Die Mäuseartigen sind eine Überfamilie der Mäuseverwandten." />
Illiger, 1815
Zur Unterfamilie der Mäuseartigen gehören etwa 1.550 Arten. So unterschiedlich die einzelnen Arten in Aussehen und Lebensweise auch sind, sie haben einige gemeinsame Merkmale. Diese finden sich beispielsweise im Bau des Schädels und des Unterkiefers. Das typische Kennzeichen aller Nagetiere, die Nagezähne, sind auch bei den Mäuseartigen vorhanden. An den Vorderpfoten befinden sich vier Zehen mit Krallen, die Hinterpfoten haben meistens fünf Zehen, ebenfalls mit Krallen. Je nach Art, Lebensraum und Lebensweise variieren der Körperbau, die Fellfärbung und die Schwanzlänge.
Die Mäuseartigen sind auf fast der ganzen Welt zu finden. Sie fehlen eigentlich nur in der Antarktis und auf einigen sehr abgelegenen Inseln in den Ozeanen. Diese Tiere kommen in fast allen Lebensräumen von der Tundra bis zum tropischen Regenwald, sowie von den Wüsten bis zu den Gebirgsregionen vor.
Auch die Lebensweise lässt sich nicht verallgemeinern. So gibt es Arten, die nachtaktiv sind und welche, die tagsüber aktiv sind. Es gibt einzelgängerisch lebende Arten, aber auch welche, die in großen Gruppen leben.
Viele Arten sind Pflanzenfresser, ihre Nahrung besteht dann je nach Art aus Gräsern, Samen, Knollen und diversen anderen pflanzlichen Materialien. Einige Arten ernähren sich von Insekten und Wirbellosen und wieder andere Arten sind sogar Allesfresser.
Mäuseartige gehören zur Unterordnung der Mäuseverwandten (Myomorpha)
dazu gehört auch die Überfamilie:
Zur Überfamilie der Mäuseartigen (Muroidea) gehören die Familien:
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Eigentliche Wuehler Und Hamster wissenschaftlicher Name: Cricetinae. Eigentliche Wuehler sind eine Unterfamilie der Nagetiere. |