Lurche

Amphibien oder Lurche
wissenschaftlicher Name: Amphibia. Die Amphibien sind eine Klasse der Landwirbeltiere


Gray, 1825

  • Englisch: Amphibians
  • Französisch: Amphibiens
  • Dänisch: Padder
  • Finnisch: Sammakkoeläimet
  • Isländisch: Froskdýr
  • Italienisch: Anfibi
  • Niederländisch: Amfibieën
  • Norwegisch: Amfibier
  • Portugiesisch: Anfíbios
  • Schwedisch: Groddjur
  • Spanisch: Anfibios

  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Amphibien gehören etwa 6.120 Arten. Die heute lebenden Arten weisen im Vergleich mit den fossilen Arten viele Reduktionen im Skelettsystem auf, besonders im Schädel. Sie besitzen noch Seitenlinienorgane und Kiemenspalten (wie die Fische). Amphibien-Larven, die im Wasser leben nutzen als Atmungsorgan ihre Kiemen. Die Larven der meisten Arten leben im Wasser, erst nach einer Metamorphose (Umwandlung) führen die dann erwachsenen Tiere ein Leben an Land, sowie im Wasser. Allerdings gibt es auch wenige Arten, dessen Larven an Land leben. Durch die Metamorphose werden die einfachen Lungen gebildet.

Die meisten Amphibien haben zwei Gliedmaßenpaare. An den Händen haben sie jeweils 4 Finger, an den Füßen je 5 Zehen. Einige Arten, wie z.B. die Schleichenlurche und Armmolche, weisen nur noch zurückgebildete Gliedmaßen vor. An Land bewegen sich die Amphibien durch Klettern, Springen, Schreiten oder Kriechen fort, im Wasser durch Schwimmen und Tauchen.

die Haut ist dünn, nackt und verhornt. Sie kann glatt und feucht sein, aber auch warzig und trocken. Die Haut ist mit zahlreichen Gift- und Schleimdrüsen versehen.

Feinde

Der Laich und die wasserlebenden Larven werden von Fischen und Wasservögeln erbeutet. Und sogar auch von Insektenlarven, räuberisch leben. Auch vor anderen Amphibien müssen sie sich in Acht nehmen. Erwachsene Amphibien stehen auf dem Speiseplan vieler Säugetiere, Vögel und Reptilien.

Ernährung

Amphibien trinken nicht, sondern nehmen ihren benötigten Flüssigkeitsbedarf durch die Haut auf. Die Nahrung der Larven und kleinere Amphibien kann pflanzlich, wie tierisch sein. In dem Fall verzehren die Larven hauptsächlich Insekten, Gliedertiere und Spinnen, die die Amphibien normalerweise lebend fressen. Die größeren Amphibien sind durchaus auch in der Lage kleine Wirbeltiere zu überwältigen.

Fortpflanzung

Bei vielen Amphibien kommt es zu einer äußeren Befruchtung. Die meisten Arten müssen hierzu das Wasser aufsuchen. Nur wenige Arten betreiben eine Brutpflege, aber fast alle Arten legen Eier. Diese werden in einer gallertartigen Hülle, den so genannten Laich, zusammen gehalten.

Verwandtschaft

Amphibien gehören zur Reihe der Landwirbeltiere (Tetrapoda)
dazu gehören auch die Klassen:

  • Reptilien (Reptilia)
  • Vögel (Aves)
  • Säugetiere (Mammalia)

Systematik

Zur Klasse der Amphibien (Amphibia) gehören die Ordnungen:

  • Schwanzlurche (Caudata) mit etwa 550 Arten
  • Froschlurche (Anura) mit rund 5400 Arten
  • Schleichenlurche (Gymnophiona) mit etwa 170 Arten



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foto Aalmolche Aalmolche
wissenschaftlicher Name: Amphiumidae. Aalmolche sind eine Familie der Schwanzlurche.


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