Fischer 1817
Zu den Katzen gehören nicht nur unsere bekannten Hauskatzen, sondern auch eine ganze Reihe Wildkatzen, wie beispielsweise Löwen, Tiger, Geparden, Leoparden, Luchse und viele andere mehr. Man unterscheidet dabei allerdings zwischen Groß- und Kleinkatzen. Die meisten Katzenarten ähneln im Erscheinungsbild und Verhalten unseren Hauskatzen. Der Körper ist geschmeidig mit weichem Fell. Das Gesicht ist kurz und der Schädel relativ klein. Der Gepard ist hierbei eine Ausnahme, denn sein Körperbauplan ähnelt eher den Hunden. Der Schwanz der Katzen ist lang und dient nicht nur dem Halten des Gleichgewichtes, sondern ist auch enorm wichtig für die Kommunikationen der einzelnen Arten. Auch beim Schwanz gibt es eine Ausnahme, der Schwanz der Luchse ist stark verkürzt. Die Katzen erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 30 bis über 200 cm. Dabei ist die kleinste Katzenart die Schwarzfußkatze und die größten Arten sind Löwen mit bis zu 250 cm und die Tiger-Unterart Sibirischer Tiger, der im Regelfall bis zu 220 cm lang wird, aber in Ausnahmefällen sogar bis zu 280 cm.
Kennzeichen der Großkatzen ist ihre Körpergröße. Allerdings ist das nicht das Kriterium für die Einstufung. Hauptmerkmal der Großkatzen ist der Aufbau ihres Zungenbeines (kleiner gebogener Knochen am Mundboden unterhalb der Zunge). Das Zungenbein besteht aus kleinen Knöchelchen, die den Zungenmuskel in der Kehle der Katzen festhalten. Der Kehlkopf der Großkatzen ist speziell ausgebildet, das ermöglicht es den Großkatzen zu brüllen. Die Kleinkatzen können nicht brüllen.
Die kleineren und nicht brüllenden Katzen gehören also zu den Kleinkatzen. Selbst Gepard und Puma gehören zu den Kleinkatzen. Neben dem Brüllen gibt es noch einen Unterschied, der die Groß- und die Kleinkatzen unterscheidet. Zwar können alle Katzen schnurren, allerdings können die Großkatzen nur beim Ausatmen schnurren, die Kleinkatzen dagegen beim Ein- und Ausatmen.
Katzen sind weltweit vertreten, nur in der Antarktis und nördlich des 70. Breitengrades fehlen sie. Ursprünglich gab es in Australien und Ozeanien keine Katzen, wurden dort aber durch den Menschen eingeführt. Allein unsere Hauskatzen haben alle Länder erobert.
Die Nahrung der Katzen besteht fast ausschließlich aus Fleisch. Die Hauskatzen bekommen mit ihrem Futter auch häufig pflanzliche Bestandteile mitgefüttert, welches bereits im fertigen Nass- und Trockenfutter vorhanden ist.
Zu den Kleinkatzen gehören die 31 Arten:
Zu den Großkatzen gehören die 7 Arten:
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Gepard wissenschaftlicher Name: Acinonyx jubatus. Der Gepard gehört zur Familie der Katzen. |
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Puma Puma, Silberlöwe, Berglöwe, Kuguar wissenschaftlicher Name: Puma concolor. Der Puma gehört zur Familie der Katzen |
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Leopard Leopard oder Panther wissenschaftlicher Name: Panthera pardus. Der Leopard gehört zur Unterfamilie der Großkatzen. |
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Heilige Birma wissenschaftlicher Name: Felis catus. Die Heilige Birma ist eine Katzenrasse und gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen |
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Hauskatze wissenschaftlicher Name: Felis catus. Die Hauskatze gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen |
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Sibirischer Tiger auch Amurtiger wissenschaftlicher Name: "Panthera tigris altaica". Der Sibirische Tiger gehört zur Unterfamilie der Großkatzen |
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Sumatra Tiger Raubtier Katze Grosskatze wissenschaftlicher Name: Panthera tigris sumatrae. Der Sumatra-Tiger gehört zur Unterfamilie der Großkatzen |
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Kanadischer Luchs Kanadischer oder Amerikanischer Luchs wissenschaftlicher Name: Lynx canadensis. Der Kanadische Luchs gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen |
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Loewe Saeugetier Raubtier Katze Grosskatze wissenschaftlicher Name: Panthera leo. Der Löwe gehört zur Unterfamilie der Großkatzen. |
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Maine Coon wissenschaftlicher Name: "Felis catus". Die Maine Coon ist eine Katzenrasse und gehört zur Unterfamilie der Kleinkatzen |