Hunde

wissenschaftlicher Name: Canidae. Die Hunde sind eine Familie der Hundeartigen


G. Fischer de Waldheim, 1817

  • Englisch: Dogs, Canids
  • Französisch: Canidés
  • Dänisch: Hundefamilien
  • Finnisch: Koiraeläimet
  • Isländisch: Hundaætt
  • Italienisch: Canidi
  • Niederländisch: Hondachtigen
  • Norwegisch: Hundefamilien
  • Portugiesisch: Canídeos
  • Schwedisch: Hunddjur
  • Spanisch: Canidae

  • Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Hunden gehören 39 Arten. Sie erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 34 bis 135 cm, Schwanzlängen von 11 bis 54 cm, Standhöhen von 18 bis 75 cm und Gewichte von 1 bis 75 kg. Der Körperbau der Hundearten ist doch ziemlich einheitlich. Meistens sind sie ziemlich schlank, muskulös und vollständig behaart. Die Männchen sind in der Regel größer als die Weibchen. Die Gliedmaßen der Hunde sind kräftig entwickelt, das hat die Tiere zu schnellen und ausdauernden Läufern gemacht. Der Kopf ist lang und spitz, der Schwanz behaart. Die meisten Arten sind einfarbig mit hellerer Bauchpartie. Die Ohren sind dreieckig und gut beweglich, variieren aber in der Größe. Die Ohren der polaren Arten sind eher klein, die der wüstenbewohnenden Arten groß bis sehr groß.

Die Lebenserwartung der Hunde in freier Wildbahn liegt je nach Art bei 10 bis 18 Jahren.

Verbreitung

Hunde leben nahezu auf der ganzen Welt, wobei sie in Australien und auf einigen kleinen Inseln vom Menschen eingeführt wurden. Sie nutzen eigentlich alle Lebensräume von den Polargebieten bis hin zum Äquator. Sie leben im Hoch- wie im Tiefland, im Wald, in der Steppe, in der Halbwüste und der regulären Wüste. Auch wenn alle Hundearten schwimmen können, gibt es jedoch keine wasserlebende Art.

Lebensweise

Hunde sind sehr anpassungsfähig. Viele Arten leben sozial als Paar, in lockeren Gruppen oder Rudeln. Da die meisten Arten recht scheu sind, meiden sie den Menschen.

Die Beutejagd erfolgt entweder einzeln, paarweise oder im Rudelverband.

Ernährung

Die Nahrung der Hunde besteht je nach Art aus kleinen bis großen Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien, Insekten, Eiern, Aas, teilweise sogar auch aus Früchten, Beeren und anderer Pflanzenkost.

Fortpflanzung

Nach Tragzeiten von 50 bis 70 Tagen bringen die Weibchen jeweils 2 bis 14 Junge mit Gewichten von 50 bis 500 g zur Welt. Die Augen der Jungen öffnen sich nach 7 bis 14 Tagen, entwönt werden sie mit 5 bis 10 Wochen. Bei vielen Arten hilft der Vater aktiv bei der Jungenaufzucht mit, manchmal helfen sogar andere Artgenossen.

Die jungen Hunde werden mit 1 bis 2 Jahren geschlechtsreif. Wildhunde werden im Schnitt nur einmal im Jahr läufig, Haushunde dagegen bis zu zweimal im Jahr.

Verwandtschaft

Hunde gehören zur Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea)
dazu gehören auch die Familien:

  • Bären (Ursidae)
  • Walrosse (Odobenidae)
  • Ohrenrobben (Otariidae)
  • Hundsrobben (Phocidae)
  • Kleine Pandas (Ailuridae)
  • Skunks oder Stinktiere (Mephitidae)
  • Kleinbären (Procyonidae)
  • Marder (Mustelidae)

Systematik

Zur Familie der Hunde (Canidae) gehören die Tribus:

  • Echte Füchse (Vulpini) mit 16 Arten
  • Echte Hunde (Canini) mit 23 Arten

Status

Leider werden heute immer noch fast alle Hundearten vom Menschen wegen ihres Pelzes oder wegen vermeintlicher Schädlichkeit stark bejagt. Daher sind doch schon einige Unterarten ausgestorben. Aber für die noch heute lebenden Arten und Unterarten besteht keine allzu große Gefahr mehr.



Sie sehen Hunde Tiere 1 bis 9
Sie sind hier: Tiere : Haustiere : Hunde
foto Rotfuchs Raubtier Fuchs Hund Rotfuchs Raubtier Fuchs Hund
wissenschaftlicher Name: "Vulpes vulpes". Der Rotfuchs gehört zur Familie der Hunde.
foto Neufundlaender Neufundlaender
wissenschaftlicher Name: Canis familiaris. Der Neufundländer ist eine Hunderasse und gehoert zur Familie der Hunde
foto Dalmatiner Dalmatiner
wissenschaftlicher Name: Canis familiaris. Der Dalmatiner ist eine Hunderasse und gehoert zur Familie der Hunde
foto Kojote Kojote
Kojote, Präriewolf oder Heulwolf
wissenschaftlicher Name: Canis latrans. Der Kojote gehört zur Familie der Hunde
foto Polarwolf Polarwolf
wissenschaftlicher Name: Canis lupus arctos. Der Polarwolf gehört zur Gattung der Wolfs- und Schakalartigen.
foto Husky Siberian Husky Alaskan Husky Husky Siberian Husky Alaskan Husky
wissenschaftlicher Name: Canis familiaris. Der Husky ist eine Hunderasse und gehört zur Familie der Hunde.
foto Labrador Retriever Labrador Retriever
wissenschaftlicher Name: Canis familiaris. Der Labrador-Retriever ist eine Hunderasse und gehört zur Familie der Hunde.
foto Timberwolf Timberwolf
Timberwolf, auch Amerikanischer Grauwolf
wissenschaftlicher Name: Canis lupus lycaon. Der Timberwolf gehoert zur Gattung der Wolfs- und Schakalartigen.
foto Polarfuchs Polarfuchs
Polar- oder Eisfuchs
wissenschaftlicher Name: Alopex lagopus. Der Polarfuchs gehört zur Familie der Hunde


tiere
tiere
Photos per page in Hunde:   
travel