Informationen Loewenaeffchen

wissenschaftlicher Name: Leontopithecus. Die Löwenäffchen sind eine Gattung der Krallenaffen


Lesson, 1840

  • Englisch: Lion tamarins
  • Französisch: Tamarins-lions, Petits singes-lions
  • Niederländisch: Leeuwaapjes
  • Portugiesisch: Mico-leão
  • Schwedisch: Lejontamariner, Lejonapor

  • Familie: Krallenaffen (Callitrichidae)
  • Teilordnung: Neuweltaffen (Platyrrhini)
  • Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorhini)
  • Ordnung: Primaten (Primates)
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Löwenäffchen gehören 4 Arten. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 20 bis 34 cm, Schwanzlängen von 30 bis 40 cm und Gewichte von 350 bis 800 g. Das lange weiche Fell ist je nach Art goldgelb oder schwarz und kann auch mit helleren oder dunkleren Stellen versehen sein. Die Gesichter sind unbehaart. Um den Kopf bis zum Schulterbereich befindet sich eine löwenähnliche Mähne.

Löwenäffchen haben eine Lebenserwartung von bis zu 18 Jahren.

Verbreitung

Die Löwenäffchen waren ursprünglich in fast ganz Südamerika beheimatet. Heute allerdings ist ihr Lebensraum nur noch auf Südbrasilien begrenzt. Sie bevorzugen feuchte Regenwälder, in denen sich die Äffchen fast ausschließlich auf den Bäumen aufhalten.

Lebensweise

Die Löwenäffchen sind tagaktiv und verbringen die Nächte in Baumhöhlen. Sie sind sehr aktiv, besonders auf der Nahrungssuche. Dazu wuseln sie durch das Geäst umher. Löwenäffchen leben in Familiengruppen mit etwa 2 bis 15 Tiere. Die Gruppen bestehen in der Regel aus einem dominanten Paar und deren Nachwuchs. Innerhalb der Gruppe herrscht ein ausgeprägtes Sozialverhalten, das durch die gegenseitige Fellpflege und dem Teilen der Nahrung unterstützt wird. Sie leben in festen Revieren, die aggressiv gegen Eindringlinge verteidigt werden.

Ernährung

Die Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen, Schnecken, Vogeleiern, kleinen Wirbeltieren, Früchten und anderen Pflanzenteilen.

Fortpflanzung

Die Weibchen bringen in der Regel pro Geburt 2 Junge zur Welt. Meistens gebären die Weibchen zweimal im Jahr. Alle Gruppenmitglieder beteiligen sich bei der Jungenaufzucht, besonders jedoch der Vater.

Mit etwa 16 bis 24 Monaten werden die Jungen dann geschlechtsreif, die Weibchen in der Regel deutlich eher als die Männchen.

Verwandtschaft

Löwenäffchen gehören zur Familie der Krallenaffen (Callitrichidae)
dazu gehören auch die Gattungen:

  • Springtamarine (Callimico)
  • Büschelaffen (Callithrix)
  • Zwergseidenäffchen (Cebuella)
  • Seidenäffchen (Mico)
  • Tamarine (Saguinus)

Systematik

Zur Gattung der Löwenäffchen (Leontopithecus) gehören die Arten:

  • Schwarzkopflöwenäffchen (Leontopithecus caissara)
  • Goldkopflöwenäffchen (Leontopithecus chrysomelas)
  • Rotsteißlöwenäffchen (Leontopithecus chrysopygus)
  • Goldgelbes Löwenäffchen (Leontopithecus rosalia)


Sie sehen Loewenaeffchen Tiere 1 bis 1
Sie sind hier: Tiere : Saeugetiere : Loewenaeffchen
foto Goldgelbes Loewenaeffchen Goldgelbes Loewenaeffchen
Goldgelbes, Rötel- oder Großes Löwenäffchen
wissenschaftlicher Name: Leontopithecus rosalia. Das Goldgelbe Löwenäffchen gehört zur Familie der Krallenaffen


tiere
travel