Informationen Grizzlybaer

wissenschaftlicher Name: Ursus arctos horribilis. Der Grizzlybär gehört zur Gattung der Echten Bären.

Ord, 1815

  • Englisch: Grizzly Bear
  • Französisch: Grizzly
  • Niederländisch: Grizzlybeer
  • Norwegisch: Grizzlybjørn

  • Gattung: Echte Bären (Ursus)
  • Familie: Bären (Ursidae)
  • Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
  • Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere...

    bild Grizzlybaer
    Foto von einer Grizzlybären im Denali Nationalpark in Alaska, USA

    © Copyright Bild / Foto: Grizzlybaer
    Rolf Hicker Fotografie


    ... (Chordata)

  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Der Grizzlybär ist eine Unterart des Braunbären und erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 200 bis 300 cm, eine Schwanzlänge von 5 bis 20 cm, eine Schulterhöhe von 90 bis 105 cm und ein Gewicht von 100 bis 450 kg. Den Namen hat der Grizzly dank seiner Fellfärbung. Grizzled stammt aus dem englischen und heißt zu Deutsch grauhaarig. Allerdings gibt es auch gelbbraune, dunkelbraune oder fast schwarze Grizzlybären. Die Färbung variiert von Region zu Region.

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Grizzly Bear Pictures (englisch)
Baeren, Baer Bilder (deutsch).

Der Körper ist kräftig gebaut, die Gliedmaßen sind lang und kräftig. Der Kopf ist groß und rund.

Der Grizzlybär hat eine Lebenserwartung von bis zu 30 Jahren

Verbreitung

Der Grizzlybär lebt überwiegend in den bergigen Regionen und Nationalparks im nordwestlichen Nordamerika von Alaska über Britisch-Kolumbien bis Idaho, Montana und Wyoming.

Lebensweise

Grizzlybären leben als Einzelgänger oder in Mutterfamilien. Sie sind sowohl tag- als auch nachtaktiv.

Wenn sich ein Grizzly bedroht fühlt, stellt er sich häufig auf die Hinterbeine, um dann noch größer und imposanter zu wirken. Oder er flieht und kann dabei dann so schnell wie ein galoppierendes Pferd werden.

In den kalten Wintermonaten halten Grizzlybären eine Winterruhe.

Ernährung

Der Grizzlybär ist ein leidenschaftlicher Aasfresser. Insgesamt gesehen besteht die Nahrung aus Nüssen, Wurzeln, Beeren, Fischen, Säugetieren und eben Aas. Der Geruchssinn des Grizzlys ist so gut, dass er ein totes Tier aus vielen Kilometer Entfernung wittern kann.

Fortpflanzung

Die Paarungszeit ist von April bis Juni. Nach einer Tragzeit von etwa 7 Monaten bringt das Weibchen ein bis vier, meistens jedoch zwei Junge während der Winterruhe zur Welt. Bei der Geburt haben die Jungen eine Länge von 20 cm und ein Gewicht von 450 bis 700 g.

Mit etwa 1,5 Jahren lernen die Jungen von der Mutter das Jagen. Nach etwas über 2 Jahren dann trennen sich die Jungen von der Mutter und gehen ihren eigenen Weg.

Der Grizzlybär wird mit etwa 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif.

Verwandtschaft

Grizzlybären gehören zur Familie der Bären (Ursidae)
dazu gehören auch die Gattungen:

  • Riesen-Panda (Ailuropoda)
  • Malayenbären (Helarctos)
  • Lippenbären (Melursus)
  • Brillenbären (Tremarctos)

Systematik

Zur Gattung der Echten Bären (Ursus) gehören die Arten:

  • Amerikanischer Schwarzbär (Ursus americanus)
  • Braunbär (Ursus arctos)
  • Eisbär (Ursus maritimus)
  • Kragenbär (Ursus thibetanus)

Systematik

Zur Art des Braunbären (Ursus arctos) gehören auch die Unterarten:

  • Europäischer Braunbär (Ursus arctos arctos)
  • Sibirischer Braunbär (Ursus arctos beringianus)
  • Kalifornischer Braun- oder Grizzlybär (Ursus arctos californicus)
  • Atlasbär (Ursus arctos crowtheri)
  • Isabellbär, Himalaya-Bär (Ursus arctos isabellinus)
  • Mandschurischer Braunbär (Ursus arctos manchuricus)
  • Kodiakbär (Ursus arctos middendorffi)
  • Mexikanicher Braun- oder Grizzlybär (Ursus arctos nelsoni)
  • Kamtschatkabär (Ursus arctos piscator)
  • Tibetischer Braunbär (Ursus arctos pruinosus)
  • Ursus arctos richardsoni
  • Syrischer Braunbär (Ursus arctos syriacus)
  • Hokkaido-Braunbär (Ursus arctos yesoensis)

Status

Der Grizzly war einst in ganz Nordamerika zu Hause. Man fand ihn vom nördlichen Polarkreis bis nach Mexiko runter. Aber durch die Jagd und die Zerstörung seines Lebensraumes wurde der Grizzly beinahe ausgerottet. Von den heute lebenden Grizzly leben etwa 70 % in Alaska.

Zahlreiche Grizzly leben inzwischen in Nationalparks, da trotz Jagdverbot noch viele Grizzlys der Jagd durch die Landwirte, Landeigentümern und sogar durch Trophäenjäger ums Leben kommen.

Man schätzt den heutigen Bestand auf etwa 50.000 Grizzlys.



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Bilder / Foto Name: sc_0007 - Grizzlybaer
Fotograf / Bildquelle: Rolf Hicker Fotografie



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