Bären: Fischer, 1817
Kleinbären: Gray, 1825
Die Großbären erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 100 bis 280 cm und Gewichte von 25 bis 800 kg. Die Kleinbären dagegen erreichen nur Kopf-Rumpf-Längen von 30 bis 67 cm und Gewichte von 1 bis 12 kg.
Großbären sind Sohlengänger, deren Fußsohlen meistens behaart sind. Es gibt aber auch baumlebende Arten, deren Fußsohlen sind nackt. Der Schwanz ist nur als kleiner Stummel vorhanden. Das Fell ist etwas länger und meistens einfarbig braun oder schwarz, oder wie beim Eisbären weiß. Bei einigen Arten kann auf der Brust oder im Gesicht eine helle Fellzeichnung vorhanden sein. Der Große Panda bildet von der Einfarbigkeit eine Ausnahme. Der trägt ein auffälliges schwarz-weißes Fell. Der Körper der Großbären ist stämmig mit einem großen Kopf und eher kurzen und kräftigen Gliedmaßen. Die Augen sind klein, die Ohren rund und aufgerichtet. Die Schnauze ist bei den meisten Arten lang gestreckt.
Die Kleinbären tragen einen langen Schwanz, der bei den meisten Arten geringelt ist. Das Fell ist braun oder grau, wobei einige Arten auffällige Gesichtszeichnungen tragen. Das kurze Gesicht ist eher breit, die Ohren klein und aufgerichtet. Die Ohrspitzen können je nach Art spitz zulaufend oder abgerundet sein.
Die Heimat der Großbären ist Eurasien, Nord-, Mittel- und der nordwestliche Teil Südamerikas. Als Lebensraum dienen je nach Art die Polarregionen, Grasländer und die tropischen Regenwälder, allerdings werden trockene Gebiete gemieden.
Die Heimat der Kleinbären reicht von Süd-Kanada bis nach Nord-Argentinien. Heute ist der Waschbär sogar in Europa zu finden, als Gefangenschaftsflüchtling. Als Lebensraum dienen verschiedene Habitate, die meisten Arten jedoch leben in Wäldern.
Großbären gelten als Allesfresser. Je nach Art und Jahreszeit passt sich der Speisplan den örtlichen Gegebenheiten an. Auf dem Speiseplan stehen in der Regel Früchte und diverse andere Pflanzenteile, Insekten und deren Larven, kleinere Wirbeltiere wie Nagetiere und Fische. Aber auch größere Tiere, wie Hirsche und teilweise auch Nutzvieh werden hin und wieder erbeutet. Der Eisbär gilt als Fleischfresser, pflanzliche Nahrung nimmt er nur zu sich, wenn keine tierische Nahrung aufzufinden ist. Und der Große Panda ist ein reiner Pflanzenfresser, der sich von Bambus ernährt.
Auch die Kleinbären gelten als Allesfresser. Auf dem Speiseplan stehen Früchte, Nüsse, Insekten, kleine Wirbeltiere, Eier und einiges mehr. Nur der Wickelbär und die Makibären gelten eher als Pflanzenfresser.
Zur Familie der Bären (Ursidae) gehören die acht Arten:
Zur Familie der Kleinbären (Procyonidae) gehören die 18 Arten:
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Eisbaer wissenschaftlicher Name: Ursus maritimus. Der Eisbär gehört zur Gattung der Echten Bären. |
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Braunbaer wissenschaftlicher Name: Ursus arctos. Der Braunbär gehört zur Gattung der Echten Bären. |
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Grizzlybaer wissenschaftlicher Name: Ursus arctos horribilis. Der Grizzlybär gehört zur Gattung der Echten Bären. |
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Amerikanischer Schwarzbaer Amerikanischer Schwarzbär oder Baribal wissenschaftlicher Name: Ursus americanus. Der Amerikanische Schwarzbär gehört zur Gattung der Echten Bären. |
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Waschbaer (Nordamerikanischer) Waschbär wissenschaftlicher Name: Procyon lotor. Der Waschbär gehört zur Familie der Kleinbären |