mangusten (Rhynchogale) mit einer Art
  • Erdmännchen (Suricata) mit einer Art


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foto Indischer Mungo Mangusten Raubtiere Saeugetiere Indischer Mungo Mangusten Raubtiere Saeugetiere
wissenschaftlicher Name: Herpestes edwardsii
Der Indische Mungo gehört zur Familie der Mangusten.
foto Erdmaennchen Mangusten Raubtiere Sauegetiere Erdmaennchen Mangusten Raubtiere Sauegetiere
wissenschaftlicher Name: "Suricata suricatta". Das Erdmännchen gehört zur Familie der Mangusten.


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