Infos zu den Hasenkängurus
Die Tiere dieser Gattung erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 31-47 cm, Schwanzlängen von 24-49 cm, Standhöhen von bis etwa 30 cm und Gewichte von 1,2 bis 4,5 kg. Die Schnauze ist behaart. Hasenkängurus können Hitze gut ertragen.
Diese Gattung lebt in den Gras- und Parklandschaften vor allem im tropischen Australien.
Die Feinde sind Greifvögel und Füchse.
Den Tag verbringen die Tiere unter dicken Grasbüscheln (vor allem Spinifexgras) oder sie graben sich flache Höhlungen oder Mulden. Diese Tagesnester schützen die Hasenkängurus vor Hitze und Raubfeinden. Bei Gefahr pressen sie sich in den Mulden auf den Boden. Erst im letzten Moment springen sie auf und fliehen in weiten Sätzen. Dabei sind Sprünge von 2-3 m Weite und Höhen von 1,5 m nicht selten. In der Regel sind sie einzeln lebend.
Die Nahrung besteht aus Knospen von Büschen, Spitzen von Spinifexgras. Hasenkängurus sind in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes in der Lage, ohne Wasser auszukommen.
Das Weibchen bringt 1 Junges mit einem Gewicht von weniger als 1 g zur Welt.
Hasenkängurus gehören zur Familie der Eigentlichen Kängurus (Macropodidae)
dazu gehören auch die Gattungen:
Zur Gattung der Hasenkängurus (Lagorchestes) gehören die Arten:
Östliches oder Langohr-Hasenkänguru (Lagorchestes leporides) †
Englisch: Eastern Hare-wallaby, Brown Hare-wallaby
erstmals 1841 durch Gould erwähnt
Lebensweise: Das Ducken in flachen Bodenmulden, und die schnelle, sprunggewaltige Flucht sowie das langsam, sehr lang gestreckte Hoppeln bei der Nahrungssuche und ihre Größe erinnerten an einen Feldhasen.
Verbreitung: Die Heimat ist Australien.
Status: Diese Art gilt leider als ausgestorben.
Zentralaustralisches Hasenkänguru (Lagorchestes asomatus) †
Englisch: Central Hare-wallaby, Least Hare-wallaby
erstmals 1943 durch Finlayson erwähnt
Verbreitung: Die Heimat ist Australien.
Status: Diese Art gilt leider als ausgestorben.
Die Arten Zottel-Hasenkänguru (Lagorchestes hirsutus) und Brillen-Hasenkänguru (Lagorchestes conspicillatus) sind umfangreicher beschrieben und haben eigene Seiten.
Mit zunehmender landwirtschaftlicher Nutzung wurde der Lebensraum der Hasenkängurus durch das Abholzen und Abbrennen der Hartgraslandschaften zerstört. Dazu kamen dann auch noch Füchse, die eingeführt wurden und schnell zu Raubfeinden wurden. Die Folge aus all dem ist, dass zwei Arten bereits ausgestorben sind und andere Arten als bedroht gelten.
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Brillen Hasenkaenguru wissenschaftlicher Name: Lagorchestes conspicillatus. Das Brillen-Hasenkaenguru gehoert zur Gattung der Hasenkaengurus |
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Zottel Hasenkaenguru wissenschaftlicher Name: Lagorchestes hirsutus. Das Zottel-Hasenkaenguru gehoert zur Gattung der Hasenkaengurus |
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Referenzen |